Persönliches

Zeitumstellung: Neue Gewohnheiten für meinen neuen Alltag

Nein, ihr habt nichts verpasst. Bis zum Beginn der Winterzeit dauert es noch etwas. Aber bei mir persönlich gab es eine Zeitumstellung. Letzte Woche hat die Schule in Rheinland-Pfalz wieder begonnen und unser älterer Sohn ist in die weiterführende Schule gekommen. Die Grundschule lag sozusagen direkt auf der anderen Straßenseite. Die weiterführende ist nur mit dem Bus erreichbar. Ab jetzt muss er nicht mehr um kurz vor acht aus dem Haus, sondern um kurz vor sieben. Das heißt auch für mich früher aufstehen…

Änderungen im Leben empfinde ich als Chance. Wichtig ist allerdings, dass man nicht einfach hinein schlittert. Deshalb hier ein paar Überlegungen, in der Hoffnung, dass sie den ein oder anderen inspirieren, selbst bedachter in den neuen Tag zu starten. Wer weitere praktische Anregungen sucht, dem empfehle ich übrigens Laura Vanderkams What the Most Successful People Do Before Breakfast.

Was mir wichtig ist

  1. Stille Zeit zuerst: Es ist mir wichtig, den Tag bewusst mit Gott zu beginnen. Bevor der Trubel losgeht, brauche ich eine Zeit der Stille. Qualität geht hier über Quantität.
  2. Vorbereitet in den Tag: Es ist mir wichtig, dass ich morgens vorbereitet ins Büro fahre. Termine und Tagesaufgaben will ich deshalb schon vorher festgelegt haben.
  3. Zeit mit der Familie: Bisher haben wir alle zusammen gefrühstückt. Da unser jüngerer Sohn jetzt eine Stunde länger schlafen kann, ist das nicht mehr der Fall. Das will ich berücksichtigen.

Praktische Konsequenzen

  1. Ich bin leider kein absoluter Frühaufsteher. Ich stehe aber wenigstens 10 Minuten vor meinem Sohn auf, um zumindest einen Bibelvers zu lesen und Gott den Tag anzubefehlen. Später am Tag habe ich dann Gelegenheit, mir mehr Zeit dafür zu nehmen.
  2. Wenn ich ohne klaren Plan ins Büro fahre, verzettele ich mich zu schnell. Morgens ist dafür allerdings keine Zeit. Ich schaue deshalb, dass ich die Tagesplanung schon am Vorabend erledige. Dann reichen mir morgens 1-2 Minuten, um Aufgaben und Termine durchzuschauen.
  3. Am Vorabend richte ich auch das Wesentliche fürs Frühstück (dafür bin ich bei uns zuständig). Auch das Duschen habe ich übrigens schon vor Jahren auf den Abend verlegt. So kann ich die kostbare Zeit morgens besser nutzen.
  4. Bisher war ich oft erst gegen 8:30 Uhr im Büro. Dafür habe ich das Büro abends selten vor 18 Uhr verlassen. Da ich jetzt morgens früher dran bin, schaue ich, dass ich auch abends früher zu Hause bin. So können wir als Familie entspannt gemeinsam zu Abend essen.

Mein persönliche Fazit

Es liegt erst eine Woche hinter mir, aber ich denke ich kann mich gut an diese „Zeitumstellung“ gewöhnen. Das Einzige, an das ich mich nicht gewöhnen werde, sind lange Champions-League Abende. War ein tolles Spiel am Sonntag, aber dem frühen Aufstehen kommt so etwas nicht entgegen. :-/

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