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	<title>Endzeit Archive - Jakobs Blog</title>
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	<title>Endzeit Archive - Jakobs Blog</title>
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		<title>Der Untergang des Dispensationalismus?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 13:45:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibel & Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Exegese]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist der Dispensationalismus am Ende? Drei aktuelle Bücher gehen dieser Frage nach – mit überraschend unterschiedlichen Antworten. Einblicke, Bewertungen und persönliche Leseempfehlungen.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fder-untergang-des-dispensationalismus%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dder-untergang-des-dispensationalismus&amp;action_name=Der%20Untergang%20des%20Dispensationalismus%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/der-untergang-des-dispensationalismus/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=der-untergang-des-dispensationalismus">Der Untergang des Dispensationalismus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Monaten habe ich drei Bücher zum Dispensationalismus gelesen, die auf sehr unterschiedliche Weise den Zustand und die Zukunft dieser theologischen Richtung bewerten. Ist der Dispensationalismus tatsächlich auf dem Rückzug – oder nur in einer Phase der Neubesinnung? Die Antworten fallen überraschend vielfältig aus. Hier eine kurze Vorstellung der Werke – samt ein paar persönlichen Anmerkungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Discovering Dispensationalism</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Häufig wird argumentiert, der Dispensationalismus sei erst von John Nelson Darby erfunden worden. Der Sammelband <em><a href="https://amzn.to/43msiKZ">Discovering Dispensationalism</a></em> (#Affiliate-Link) von Cory Marsh und James Fazio (Hg.) antwortet eindeutig: nein. Bereits Kirchenväter wie Papias, Justin, Irenäus &amp; Co. lesen ein buchstäbliches messianisches Reich aus der Schrift heraus; mittelalterliche Denker wie Joachim von Fiore arbeiten mit heilsgeschichtlichen Perioden; Puritaner koppeln eine israelfreundliche Endzeit­erwartung an ihre wortgetreue Exegese. Darby bündelt diese verstreuten Fäden später zu einem System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzstück des Buches ist die Definition der „Dispensation“ als göttliche Haushaltung: Gott setzt einen Verwalter ein, der treu mit anvertrauten Ressourcen umgehen soll. Über die Anzahl der „Dispensationen“ gibt es freilich unterschiedliche Meinungen. Dass zwischen unterschiedlichen Epochen der Heilsgeschichte unterschieden werden muss, darüber herrscht nicht nur bei Dispensationalisten Einigkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gründliche Quellenarbeit, scharfe Begriffs­klärung – und der klare Befund: Der Dispensationalismus ist tief in der Geschichte verwurzelt und zugleich offen für die Zukunft, auch wenn er sich theologisch neu ausrichten muss. Wer einen kompakten Einstieg sucht, findet hier reichlich Argumente für die bleibende Relevanz dieser Denkrichtung – und ein paar nötige Warnschilder gleich mitgeliefert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The Rise and Fall of Dispensationalism</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel G. Hummel schildert in seinem Buch „<a href="https://amzn.to/4j9kUIG">The Rise and Fall of Dispensationalism</a>“ (#Affiliate-Link) den Aufstieg und den vermeintlichen Kollaps des Dispensationalismus – genauer des „neuen Prämillennialismus“, einer Bewegung, die ab 1830 eine buchstäblich-prophetische Bibellektüre mit Betonung der Naherwartung Jesu verband. Sein Fokus sind die USA.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Phase 1 – Aufbruch (1830–1900):</strong> Der Impuls kommt von Darby; Prediger wie Brooks, Seiss, Grant, Moody verbreiten ihn.</li>



<li><strong>Phase 2 – Systematisierung (1900–1960):</strong> Insbesondere Scofield, Chafer und das Dallas Theological Seminary (sowie weitere theologische Seminare) prägen stark.</li>



<li><strong>Phase 3 – Pop-Dispensationalismus (1960–2020):</strong> Bestseller von Hal Lindsey, Tim LaHaye u. a. prägen Kultur und Politik, die theologische Tiefe verblasst; hier verortet Hummel den „Fall“.<br></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Hummels Diagnose vom Niedergang überzeugt mich nur teilweise. Er rechnet u. a. den progressiven Dispensationalismus nicht mehr dazu – obwohl die Bewegung in 200 Jahren stets intern variierte (Verständnis von Heiligung, Zahl der Heilszeiten, Details der Hermeneutik…). Dass der Einfluss des Dispensationalismus innerhalb des Evangelikalismus heute geringer ist als noch vor einigen Jahrzehnten, stimmt natürlich; von einem Ende zu sprechen greift jedoch zu kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fazit: Hummel bietet einen klar strukturierten historischen Überblick und liefert berechtigte Kritik am pop­kulturellen Ausverkauf. Wer jedoch die Gegenwart des Dispensationalismus verstehen will, sollte ergänzend zu Werken wie <em><a href="https://amzn.to/43hPhXg">Three Central Issues in Contemporary Dispensationalism</a></em> (#Affiliate-Link) (auch schon 25 Jahre alt, aber ein guter Überblick über Varianten innerhalb des Dispensationalismus) greifen. Ich empfehle auch die Podcast-Diskussion mit Hummel, Paul Weaver und Darrell Bock (Dispensationalism and Evangelicals).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweis: Vor einigen Jahren habe ich außerdem das Büchlein <a href="https://jakobhaddick.de/buchbesprechung-dispensationalismus/">Dispensationalismus – Fakten und Mythen von Michael Vlach</a> vorgestellt. Das eignet sich hervorragend als Einstieg ins Thema</p>



