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	<title>Schreiben Archive - Jakobs Blog</title>
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	<title>Schreiben Archive - Jakobs Blog</title>
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		<title>Sprechen statt tippen: Wie Wispr Flow meine Art zu schreiben verändert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Wispr Flow diktiere ich Nachrichten, E-Mails, Dokumente und schnelle Notizen. Warum die App meine Art zu schreiben verändert – und weshalb sie für mich besser passt als Typeless.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwispr-flow-erfahrungen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwispr-flow-erfahrungen&amp;action_name=Sprechen%20statt%20tippen%3A%20Wie%20Wispr%20Flow%20meine%20Art%20zu%20schreiben%20ver%C3%A4ndert&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/wispr-flow-erfahrungen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wispr-flow-erfahrungen">Sprechen statt tippen: Wie Wispr Flow meine Art zu schreiben verändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer viele Nachrichten, E-Mails und Dokumente schreibt, kennt das Problem: Der Gedanke ist bereits klar, aber das Tippen kostet Zeit. KI-gestützte Spracheingabe kann diese Lücke verkleinern. Sie wirft allerdings eine weitere Frage auf: Hilft mir die KI nur beim Schreiben – oder übernimmt sie zunehmend auch das Ordnen meiner Gedanken?</p>




<p class="wp-block-paragraph">Seit einigen Wochen nutze ich Wispr Flow intensiv. Besonders deutlich wird der Vorteil für mich unterwegs. Ich fahre fast jeden Tag mit dem Fahrrad. Wenn mir dabei ein Gedanke für eine Predigt, ein interessantes Buch oder etwas zum Ausprobieren einfällt, halte ich kurz an und spreche ihn in das Scratchpad von Wispr Flow. Einen längeren Text auf dem Smartphone einzutippen, wäre mir häufig zu umständlich. Die kurze Sprachnotiz ist dagegen schnell festgehalten und wird unmittelbar in Text umgewandelt.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Diese kleine Alltagsszene zeigt, was Wispr Flow für mich auszeichnet: Die App verringert die Reibung zwischen einem Gedanken und dem geschriebenen Text.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Mehr als eine gewöhnliche Diktierfunktion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Apps für KI-gestützte Spracheingabe gibt es inzwischen viele. Wispr Flow und Typeless sind nur zwei davon. Ich habe verschiedene Angebote verglichen, aber nur diese beiden über mehrere Wochen ausführlicher getestet. Meine folgende Einordnung ist deshalb keine umfassende Marktübersicht, sondern beschreibt meine persönliche Erfahrung.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Natürlich besitzt macOS bereits eine Diktierfunktion. Auch ChatGPT und andere Anwendungen ermöglichen Spracheingaben. Der entscheidende Vorteil einer spezialisierten App wie Wispr Flow besteht für mich darin, dass sie unmittelbar in den meisten Anwendungen funktioniert, in denen ich sonst tippen würde.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Am Mac starte ich Wispr Flow über die fn-Taste oder einen Druck auf das Mausrad, spreche meinen Text ein und beende die Aufnahme anschließend wieder. Dann erscheint der Text direkt im jeweiligen Eingabefeld. Ich muss ihn nicht erst in einer anderen Anwendung erzeugen und anschließend kopieren.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Dabei schreibt Wispr Flow nicht einfach jedes Wort wörtlich mit. Die App entfernt Füllwörter, Wiederholungen und verworfene Satzanfänge. Sie setzt Satzzeichen, formatiert Aufzählungen und kann unterschiedliche Schreibstile für E-Mails oder persönliche Nachrichten berücksichtigen. Ein persönliches Wörterbuch hilft bei Namen und Fachbegriffen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Der ausgegebene Text ist nicht immer fertig. Er liegt aber häufig schon recht nahe an dem, was ich tatsächlich schreiben wollte.