John Stotts Buch Das Kreuz: Zentrum des christlichen Glaubens (Affiliate-Link) gehört zu den wichtigsten evangelikalen Werken über die Bedeutung des Kreuzes Jesu Christi. Klar, bibelzentriert und zugleich geistlich tief zeigt Stott, warum der Tod Jesu im Zentrum des Evangeliums steht. Dass dieses Buch nun in neuer Auflage erschienen ist, ist deshalb eine sehr erfreuliche Nachricht.
Anfang des Jahres habe ich in einem Beitrag zwölf Bücher vorgestellt, die ich 2026 gern lesen oder erneut lesen möchte. Auf dieser Liste stand auch John Stotts Das Kreuz: Zentrum des christlichen Glaubens. Ich hatte das Buch vor vielen Jahren gelesen und als außerordentlich hilfreich in Erinnerung behalten – ein echter Klassiker, den ich gern noch einmal in Ruhe durchdenken wollte. Zu diesem Zeitpunkt war mir allerdings noch nicht bewusst, dass das Buch kurz darauf in neuer Auflage erscheinen würde. Umso schöner, dass dieses prägende Werk evangelikaler Theologie nun wieder zugänglich ist.
Zum Autor
John R. W. Stott (1921–2011) war einer der einflussreichsten evangelikalen Theologen des 20. Jahrhunderts. Der anglikanische Pastor aus London wirkte viele Jahre an der All Souls Church und prägte die internationale evangelikale Bewegung maßgeblich mit. Besonders bekannt wurde er auch durch seine Mitwirkung an der Lausanner Weltmissionsbewegung. Sein Anliegen war es stets, bibeltreue Theologie mit missionarischem Denken und praktischer Gemeindearbeit zu verbinden.
Sein vorliegendes Buch (engl: The Cross of Christ) erschien erstmals 1986 erschienen und gilt vielen als sein Hauptwerk. Darin geht Stott der grundlegenden Frage nach, warum Jesus sterben musste – und warum das Kreuz im Zentrum des christlichen Glaubens steht.
Vier Bilder des Heils
Besonders eindrücklich ist Kapitel 7: Heil für Sünder, in dem Stott verschiedene biblische Bilder des Heils zusammenführt. Die Bibel beschreibt das, was Christus am Kreuz vollbracht hat, aus unterschiedlichen Perspektiven. Stott ordnet diese Perspektiven vier „Orten“ zu.
Der Tempel steht für Sühnung: Christus trägt die Schuld der Menschen und schafft die Grundlage für Vergebung. Der Marktplatz erinnert an Erlösung: Durch seinen Tod befreit Christus Menschen aus der Knechtschaft der Sünde. Der Gerichtssaal verweist auf Rechtfertigung: Gott spricht den Glaubenden frei und rechnet ihm die Gerechtigkeit Christi zu. Und das Zuhause steht für Versöhnung: Durch das Kreuz wird die zerstörte Beziehung zwischen Gott und Mensch wiederhergestellt.
Diese vier Bilder sind nicht nur theologisch hilfreich, sondern auch ausgesprochen anschaulich. In unserer Gemeinde haben wir sie vor einiger Zeit im Rahmen einer Predigtreihe betrachtet – und sie eignen sich dafür hervorragend. Die unterschiedlichen Perspektiven helfen, die Bedeutung des Kreuzes Schritt für Schritt zu entfalten und zugleich den inneren Zusammenhang des Evangeliums klarer zu sehen.
Fazit
Das Kreuz: Zentrum des christlichen Glaubens (Affiliate-Link) ist ein echter Klassiker evangelikaler Theologie. Stott gelingt es, die Bedeutung des Kreuzes klar, bibeltreu und zugleich geistlich bewegend zu entfalten.
Dass dieses Buch nun wieder neu aufgelegt wurde, ist deshalb sehr zu begrüßen. Es gehört zu den Werken, die Christen helfen, das Evangelium tiefer zu verstehen – und denen man eine möglichst große Leserschaft wünschen kann.
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