<h2 class="wp-block-heading">After Dispensationalism</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In <em><a href="https://amzn.to/4ko5CAQ">After Dispensationalism</a></em> (#Affiliate-Link) beschreibt Brian Irwin die „Welt der Endzeit-Lehre“, womit er den Dispensationalismus meint. Der erste Teil bietet eine geschichtliche Einführung, bleibt dabei aber eher oberflächlich. In den beiden folgenden Teilen widmet sich Irwin der prophetischen und apokalyptischen Literatur im Allgemeinen sowie den Büchern Hesekiel, Daniel und Offenbarung im Besonderen. Etwas irritierend ist, dass die einzelnen Buchteile und Kapitel sehr unterschiedlich umfangreich ausfallen, was den Lesefluss etwas erschwert. Dennoch steckt viel Hilfreiches im Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irwins zentrale Kritik am Dispensationalismus ist, dass dieser die genannten Texte zu sehr als abstrakte Zukunftsbeschreibungen liest und dabei den ursprünglichen geschichtlichen und theologischen Kontext vernachlässigt. Prophetie sei häufig keine losgelöste Zukunftsschau, sondern eine direkte Bezugnahme auf die Segen- und Fluch-Passagen der Mose-Bücher. Entsprechend müssten diese Texte auch primär im Rahmen des Bundesdenkens verstanden werden. Die angekündigten Ereignisse lägen dabei meist nicht in ferner Zukunft, sondern seien unmittelbar zu beobachten oder zu erwarten. Als Evangelikaler schließt Irwin natürlich nicht aus, dass es noch ausstehende Erfüllungen biblischer Prophetie gibt, doch gerade Verheißungen an Israel seien in der Regel zeitnah erfüllt worden. Besonders in der apokalyptischen Textgattung werde zudem stark bildhaft gesprochen. Man solle deshalb nicht in heutigen Nachrichten nach Erfüllungen suchen, sondern den literarischen Kontext beachten und innerhalb der Schrift nach den passenden Bezügen forschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe die Lektüre als anregend empfunden und vieles daraus mitgenommen. Kritisch sehe ich, dass Irwin eine Spätdatierung des Danielbuchs vertritt und den historischen Daniel damit als Autor ausschließt – ein direkter Rückschluss aus seinem Verständnis apokalyptischer Literatur, die häufig pseudepigraphischer Natur ist. Auch halte ich seine Darstellung des Dispensationalismus für zu einseitig. Seine Kritik trifft sicher auf manche frühere Vertreter zu, wird aber der inneren Vielfalt der Bewegung nicht gerecht. Interessanterweise hebt er selbst das Buch <em><a href="https://amzn.to/4kqTIpX">Interpreting Apocalyptic Literature</a></em> (#Affiliate-Link) positiv hervor, das von einem Professor am Dallas Theological Seminary verfasst wurde – einem Dispensationalisten mit ausgewogenem Verständnis apokalyptischer Texte. Auch wenn der Dispensationalismus im Buch selbst nicht groß zum tragen kommt (<a href="https://www.thegospelcoalition.org/themelios/review/interpreting-apocalyptic-literature-an-exegetical-handbook/">siehe Buchbesprechung hier</a>) , schließt dieser einen gesunden Umgang mit apokalyptischer Literatur eben nicht aus. Ich habe mir das Buch bestellt, es aber noch nicht gelesen. Gelesen habe ich jedoch bereits das Pendant zum Neuen Testament <em><a href="https://amzn.to/3GXCD8s">Interpreting Revelation and Other Apocalyptic Literature</a></em> (#Affiliate-Link), ebenfalls von einem (gemäßigten) Dispensationalisten geschrieben – sehr empfehlenswert!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Schlussfolgerung formuliert Irwin 13 Prinzipien für den Umgang mit prophetischen und apokalyptischen Texten. Nicht alle sind aus meiner Sicht gleich gewichtig, manches wirkt eher selbstverständlich. Doch besonders diese vier Impulse sind aus meiner Sicht insbesondere für Dispensationalisten bedenkenswert:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>It is wiser to use the Bible to interpret the news than the news to interpret the Bible; it is wiser to use the Bible to interpret our calendars than the calendar to interpret our Bibles.</li>



<li>Apocalyptic and prophetic texts are different genres that cannot be conflated and ought to be interpreted according to the guidelines unique to their literary types.</li>



<li>When reading Scripture, it is better to begin by asking how Old Testament prophecies and apocalyptic texts were understood by the original recipients than to speculate about how they might be fulfilled in our future.</li>



<li>Understanding some biblical passages symbolically is not to question the reliability, inspiration, or perfection of the Scriptures.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einfluss des Dispensationalismus ist zweifellos zurückgegangen, aber von einem echten „Untergang“ kann kaum die Rede sein. Vielmehr ringt die Bewegung heute stärker denn je um ein verantwortungsvolles Schriftverständnis, das zwischen berechtigter Hoffnung, nüchterner Hermeneutik und geistlicher Wachsamkeit balanciert. Wer sich auf diese Auseinandersetzung einlässt, wird – wie ich – wertvolle Impulse mitnehmen, auch wenn nicht jede These überzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">* <em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.</em></p>
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		<title>Was ich aktuell höre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 10:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe schon häufiger über Podcasts berichtet. Hier fünf Neuentdeckungen der letzten Monate – drei christliche, zwei säkulare.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwas-ich-aktuell-hore%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwas-ich-aktuell-hore&amp;action_name=Was%20ich%20aktuell%20h%C3%B6re&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe auf diesem Blog schon häufiger über Podcasts berichtet, die ich höre. Da der letzte Beitrag dazu schon wieder etwas her ist, hier mal fünf Neuentdeckungen der letzten Monate – drei christliche, zwei säkulare. Alle Podcasts sind über die üblichen Plattformen (Spotify&nbsp;…) abzurufen. Ich verlinke hier aber die direkten Seiten der Redner.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Der Pastoren Podcast</h1>



<div class="wp-block-stackable-columns stk-block-columns stk-block stk-8bd31ce" data-block-id="8bd31ce"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-8bd31ce-column">
<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-aebd4d9" data-v="4" data-block-id="aebd4d9"><style>@media screen and (min-width:690px){.stk-aebd4d9 {flex:var(--stk-flex-grow, 1) 1 33.3% !important;}}</style><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-aebd4d9-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-aebd4d9-inner-blocks">
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<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-8a82d05" data-v="4" data-block-id="8a82d05"><style>@media screen and (min-width:690px){.stk-8a82d05 {flex:var(--stk-flex-grow, 1) 1 66.7% !important;}}</style><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-8a82d05-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-8a82d05-inner-blocks">
<p class="wp-block-paragraph">Wie der Name schon sagt, ein Podcast von Pastoren, Matthias Lohmann und Matthias Mockler von der FeG München-Mitte. Zielgruppe im eigentlichen Sinne ist die Gemeinde. Die Hörerschaft ist aber deutlich größer und in der Regel werden auch Themen behandelt, die von allgemeinem Interesse sind. Aktuell gibt es übrigens eine Mini-Reihe zum Thema Bundestheologie und Dispensationalismus. Ich teile die Sichtweise der beiden zwar in diesem Fall nicht, finde das Thema aber bisher sehr fair und ausgewogen behandelt. Eventuell werde ich in einem meiner nächsten Beiträge etwas zu dieser Thematik schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.feg-mm.de/pastoren-podcast/">Hier gehts zum Pastoren Podcast</a></p>
</div></div></div>
</div></div>