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Wofür ich Wispr Flow nutze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mac verwende ich Wispr Flow vor allem für schriftliche Arbeiten. Ich diktiere Nachrichten in Apples Nachrichten-App oder in WhatsApp, schreibe E-Mails und formuliere längere Dokumente. Wenn ich bereits weiß, was ich sagen möchte, geht das Sprechen meistens schneller als das Tippen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Ein besonders wichtiger Anwendungsbereich ist für mich ChatGPT. ChatGPT nutze ich schon seit über zwei Jahren regelmäßig. Inzwischen diktiere ich viele meiner Fragen und Arbeitsaufträge mit Wispr Flow direkt in das Eingabefeld.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Wispr Flow ersetzt ChatGPT also nicht. Es erleichtert mir die Eingabe. Gerade längere Arbeitsaufträge kann ich auf diese Weise ausführlicher formulieren und mit mehr Kontext versehen, als ich es bei einer schnell eingetippten Frage vermutlich tun würde.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Auf dem iPhone nutze ich vor allem das Scratchpad. Dort halte ich Gedanken für Predigten, Bücher oder Podcasts, Erinnerungen und andere Ideen fest. Weil die Notiz sofort als Text vorliegt, kann ich sie später leichter überfliegen und weiterverarbeiten als eine gewöhnliche Audioaufnahme.</p>




<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="591" height="1280" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/08/scratchpad.jpg" class="wp-image-2666" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/08/scratchpad.jpg 591w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/08/scratchpad-139x300.jpg 139w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/08/scratchpad-473x1024.jpg 473w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Warum ich Wispr Flow statt Typeless nutze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich mich für Wispr Flow entschieden habe, habe ich Typeless einige Wochen lang verwendet. Auch Typeless ist eine hilfreiche App. Das kostenlose Kontingent ist großzügig und ermöglicht einen ausführlichen Test.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Besonders attraktiv ist, dass Typeless nicht nur das Gesprochene transkribiert und bereinigt. Die App kann auch frei ausgesprochene Gedanken stärker strukturieren und daraus einen gut lesbaren Text machen. Wer seine Gedanken beim Sprechen entwickelt und anschließend ordnen lassen möchte, kann dadurch sehr schnell zu einem brauchbaren Ergebnis kommen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte bei Typeless allerdings den Eindruck, dass die App stärker in meine Formulierungen und in den Aufbau meiner Texte eingreift. Dafür wirbt Typeless auf seiner <a href="https://www.typeless.com/">Website</a> auch ausdrücklich:</p>




<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Sprechen Sie natürlich, und Typeless wird Ihre Worte in ausgefeilte Nachrichten, E-Mails und Dokumente verwandeln, die so klingen, als hätten Sie sie sorgfältig eingegeben.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied ist nicht riesig. Beide Apps entfernen Füllwörter, erkennen Selbstkorrekturen und formatieren das Gesprochene. Nach meiner Erfahrung ist Typeless jedoch stärker darauf ausgerichtet, aus frei entwickelten Gedanken einen strukturierten Text zu machen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das ist nicht grundsätzlich schlecht. Manche Menschen denken besonders gut, indem sie sprechen und ihre Gedanken dabei entfalten. Für sie kann die stärkere Strukturierung eine wertvolle Hilfe sein.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte aber weiterhin üben, meine Gedanken bereits vor und während des Sprechens zu ordnen und verständlich wiederzugeben. Eine KI darf mir gern Füllwörter, Wiederholungen und verworfene Satzanfänge abnehmen. Sie soll aber nicht regelmäßig die gedankliche Ordnung herstellen, für die ich selbst verantwortlich sein möchte (siehe auch: <a href="https://jakobhaddick.de/ki-als-trainer/">KI als Trainer statt als Orakel</a>).</p>