<h1 class="wp-block-heading">Promised Land (Englisch)</h1>



<div class="wp-block-stackable-columns stk-block-columns stk-block stk-fb8b61c" data-block-id="fb8b61c"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-fb8b61c-column">
<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-fd8ec6e" data-v="4" data-block-id="fd8ec6e"><style>@media screen and (min-width:690px){.stk-fd8ec6e {flex:var(--stk-flex-grow, 1) 1 33.3% !important;}}</style><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-fd8ec6e-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-fd8ec6e-inner-blocks">
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/1.jpg" alt="" class="wp-image-2159" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/1.jpg 600w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/1-300x300.jpg 300w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>
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<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-afaee6b" data-v="4" data-block-id="afaee6b"><style>@media screen and (min-width:690px){.stk-afaee6b {flex:var(--stk-flex-grow, 1) 1 66.7% !important;}}</style><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-afaee6b-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-afaee6b-inner-blocks">
<p class="wp-block-paragraph">Dieser Podcast von Christianity Today hat den Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 zum Anlass genommen, um das Thema rund um den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zu beleuchten. Es kommen verschiedene Stimmen, auf beiden Seiten, zu Wort. Es geht um das Existenzrecht Israels, die Absichten der Hamas, die Nöte der Palästinenser, Christen im Palästinensergebiet, israelische Siedler im Westjordanland und um vieles mehr. Im Fokus steht nicht so sehr die theologische Einordnung der Ereignisse, sondern vielmehr um die geschichtlichen Hintergründe und die politische Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.christianitytoday.com/podcasts/promised-land/">Hier gehts zu Promised Land</a></p>
</div></div></div>
</div></div>



<h1 class="wp-block-heading">Human Flourishing (Englisch)</h1>



<div class="wp-block-stackable-columns stk-block-columns stk-block stk-8ec0b4a" data-block-id="8ec0b4a"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-8ec0b4a-column">
<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-c46be01" data-v="4" data-block-id="c46be01"><style>@media screen and (min-width:690px){.stk-c46be01 {flex:var(--stk-flex-grow, 1) 1 33.3% !important;}}</style><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-c46be01-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-c46be01-inner-blocks">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/5.jpg" alt="" class="wp-image-2160" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/5.jpg 600w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/5-300x300.jpg 300w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/5-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>
</div></div></div>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-a06cc5d" data-v="4" data-block-id="a06cc5d"><style>@media screen and (min-width:690px){.stk-a06cc5d {flex:var(--stk-flex-grow, 1) 1 66.7% !important;}}</style><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-a06cc5d-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-a06cc5d-inner-blocks">
<p class="wp-block-paragraph">Gesammelte Predigten von Jonathan Pennington (Professor für Neues Testament am Southern Baptist Theological Seminary), die er in seiner Heimatgemeinde gehalten hat. Pro Monat kommt etwa eine Predigt dazu. Ich habe inzwischen mehrere Bücher von Pennington gelesen (siehe z.&nbsp;B. <a href="https://jakobhaddick.de/beste-buecher-aus-2018/">hier</a>, auch <a href="https://amzn.to/4gzJSRe">eins übers Predigen</a>) und schätze ihn sehr. Pennington kann nicht nur gut schreiben, er versteht es auch, zu predigen. Nah am Bibeltext, konkrete Übertragung auf unsere heutige Zeit und das Evangelium im Zentrum. Ich höre die Predigten, um selbst davon zu profitieren, aber auch um für meine Predigten zu lernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.jonathanpennington.com/preaching-and-speaking-resourcces">Hier gehts zu Human Flourishing</a></p>
</div></div></div>
</div></div>



<h1 class="wp-block-heading">Huberman Lab (Englisch)</h1>



<div class="wp-block-stackable-columns stk-block-columns stk-block stk-30c2c10" data-block-id="30c2c10"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-30c2c10-column">
<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-5812288" data-v="4" data-block-id="5812288"><style>@media screen and (min-width:690px){.stk-5812288 {flex:var(--stk-flex-grow, 1) 1 33.3% !important;}}</style><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-5812288-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-5812288-inner-blocks">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/4.jpg" alt="" class="wp-image-2161" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/4.jpg 600w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/4-300x300.jpg 300w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/09/4-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>
</div></div></div>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-85442c9" data-v="4" data-block-id="85442c9"><style>@media screen and (min-width:690px){.stk-85442c9 {flex:var(--stk-flex-grow, 1) 1 66.7% !important;}}</style><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-85442c9-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-85442c9-inner-blocks">
<p class="wp-block-paragraph">Andrew Humerman ist Professor für Neurowissenschaften an der Stanford School of Medicine. In seinem Podcast widmet er sich ausführlich verschiedenen Themen rund um Gesundheit und Bewegung. Da ich seit letztem Jahr persönlich verstärkt darauf achte, bekomme ich hier immer neue Impulse. Es werden auch Themen darüber hinaus behandelt (z.&nbsp;B. Schlaf und Erholung, Ernährung, mentale Gesundheit&nbsp;…). Die Folgen sind alle auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau, die sich an den neuesten Studien orientieren und doch so formuliert, dass sie für jeden interessierten verständlich sind. Bei den meisten Folgen hat er Wissenschaftler zu Gast, die er interviewt. Nicht selten gehen die Folgen 2–3 Stunden lang. Hier gibt es viel zu lernen. Ich warte übrigens gespannt auf Hubermans erstes Buch <em><a href="https://amzn.to/4dfnvxR">Protokolls: Die Gebrauchsanweisung für den menschlichen Körper</a></em>, das im Mai nächsten Jahres erscheinen soll. Ich habe es bereits vorbestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.hubermanlab.com/podcast">Hier gehts zu Huberman Lab</a></p>
</div></div></div>
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<h1 class="wp-block-heading">Lex Fridman Podcast (Englisch)</h1>



<div class="wp-block-stackable-columns stk-block-columns stk-block stk-e83ea1e" data-block-id="e83ea1e"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-e83ea1e-column">
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<p class="wp-block-paragraph">Lex Fridman ist Informatiker und nebenbei einer der bekanntesten amerikanischen Podcaster (mehr als 4 Millionen Abonnenten auf seinem YouTube-Kanal). In seinem Podcast interviewt er Experten aus verschiedenen Bereichen wie Wissenschaft, Technologie, Philosophie, Politik und Kultur. Absolut erstaunlich finde ich, dass es ihm gelingt, sowohl linke als auch rechte Politiker neutral und unvoreingenommen zu interviewen, in der Folge vom 3. September z.&nbsp;B. Donald Trump. Für mich wurde wieder deutlich: inhaltlich kann ich teilweise verstehen, warum viele Evangelikale in den USA Trump wählen. Sein Charakter spricht allerdings sehr stark gegen ihn. Anfang Juli interviewte Fridman übrigens Trumps Tochter Ivanka (hier ging es nicht um Politik). Das Interview fand ich wesentlich angenehmer. Die Podcasts dauern teilweise mehrere Stunden, darauf sollte man sich einstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://lexfridman.com/podcast/">Hier gehts zum Lex Fridman Podcast</a></p>
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		<title>Buchbesprechung: Dispensationalismus – Fakten und Mythen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2021 10:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Exegese]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche geht es um eine hervorragende Einführung in das theologische System des Dispensationalismus. Kompakt, allgemeinverständlich und ausgewogen.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fbuchbesprechung-dispensationalismus%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dbuchbesprechung-dispensationalismus&amp;action_name=Buchbesprechung%3A%20Dispensationalismus%20%E2%80%93%20Fakten%20und%20Mythen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/Dispensationalismus-Fakten-Mythen-Michael-Vlach/dp/3947196970?&amp;linkCode=li3&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=dc2f9f9bb3c4f71fdf9de8c93efa1d22&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3947196970&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Wochen habe ich zwei Bücher zum Thema Endzeit vorgestellt. Eins aus amillennialistischer Perspektive, eins aus der Perspektive des klassischen Prämillennialismus. Diese Woche möchte ich das Buch <a href="https://amzn.to/3lzMchg"><em>Dispensationalismus</em> von Michael Vlach</a> vorstellen. Im Gegensatz zu den zuvor genannten ist es keine systematische Darstellung der Endzeitlehre. Deswegen kann man die Bücher nicht direkt miteinander vergleichen. Stattdessen stellt es den Dispensationalismus als theologisches System vor und ist bewusst kurz gehalten (knapp 200 Seiten bei ziemlich kleinem Format).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Autor</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Vlach ist (seit Juli 2021) Professor für Theologie am Shepherds Theological Seminary. Vorher lehrte er 15 Jahre lang am Master’s Seminary. Er ist Autor mehrerer Bücher. Nach <a href="https://amzn.to/3fsW6NB"><em>Hat die Gemeinde Israel ersetzt?</em></a> ist dies das zweite Buch, das ins Deutsche übersetzt wurde. Im dispensationalistischen Spektrum ordnet er sich selbst zwischen revidiertem und progressiven Dispensationalismus ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufbau und Inhalt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in 5 Kapitel eingeteilt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Kap. 1: Geschichte des Dispensationalismus</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es einen kurzen Abriss über die Entwicklung des theologischen Systems. Dabei wird der Dispensationalismus als relativ jung (19. Jahrhundert) beschrieben. Es wird aber auch betont, dass er seine Wurzeln im Prämillennialismus der frühen Kirche hat. Weiterhin werden die unterschiedlichen Variationen des Dispensationalismus vorgestellt: der klassische (von Darby bis Chafer), der revidierte (Walvoord, Pentecost und Ryrie, Feinberg, McCain) und der progressive Dispensationalismus (Blaising, Bock, Saucy).</p>