<p class="wp-block-paragraph">Die Fähigkeit, einen Gedanken zu durchdenken und nachvollziehbar auszusprechen, ist für mich kein lästiger Zwischenschritt. Diese Fähigkeit sollte trainiert werden. Wispr Flow passt deshalb besser zu meiner Arbeitsweise: Die App erleichtert mir das Schreiben, ohne mir nach meinem Eindruck zu viel von dieser Arbeit abzunehmen.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Prüfen und verantwortlich bleiben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So hilfreich die Ergebnisse sind: Ich lese jeden Text, bevor ich ihn versende. Wispr Flow kann Wörter falsch verstehen, Namen verwechseln oder einen Satz anders wiedergeben, als ich ihn gemeint habe. Ein flüssig formulierter Text ist nicht automatisch ein richtiger Text.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Auch für den Inhalt bleibe ich verantwortlich. Die App kann einen Gedanken schneller verschriftlichen. Sie kann aber nicht entscheiden, ob er wahr, hilfreich und der Situation angemessen ist.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Warum wir bei KI nicht nur auf das Ergebnis, sondern auch auf den prägenden Arbeitsprozess achten sollten, habe ich in <a href="https://jakobhaddick.de/ki-ohne-hype/">KI ohne Hype: Was wir nicht delegieren dürfen</a> ausführlicher beschrieben.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Vorsicht ist außerdem bei vertraulichen Informationen nötig. Wenn ich mit Wispr Flow einen Text für ChatGPT diktiere und anschließend absende, wird der Inhalt nacheinander von zwei Diensten verarbeitet. Identifizierbare seelsorgerliche Inhalte und andere vertrauliche Informationen gebe ich deshalb grundsätzlich nicht ein. Die genauen Datenschutzbedingungen unterscheiden sich je nach Dienst, Tarif und Einstellung. Der bequeme Zugang sollte nicht dazu führen, dass wir weniger sorgfältig über die übermittelten Informationen nachdenken.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Für wen sich Wispr Flow lohnen könnte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist Wispr Flow inzwischen eine sehr hilfreiche App. Sie erleichtert die kurze Notiz unterwegs ebenso wie Nachrichten, E-Mails, längere Dokumente und Arbeitsaufträge für ChatGPT.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant dürfte die App für dich sein, wenn du viel schreibst, meistens schon weißt, was du sagen möchtest, und deine Gedanken schneller in Text verwandeln willst. Wenn du dagegen zunächst frei sprichst und dir anschließend eine stärkere inhaltliche Strukturierung wünschst, könnte Typeless besser zu deiner Arbeitsweise passen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Beide Apps lassen sich kostenlos ausprobieren. Dabei würde ich nicht nur auf Geschwindigkeit und Erkennungsqualität achten. Prüfe auch, wie stark die App deine Formulierungen und die Ordnung deiner Gedanken verändert. Unterstützt sie dich bei einer Aufgabe – oder übernimmt sie zunehmend eine Fähigkeit, die du behalten und trainieren möchtest?</p>




<p class="wp-block-paragraph">Wer Wispr Flow regelmäßig nutzt, wird beim kostenlosen Kontingent vermutlich bald an Grenzen stoßen. Das finde ich nicht grundsätzlich problematisch. Für eine App, die dauerhaft hilft und Zeit spart, darf man auch etwas bezahlen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Wenn du beide Anwendungen ausprobieren möchtest, kannst du meine Empfehlungslinks verwenden:</p>




<ul class="wp-block-list">
	<li>Über meinen <a href="https://wisprflow.ai/r?JAKOB1119">Empfehlungslink für Wispr Flow</a> erhältst du eine 30-tägige Pro-Testphase.</li>
	<li>Über meinen <a href="https://www.typeless.com/refer?code=CDT7X6B">Empfehlungslink für Typeless</a> erhältst du fünf Dollar Guthaben für Typeless Pro.<br></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinweis: Bei beiden Links handelt es sich um Empfehlungslinks, von denen auch ich profitieren kann. Wenn du über den Wispr-Flow-Link ein Konto erstellst und mindestens 2.000 Wörter diktierst, kann ich einen kostenlosen Monat Pro erhalten. Bei Typeless erhalte ich nach 2.000 von dir diktierten Wörtern ebenfalls fünf Dollar Guthaben.</em></p>
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		<title>9 Jahre Tagebuch: Ein persönliches Fazit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 20:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Tagebuch und ich. Ein persönliches Fazit nach neun Jahren.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2F9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3D9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit&amp;action_name=9%20Jahre%20Tagebuch%3A%20Ein%20pers%C3%B6nliches%20Fazit&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin aktuell dabei, meine Notizverwaltung umzustellen. Weg von <a href="https://roamresearch.com/">Roam Research</a>, hin zu <a href="https://obsidian.md/">Obsidian</a>. Was mich an Roam vor allem gestört hat, war der hohe Preis für die Pro-Version. Außerdem, dass der Programmstart recht lang dauert und dass es weder einen echten Offline-Modus, noch eine echte mobile App gibt. Die Inhalte von Roam habe ich bereits komplett nach Obsidian übertragen. Jetzt muss ich nur noch nach und nach einige Inhalte vom Format her anpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Umstellung habe ich auch mal alle meine Tagebuch-Einträge der vergangenen Jahre gesammelt und importiert. Vorher waren sie verstreut an verschiedenen Orten. Hier eine kurze Geschichte von meinem Tagebuch und mir.</p>



<h3 class="wp-block-heading">September 2012 bis Januar 2013: Handschriftlich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mein erster Eintrag ist auf den 24.09.2012 datiert (damals noch handschriftlich in einem Moleskine-Notizbuch – die handschriftlichen Beiträge habe ich allerdings noch nicht in Obsidian importiert). In diesen Tagen habe ich hautsächlich kurze Notizen und Gebetsanliegen aus meiner Stillen Zeit notiert. Teilweise sind auch Tagesplanungen enthalten. Das war die Zeit, in der ich an meiner Masterarbeit saß. Unser erster Sohn war bereits geboren. Damals war es mir offensichtlich besonders wichtig, die frühen Morgenstunden vor der Arbeit vorauszuplanen, um mit meiner Masterarbeit vorwärtszukommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Februar 2013 bis Januar 2015: Evernote (406 Notizen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier habe ich angefangen, etwas strukturierter Tagebuch zu führen. Zu Anfang habe ich mir Ort und Zeit notiert, dann einen kurzen Gedanken zu meiner Bibellese. Anschließend habe ich die Ereignisse des Vortags reflektiert. Ab Oktober 2013 hatte ich dann verschiedene Leitfragen zu den Kategorien (1) Bibellese, (2) Rückblick, (3) Jetzt, (4) Heute. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Januar 2015 bis Dezember 2018: Day One (739 Notizen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundstruktur blieb hier erst einmal gleich. Nur hatte ich mit Day One eine App, die explizit fürs Schreiben von Tagebuch-Einträgen konzipiert wurde. Das bedeutet weniger Ablenkung und mehr Konzentration aufs Wesentliche. Teilweise habe ich auch ein Foto des Tages eingefügt. Es sind ein paar schöne Erinnerungen dabei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Januar bis September 2021 Roam Research (96 Notizen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2019 habe ich nach vielen Jahren wieder begonnen, <a href="https://jakobhaddick.de/meine-drei-wichtigsten-tools-fur-die-tagesplanung/">mit einem physikalischen Tagesplaner zu arbeiten</a>. Hier ging es viel stärker um Planung, statt um Reflexion. In dem Zusammenhang habe aber auch damit aufgehört, Tagebuch-Einträge zu schreiben. Erst zwei Jahre später habe ich wieder angefangen – inspiriert von den Daily Notes von Roam Research. Fürs Tagebuch habe ich mich hier meist relativ kurz gefasst, ein Gedanke aus meiner Bibellese und dann wenige Sätze zum Vortag. Über den Tag hinweg kamen dann auch andere Notizen hinzu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">September 2021 bis… (6 Notizen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ok, seit dem Umstieg ist erst eine Woche vergangen. Aktuell orientiere ich mich wieder an fünf Überschriften: (1) Notizen: werden den ganzen Tag über gefüllt. (2) Aufgaben: hier notiere ich mir die 2-3 wichtigsten Aufgaben für den Tag. (3) Andacht: Entweder ein zentraler Bibelvers aus meiner Stillen Zeit oder ein kurzer Gedanke dazu. (4) Tagebuch: Hier reflektiere ich die Ereignisse des Vortags. (5) Dank: Wofür kann ich dankbar sein?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tagebuch-Einträge haben mich jetzt schon viele Jahre über begleitet. Sie enthalten bei mir äußerst selten tiefgründige Gedanken. Sie helfen mir aber bei der persönlichen Reflexion der vergangenen Ereignisse. Sie zwingen mich, zu formulieren, was ich aus meiner Bibellese mitnehmen will. Und sie helfen mir, bewusst in den Tag zu starten. Deswegen schreibe ich auch grundsätzlich früh morgens statt spät abends.