<h5 class="wp-block-heading">Kap. 2: Grundzüge des Dispensationalismus</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Vlach diskutiert unterschiedliche Vorschläge, den Kern des Dispensationalismus zu charakterisieren. Anschließend stellt er sein eigenes Modell vor. Bei allen Variationen in der dispensationalistischen Theologie sind diese sechs Lehren vorhanden: (1) Die primäre Bedeutung jedes biblischen Textabschnitts findet sich im jeweiligen Textabschnitt selbst. (2) Das nationale Israel ist kein untergeordneter Typus, der durch die Gemeinde ersetzt wird. (3) Israel und die Gemeinde sind zu unterscheiden. Die Gemeinde ist nicht das wahre Israel. (4) Die geistliche Einheit von Juden und Heiden ist vereinbar mit einer besonderen Rolle Israels als Nation in der Zukunft. (5) Die Nation Israel wird im Tausendjährigen Reich sowohl errettet als auch wiederhergestellt werden. (6) Die Gemeinde als „Same Abrahams“ hat die Verheißungen Gottes an den gläubigen jüdischen „Samen Abrahams“ nicht unwirksam gemacht.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Kap. 3: Mythen über den Dispensationalismus</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Vlach werden häufig Strohmann-Argumente gegen den Dispensationalismus vorgebracht, die gar nicht den Kern des Systems betreffen. Der Kern umfasst für ihn lediglich zwei Bereiche der Theologie: die Ekklesiologie und die Eschatologie. In diesem Abschnitt setzt er sich deshalb mit fünf Mythen auseinander. (1) Der Dispensationalismus lehrt verschiedene Heilswege. (2) Der Dispensationalismus ist grundlegend mit dem Arminianismus verbunden. (3) Der Dispensationalismus ist von Natur aus mit dem Antinomismus verbunden. (4) Der Dispensationalismus führt zur Non-Lordship-Salvation-Lehre. (5) Beim Dispensationalismus geht es primär um die Lehre der sieben Epochen der Heilsgeschichte. Teilweise beruhen die Mythen auf Missverständnissen. Teilweise beruhen sie auch auf Positionen einzelner Vertreter des Dispensationalismus, jedoch nicht auf dem Dispensationalismus selbst.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Kap. 4.: Kontinuität und Diskontinuität im Dispensationalismus</h5>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Kapitel wird der Dispensationalismus als System vorgestellt, das sowohl Diskontinuität (Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Testament) als auch Kontinuität (Gemeinsamkeiten) beinhaltet.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Kap. 5: Dispensationalismus und Bundestheologie: Die Hauptunterschiede.</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es um das Verständnis der Heilsgeschichte geht, ist die Bundestheologie im evangelikalen Bereich der größte Rivale des Dispensationalismus. Hier beschreibt Vlach die Hauptunterschiede, die für ihn in der Hermeneutik (wörtliche oder vergeistlichte Auslegung) und der Handlungslinie (die Geschichte Gottes mit den Menschen) bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus gibt es einen Teil mit Fragen und Antworten, eine Schlussfolgerung und zwei Anhänge. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was mir gefällt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ton des Buches ist sehr angenehm. Michael Vlach scheut sich nicht, seine eigene Position zu benennen. Dabei ist er allerdings fair gegenüber Vertretern anderer Systeme. Auch die unterschiedlichen Variationen im Dispensationalismus stellt er nebeneinander. Das gefällt mir ausgesprochen gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl das Buch recht dünn und kompakt ist, hat man am Ende doch einen guten Einblick in die Grundlagen des Dispensationalismus bekommen. Vlach formuliert allgemeinverständlich, aber sehr präzise. Vor allem verliert er sich nicht im Detail. Es ist ein super Einstieg, für Christen, die den Dispensationalismus besser kennenlernen wollen – ob sie sich nun innerhalb oder außerhalb des Systems befinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ich mir gewünscht hätte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kompaktheit des Buches bringt natürlich mit sich, dass viele Themen nur angeschnitten werden können. Das fand ich an einigen Stellen bedauerlich. Das ist aber wohl kein ganz fairer Kritikpunkt. Vlach will ja gerade eine kompakte Einführung geben, und die ist durchaus gelungen. Die kommentierten weiterführenden Ressourcen im Anhang sind sehr hilfreich für alle, die weiterlesen wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelegentlich sind die Sätze etwas kompliziert formuliert. Der vierte Grundsatz dispensationalistischer Theologie (s.&nbsp;o.) lautet bei Vlach z.&nbsp;B. ausformuliert: „Die geistliche Heilseinheit von Juden und Heiden ist vereinbar mit einer funktionalen Rolle Israels als Nation in der Zukunft.“ Solche Sätze muss man möglicherweise mehrmals lesen, um zu verstehen, worum es geht. Präzise Formulierungen erfordern so etwas natürlich auch teilweise.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine hervorragende Einführung in das theologische System des Dispensationalismus. Wer in einer Gemeinde aufgewachsen ist, in der dispensationalistisch gelehrt wird, bekommt einen guten Einblick in das eigene System – auch in die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte. Wer mit dem Dispensationalismus noch kaum vertraut ist, bekommt ebenfalls einen guten Einblick und erkennt, dass es im Dispensationalismus im Kern um anderes geht als die Vorentrückungslehre oder Ähnliches.</p>
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		<title>Buchbesprechung: Das Neue Testament und die Endzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2021 20:21:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das beste Buch, das ich bisher über die Endzeit gelesen habe, stammt von Eckhard Schnabel. Nicht, weil ich mit allen Aussagen übereinstimmen würde. Sondern weil es sehr gründlich und ausgewogen ist.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fbuchbesprechung-das-neue-testament-und-die-endzeit%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dbuchbesprechung-das-neue-testament-und-die-endzeit&amp;action_name=Buchbesprechung%3A%20Das%20Neue%20Testament%20und%20die%20Endzeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das beste Buch, das ich bisher über die Endzeit gelesen habe, stammt von Eckhard Schnabel. Nicht, weil ich mit allen Aussagen übereinstimmen würde. Sondern, weil es sehr gründlich und ausgewogen ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Autor</h3>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/Das-Neue-Testament-die-Endzeit/dp/3765590169?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=schnabel+endzeit&amp;qid=1627416962&amp;sr=8-3&amp;linkCode=li3&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=b7ce519cb9178532271ec42af81b3273&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3765590169&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eckhard Schnabel ist Professor für Neues Testament am Gordon-Conwell Theological Seminary. Wie der Name schon vermuten lässt, ist er gebürtiger Deutscher. Nach seinem Theologie-Studium war er Dozent an der Biblisch-Theologischen Akademie Wiedenest und an der Freien Theologischen Hochschule Gießen, bevor er 1998 in die USA zog.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufbau und Inhalt</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://amzn.to/2UNn0sI">Das Neue Testament und die Endzeit</a></em> basiert auf dem englischsprachigen Buch <em><a href="https://amzn.to/3BNZfBd">40 Questions on the End Times</a></em>, das 2012 veröffentlicht wurde. Während der Inhalt zu großen Teilen übereinstimmt, ist der Aufbau ein anderer. Das Buch ist in fünf Teile gegliedert.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Teil 1: Die Endzeit im Neuen Testament</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Hier definiert Schnabel den Begriff Endzeit als die Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Kommen Jesus’. Weiterhin gibt er eine Einführung in zwei Haupttexte: Die Endzeitrede Jesus’ (Mt 24–25; Mk 13; Lk 21) sowie die drei Serien von Gerichtshandlungen Gottes in der Offenbarung (Offb 6–16).</p>