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Art des Tagebuchs ist eigentlich völlig egal. Aber ich würde jeden ermutigen, damit zu starten. Und wenn es auch nur 1-2 Sätze sind, die man notiert. Mit Obsidian (analog mit Roam) funktioniert es für mich optimal, die Tagebuch-Einträge mit anderen Notizen zu verbinden, die ich mir den Tag über mache. So habe ich alles gesammelt an einem Ort.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2F9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3D9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit&amp;action_name=9%20Jahre%20Tagebuch%3A%20Ein%20pers%C3%B6nliches%20Fazit&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit">9 Jahre Tagebuch: Ein persönliches Fazit</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Wie man von Büchern am meisten profitiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man kann viel lesen und doch keine Fortschritte im Denken machen. Was man dagegen unternehmen kann…<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwie-man-von-buchern-am-meisten-profitiert%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwie-man-von-buchern-am-meisten-profitiert&amp;action_name=Wie%20man%20von%20B%C3%BCchern%20am%20meisten%20profitiert&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Man kann viel lesen und doch keine Fortschritte im Denken machen. In seinem neuen Buch <a href="https://amzn.to/3zv0HHo">Effortless</a> schreibt Greg McKeown, was man dagegen unternehmen kann.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, nehme ich mir gerne zehn Minuten Zeit, um auf einer einzigen Seite in eigenen Worten zusammenzufassen, was ich daraus gelernt habe. Wenn du die wesentlichen Einsichten eines Buches zusammenfasst, das du gerade gelesen hast, verinnerlichst du es viel tiefer. Der Prozess des Zusammenfassens, des Destillieren von Ideen bis hin zu ihrem innersten Kern, hilft uns dabei, Informationen in Erkenntnis umzuwandeln, und Erkenntnis in Wissen.</p><cite>Greg McKeown</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mache es schon seit einiger Zeit so, dass ich Bücher nach dem Lesen für mich persönlich auswerte. Dann bleibt einfach mehr hängen. Dieses Buch habe ich übrigens als Hörbuch bei Audible gehört und erst vor wenigen Tagen abgeschlossen. Die Zusammenfassung steht noch aus. Wenn ich Hörbücher zusammenfasse, tue ich das in der Regel wenigstens mit einem Blick ins Inhaltsverzeichnis. Das kann man bei Amazon und auch anderswo einsehen. Das dient mir noch einmal als Gedankenstütze, um mir die Inhalte zu vergegenwärtigen. Meine Erinnerungen werden dadurch aufgefrischt und ich muss mich nicht allein auf gelegentlich gesetzte digitalen Lesezeichen verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch soll im August <a href="https://amzn.to/3xlE32v">in deutscher Sprache</a> erscheinen. Da es mir ausgezeichnet gefallen hat, ist es gut möglich, dass ich dann noch einmal ausführlicher darüber schreibe.</p>
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		<title>Meine Lieblingsstifte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vernünftige Stifte gehören in jedes Büro. Und die müssen nicht teuer sein. In diesem Beitrag nenne ich euch meine persönlichen Favoriten… und wofür ich sie verwende.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fmeine-lieblingsstifte%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dmeine-lieblingsstifte&amp;action_name=Meine%20Lieblingsstifte&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/meine-lieblingsstifte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=meine-lieblingsstifte">Meine Lieblingsstifte</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vernünftige Stifte gehören in jedes Büro. Und die müssen nicht teuer sein. In diesem Beitrag nenne ich euch meine persönlichen Favoriten… und wofür ich sie verwende.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/Faber-Castell-117001-Bleistift-Grip-H%C3%A4rtegrad/dp/B00SWIHBTK/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;linkCode=li2&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=f3df944333f0d94c35fc5039bda378d9&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B00SWIHBTK&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bleistift</strong>: Ich nutze den <a href="https://amzn.to/344ZuIg">Grip-Bleistift von Faber-Castell</a>. Der liegt gut in der Hand und erfüllt seinen Zweck. Ich bevorzuge Härtegrad B. Ich gebrauche den Bleistift vor allem für Anmerkungen in Büchern und in meiner Schreibrand-Bibel. In der Predigtvorbereitung kommt er auch zum Einsatz, wenn ich mir Notizen zum ausgedruckten Bibeltext mache (s. u.).</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/Faber-Castell-144187-Kugelschreiber-GRIP-schwarz-matt/dp/B001EFIHBY/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;linkCode=li2&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=a0126e9c241381226608a00d85214604&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B001EFIHBY&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kugelschreiber</strong>: Hier schreibe ich ebenfalls am liebsten mit der <a href="https://amzn.to/3mZ392M">Grip-Version von Faber-Castell</a>. Als Massenware nutze ich aber auch den <a href="https://amzn.to/3kZ4Trc">Flexgrip Ultra von Paper Mate</a>. Der Kugelschreiber ist bei mir im Einsatz für schnelle Notizen, vor allem auf Post-it notes, die ich immer auf meinem Schreibtisch platziert habe.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/Pilot-2270003-Tintenschreiber-BLRT-FR7-L-Strichst%C3%A4rke/dp/B005Y7TIS4/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;linkCode=li2&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=21aeffbd39b8ceeab25aa943cadc3ef5&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B005Y7TIS4&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tintenroller</strong>: Wie ich zuletzt geschrieben habe (<a href="https://jakobhaddick.de/to-do-liste-oder-kalender/">siehe Beitrag</a>), benutze ich den Frixion-Stift vor allem für meinen Weekview Business Planner. Der Vorteil ist der, dass ich die Schrift wegradieren kann und so umplanen kann. Ich nutze hier den <a href="https://www.weekview.de/shop/compact-extended/14/pilot-frixion-weekview-edition">Stift, der beim Planer selbst enthalten</a> war. Er ist auch unabhängig davon erhältlich (<a href="https://amzn.to/3jfloi3">billig</a> oder <a href="https://amzn.to/2SaNOOm">edel</a>). Der Frixion hat einen festen Platz in der Stift-Schlaufe des Planers.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/Uni-Ball-UB-157-Rollerball-Medium-sortiert/dp/B00KM5R6VO/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;linkCode=li2&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=651f07240ab1de0ff3bc7a082268fbd8&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B00KM5R6VO&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bunte Tintenroller</strong>: Die <a href="https://amzn.to/2S9g3Nq">Stifte von Uni-Ball</a> sind hier meine Favoriten. Im Set werden gleich 10 Stück in unterschiedlichen Farben mitgeliefert. Hiermit arbeite ich besonders in der ersten Phase der Predigtvorbereitung. Ich drucke mir den Bibeltext (mit vergrößertem Seitenrand und Zeilenabstand) aus und markiere auffällige Worte und Zusammenhänge.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/STABILO-flash-gelb-10er-Faltschachtel/dp/B0044BBPW8/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;linkCode=li2&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=a0ba6f38766bf928ce6ef87e1100369f&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B0044BBPW8&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Textmarker</strong>: Ich nutze hier die <a href="https://amzn.to/30h8KYJ">Dünnen von Stabilo</a>. Die gibt es auch <a href="https://amzn.to/3n8FYDt">in verschiedenen Farben</a>, aber ich verwende fast nur die gelben. Die breite Version ist bekannter, ich finde sie aber weniger handlich. Mit dem Textmarker markiere ich Passagen in Dokumenten und hebe ebenfalls regelmäßig wichtige Aufgaben in meinem Weekview Planner hervor.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fmeine-lieblingsstifte%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dmeine-lieblingsstifte&amp;action_name=Meine%20Lieblingsstifte&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/meine-lieblingsstifte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=meine-lieblingsstifte">Meine Lieblingsstifte</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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