<h5 class="wp-block-heading">Teil 2: Die Trübsalszeit und der Antichrist</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Hier schreibt Schnabel über die große Trübsal (Mt 24,31; Offb 7,14), die er als allgemeine Beschreibung der Endzeit interpretiert. Weiterhin geht es um die Identifikationen des Antichristen, dem Tiere aus dem Meer und aus der Erde und um den falschen Propheten. Hier vertritt Schnabel eine vermittelnde Position zwischen einer historischen Auslegung (Personen und Systeme zur Zeit von Johannes) und einer idealistischen Auslegung (Personen und Systeme während der Zeit der gesamten Kirchengeschichte). Lediglich beim falschen Propheten lässt er es offen, ob dieser in Zukunft als konkrete Person auftreten wird. Insgesamt vertritt Schnabel recht selten futuristische Auslegungen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Teil 3: Die Zukunft der Gemeinde und die Zukunft Israels</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die 144.000 aus Offb 7 sind für Schnabel eine symbolische Darstellung der Gemeinde. Ebenso die zwei Zeugen aus Offb 11, die die Treue und den Sieg über den Tod veranschaulichen. Es überrascht dann auch nicht, dass Schnabel die Gemeinde als das neue Israel ansieht. Es gibt für ihn im NT einige wenige Hinweise, die auf eine Zukunft des ethnischen Israels hinweisen könnten – aber nirgends verknüpft mit einer Landverheißung.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Teil 4: Die Wiederkunft Jesu Christi</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schlacht von Harmagedon (Offb 19) geht dem Ende voraus. Sie ist für Schnabel eine symbolische Beschreibung des Sieges Jesus’ über das Böse. Gog und Magog stehen dementsprechend für alle Menschen, die dem Tier aus dem Meer folgen, statt dem Lamm. Sie werden gerichtet werden. Wenn Jesus wiederkommt, wird die Welt in Vollkommenheit wiederhergestellt werden. Für die einen bedeutet das Gericht, für die anderen ewiges Leben. Den Zeitpunkt kennt niemand, jeder Zeitpunkt nach der Zerstörung Jerusalems wäre möglich gewesen. Christen sollten mit beidem rechnen: dass es ganz schnell gehen kann, aber auch, dass es sich noch lang hinziehen könnte.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Teil 5: Die neue Welt Gottes</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tausendjährige Reich in Offb 20,1-6 beschreibt das Friedensreich Jesus&#8216;. Alle Jesusbekenner werden auferstehen und mit ihm auf der Erde regieren. Danach kommt das Endgericht, das für ungläubige im Feuersee enden wird, für Gläubige in der ewigen Herrlichkeit. Die Gläubigen werden das Neue Jerusalem bilden und in Ewigkeit bei Gott wohnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ich schätze</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist strukturiert aufgebaut und inhaltlich sehr gründlich. Argumente werden sorgfältig abgewogen. Man merkt, dass Schnabel ein bewährter Exeget ist, der die Texte und die Hintergründe selbst intensiv erforscht hat. Gelegentlich lässt Schnabel Auslegungsmöglichkeiten auch nebeneinander stehen, wenn der Befund unsicher ist. Man muss sich schon auf gründliche Argumentationsketten einlassen, aber am Ende eines Abschnitts folgt in der Regel eine Zusammenfassung in wenigen Sätzen. Das macht das Buch trotz seines höheren Anspruchs gut lesbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ich kritisch sehe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schnabel spricht sich mehrmals gegen sogenannte „Endzeitspezialisten“ aus. Dazu zählen für ihn unter anderem Hal Lindsay und Tim LaHaye. Gelegentlich kann man beim Lesen den Eindruck bekommen, dass es für Dispensationalisten grundsätzlich nur diese eine Schublade gibt. Hier gibt es allerdings ein weitaus größeres Spektrum. Man muss einfach beachten, dass Schnabel keine neutrale Darstellung unterschiedlicher Endzeitmodelle bietet. Stattdessen stellt er den historischen Prämillennialismus dar und nennt seine Argumente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie beschrieben stellt Schnabel die Gemeinde als das neue Israel dar, das jetzt der Träger von Gottes Verheißungen ist. Hier kann ich Schnabel nicht folgen. Er schreibt selbst: „Allein auf Grundlage alttestamentlicher Texte wäre die Antwort positiv (so der dispensationalistische Ansatz). Wenn wir die Frage auf der Grundlage des Neuen Testaments beantworten, ist die Antwort negativ.“ Meiner Ansicht nach ist der neutestamentliche Befund keinesfalls so einseitig und das NT muss durchaus auch im Licht des AT gelesen werden (wie selbstverständlich auch umgekehrt).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich intensiver mit dem Thema Endzeit beschäftigen will, kommt um dieses Buch nicht herum. Es bietet gründliche Exegese und bewahrt vor wirren Spekulationen. Man muss nicht allen Auslegungen folgen, um enorm profitieren zu können. Mit 39 € hat das Buch einen stolzen Preis. Aber, wie schon Armin Baum auf der Rückseite des Buches schreibt: Wer dieses Buch liest, der „kann auf die meisten anderen Endzeitbücher verzichten.“</p>
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		<title>Buchbesprechung: Endzeit? Eigentlich ganz einfach!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2021 21:05:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr beschäftige ich mich verstärkt mit dem Thema Endzeit. Zuletzt mit einem Buch aus amillennialistischer Perspektive: Endzeit? Eigentlich ganz einfach!<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fbuchbesprechung-endzeit-eigentlich-ganz-einfach%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dbuchbesprechung-endzeit-eigentlich-ganz-einfach&amp;action_name=Buchbesprechung%3A%20Endzeit%3F%20Eigentlich%20ganz%20einfach%21&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr beschäftige ich mich verstärkt mit dem Thema Endzeit. Zuletzt mit einem Buch aus amillennialistischer Perspektive: <a href="https://amzn.to/3y0cuwl">Endzeit? Eigentlich ganz einfach!</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Autor</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Samuel Waldron ist Studienleiter und Professor für Systematische Theologie am Covenant Baptist Theological Seminary, sowie Pastor der Grace Reformen Baptist Church in Owensboro, Kentucky. Er wuchs in einem dispensationalistisch geprägten Gemeinde-Umfeld auf, orientierte sich später aber in Richtung Amillennialismus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufbau und Inhalt</h3>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/Endzeit-Eigentlich-ganz-einfach-Verst%C3%A4ndliche/dp/3935558430?&amp;linkCode=li3&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=dfbfd95d3e2af471fec8891543958a43&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3935558430&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in fünf Teile (mit insgesamt 23 Kapiteln) eingeteilt. Teil 1: Eschatologie leicht gemacht. Hier stellt Waldron die Grundzüge der amillennialistischen Eschatologie dar. Das ist im Wesentlichen die heilgeschichtliche Einteilung in zwei Zeitalter (im Gegensatz zum Dispensationalismus, der deutlich mehr benennt) und das jüngste Gericht als Trennlinie zwischen den zwei Zeitaltern. Teil 2: Das Kommen des Reiches Gottes. Hier wird das Reich Gottes als gegenwärtige Realität beschrieben und mit dem Millennium (aus Offb 20) gleichgesetzt. Teil 3: Fragen zum jetzigen Zeitalter. Hier wird primär das Verhältnis von Israel und der Gemeinde dargestellt, das laut Waldron stärker durch Kontinuität statt durch Diskontinuität gekennzeichnet ist (Gottes Verheißungen an sein Volk Israel gelten nunmehr seinem Volk aus allen Nationen). Darüber hinaus geht es um den gegenwärtigen Zustand verstorbener Menschen. Teil 4: Fragen zur Wiederkunft Christi. Hier setzt sich Waldron vor allem kritisch mit der Vorentrückungslehre auseinander. Teil 5: Fragen zur Auferstehung und Ewigkeit. Hier geht es um die Auferstehung, die ewige Strafe und den neuen Himmel und die neue Erde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ich schätze</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Waldron gelingt es, den Amillennialismus verständlich darzustellen. Die grundlegende Einteilung der Heilsgeschichte in zwei Zeitalter ist, wie der Titel schon sagt, tatsächlich „ganz einfach“ und dazu auch völlig nachvollziehbar. Die Eschatologie wird auch in unseren Kreisen gelegentlich so dargestellt, als wäre sie nur von Spezialisten zu durchschauen. Waldron vertritt dagegen einen wohltuend allgemein verständlichen Ansatz. Seine Kritik an der Vorentrückungslehre sollte durchaus Beachtung finden. Auch bei Ansichten, die ich nicht teile, habe ich etliche hilfreiche Anregungen gefunden. Darüber hinaus geht es natürlich auch um viele Themen, die Vertreter aller Modelle unterschreiben können sollten, z.&nbsp;B. das ewige Schicksal von Christen und Nichtchristen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ich kritisch sehe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in großen Teilen eine Auseinandersetzung mit dem klassischen Dispensationalismus. Teilweise hat Waldron auch extreme Auswüchse im Blick, wenn er z.&nbsp;B. gegen Personen argumentiert, die den Termin der Wiederkunft Jesus’ berechnen wollen (Harold Camping). Während Waldron zu Recht eine starke Betonung der Diskontinuität kritisiert, fällt er aus meiner Sicht auf der anderen Seite vom Pferd. Dass es nicht ganz so einfach ist, die Heilsgeschichte in zwei Zeitalter einzuteilen, gibt Waldron ja schließlich selbst zu, wenn er vom „schon jetzt“ und „noch nicht“ schreibt. Dass Gottes Volk Israel vollständig in die Gemeinde hinein aufgelöst wurde, finde ich schwierig. Mit vermittelnden Position wie dem Progressiven Dispensationalismus setzt Waldron sich außerdem kaum auseinander. Auch die amillennialistische Auslegung zu Offb 20 ist bei Weitem nicht so plausibel, wie Waldron das vorgibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer eine Einführung in das amillennialistische Endzeit-Modell sucht, ist hier genau richtig. Ich empfehle dieses Buch ausdrücklich auch Lesern aus dem dispensationalistischen Lager (zu dem ich mich grundsätzlich auch zähle). Man muss nicht alle Argumente und Auslegungen teilen. Vieles ist aber zumindest bedenkenswert. Und in jedem Fall hat man dann mal die andere Seite gehört.</p>
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		<title>Wann kommt das Ende?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2021 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibel & Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Könnte es sein, dass der Antichrist schon unter uns ist? Wird der Herr noch in unserer Generation wiederkommen?<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwann-kommt-das-ende%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwann-kommt-das-ende&amp;action_name=Wann%20kommt%20das%20Ende%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Könnte es sein, dass der Antichrist schon unter uns ist? Wird der Herr noch in unserer Generation wiederkommen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In manchen Kreisen gilt man fast als abgefallen, wenn man es für möglich hält, dass alles noch etwas länger dauert. Ich will keine Prognosen abgeben und würde mir den Tag lieber heute als morgen herbeiwünschen. Ich bin allerdings grundsätzlich skeptisch, wenn Menschen „die Zeichen der Zeit“ zu sicher deuten. Das Problem dabei: das tun Christen schon seit Hunderten von Jahren. Und viele der Endzeitspezialisten waren sich sicher, dass ihre Generation die letzte sein wird. Ich wünsche mir mehr Nüchternheit. Ich fand gestern bei <a href="https://amzn.to/39rsMnA">Eckhard Schnabels <em>Das Neue Testament</em> und die Endzeit</a> ein paar passende Sätze dazu.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/Das-Neue-Testament-die-Endzeit/dp/3765590169?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=eckhard+schnabel&amp;qid=1617101266&amp;sr=8-2&amp;linkCode=li3&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=1f1710a7b18e26e799375f960f7e8d3e&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3765590169&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Weil das Datum der Wiederkunft Jesu und des Weltendes unbekannt ist und bleiben wird, sind Spekulationen über die Nähe der Wiederkunft Jesu nicht nur unergiebig und belanglos, sondern eine bewusste Missachtung des Wortes Jesu, dass niemand dieses Datum kennen könne. Der größte Fehler von „Endzeitspezialisten“ ist die Produktion von immer neuen Weissagungen des Datums (mit oder ohne Angabe des genauen Tages), an dem Jesus wiederkommt. Jesusbekenner, die die von Gott verordnete Unkenntnis des Datums der Wiederkunft Jesu akzeptieren, sind für das Kommen Jesu vorbereitet, wenn sie für Jesus leben und sich entsprechend engagieren.</p><cite>Eckhard Schnabel</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst uns die Zeit nutzen, die wir haben. Egal, ob es noch ein paar Stunden sind oder ein paar Hundert Jahre.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.</p><cite>Joh 9,4</cite></blockquote>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwann-kommt-das-ende%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwann-kommt-das-ende&amp;action_name=Wann%20kommt%20das%20Ende%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/wann-kommt-das-ende/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wann-kommt-das-ende">Wann kommt das Ende?</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Wird er die Weltherrschaft an sich reißen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 15:35:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibel & Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kontaktverbot zieht sich weiter in die Länge. Und so wie die Frühlingsblumen blühen, so auch die Verschwörungstheorien. Vor bald vier Wochen bat ich in einem kurzen Text auf Facebook darum, eben solche Verschwörungstheorien nicht zu verbreiten. Kurz darauf fand ich eine anonyme Nachricht auf meinem Anrufbeantworter. Es war eine SMS aufs Fetznetz, die dann [&#8230;]<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwird-er-die-weltherrschaft-an-sich-reissen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwird-er-die-weltherrschaft-an-sich-reissen&amp;action_name=Wird%20er%20die%20Weltherrschaft%20an%20sich%20rei%C3%9Fen%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Kontaktverbot zieht sich weiter in die Länge. Und so wie die Frühlingsblumen blühen, so auch die Verschwörungstheorien. Vor bald vier Wochen bat ich in einem kurzen Text auf Facebook darum, eben solche Verschwörungstheorien nicht zu verbreiten. Kurz darauf fand ich eine anonyme Nachricht auf meinem Anrufbeantworter. Es war eine SMS aufs Fetznetz, die dann entsprechend vorgelesen wurde. Deshalb konnte ich den Absender nicht identifizieren. Jedenfalls versuchte der Anrufer zu begründen, warum Donald Trump in wenigen Wochen die Weltherrschaft an sich reißen würde. Der Gedanke wurde nicht näher ausgeführt, aber üblicherweise gehen solche Meinungen mit dem Gedanke einher, COVID-19 würde nur instrumentalisiert, um den Politikern größere Machtbefugnisse einzuräumen – so wohl auch Donald Trump. Ich warte immer noch…</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum die Gesundheitsgefahr real ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich zweifle nicht an der guten Absicht des Anrufers. Ich zweifle aber stark daran, dass es irgendjemandem hilft, solche Gerüchte zu verbreiten. Drei Gründe warum die Gesundheitsgefahr real ist:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Die große Mehrheit der Wissenschaftler und die besten Experten sind sich einig, dass es eine große Gefahr für die Gesundheit vieler Menschen gibt. Sicher gibt es auch einzelne Stimmen, die anderes behaupten. Aber wenn ich nicht klare Gründe habe, daran zu zweifeln, folge ich als Laie erst einmal der Mehrheit der Experten.</li><li>Die Statistik spricht eine deutliche Sprache. Die Zahlen aus Italien, Spanien, Frankreich und New York zeigen, dass COVID-19 keine Mythos ist. Dass die Lage in deutschen Kliniken recht entspannt ist, dürfte darin begründet sein, dass radikale Maßnahen ergriffen wurden. Wie sich die Situation ohne die Maßnahmen entwickelt hätte, werden wir nie erfahren.</li><li>Es gibt kaum ein Land, das den Ernst der Lage nicht erkannt hat. Wenn der „COVID-Betrug“ so leicht zu durchschauen wäre, wie manche Verschwörungstheoretiker uns glauben machen wollen, würden wohl kaum so viele unabhängige Regierungen darauf hereinfallen – es sei denn sie wären alle fremdgesteuert, was schwer zu glauben ist.<br></li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefahr von COVID-19 mit der einer normalen Grippewelle gleichzusetzen ist schlichtweg nicht haltbar. Wer das tut und voreilig einen Ausstieg aus dem Lockdown fordert, gefährdet unnötig Menschenleben. Wer das als Christ tut, sollte sich außerdem bewusst sein, dass er auch die Glaubwürdigkeit der Gemeinde schädigt. Klar ist, dass der Shutdown ebenfalls großen Schaden anrichtet. Klar ist auch, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten über den Weg zurück zur Normalität diskutieren müssen. Ich plädiere aber dafür, den Politikern erst einmal ein Grundvertrauen entgegenzubringen. Kaum jemand von ihnen wird ein Interesse daran haben, Menschen oder der Wirtschaft zu schädigen. Beten wir für sie, statt sie statt lauthals zu schreien.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Zeichen der Endzeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Matthäus 24 fragen die Jünger Jesus nach dem Zeitpunkt und nach den Zeichen seiner Wiederkunft. Jesus’ Antwort: Es werden NICHT die alltäglichen Ereignisse der Geschichte sein (24,4-14). Es werden auch NICHT die Ereignisse um den Fall von Jerusalem sein (24,15-22). Die Wiederkunft wird so klar sein, dass sie niemand verpassen kann (24,23-31). Sie ist nah und gewiss (24,32-35), aber der Zeitpunkt ist unbekannt (24,36-41). Die entscheidende Frage, die wir stellen sollten ist nicht <em>wann?</em>, sondern <em>was nun?</em>. Diese Frage beantwortet Jesus in den folgenden Gleichnissen (24,42-25,46).</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Wacht also, denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.“</p><cite>Matthäus 24,42</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Beschäftigen wir uns weniger damit, wie wir aktuelle Ereignisse in den Endzeitkalender einordnen können, sondern damit, wie wir uns auf sein Kommen vorbereiten können. Spekulieren wir nicht, sondern bringen unseren Politikern ein Grundvertrauen entgegen. Ich zweifle stark daran, aber sollte der Anrufer recht haben und Donald Trump ist der Antichrist… Die kommenden Ereignisse werden wir kaum aufhalten können. Blicken wir auf Jesus und reden wir von ihm, statt über spekulative Theorien.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwird-er-die-weltherrschaft-an-sich-reissen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwird-er-die-weltherrschaft-an-sich-reissen&amp;action_name=Wird%20er%20die%20Weltherrschaft%20an%20sich%20rei%C3%9Fen%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/wird-er-die-weltherrschaft-an-sich-reissen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wird-er-die-weltherrschaft-an-sich-reissen">Wird er die Weltherrschaft an sich reißen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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