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	<title>Produktivität Archive - Jakobs Blog</title>
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	<title>Produktivität Archive - Jakobs Blog</title>
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		<title>Bessere Besprechungen gestalten – was ich aus Your Best Meeting Ever gelernt habe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 14:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Leiterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie lassen sich Besprechungen besser gestalten? Eine kurze Rezension von Rebecca Hinds’ Your Best Meeting Ever – mit Impulsen für Gemeindeleiter.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fbessere-besprechungen-gestalten%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dbessere-besprechungen-gestalten&amp;action_name=Bessere%20Besprechungen%20gestalten%20%E2%80%93%20was%20ich%20aus%20Your%20Best%20Meeting%20Ever%20gelernt%20habe&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/bessere-besprechungen-gestalten/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=bessere-besprechungen-gestalten">Bessere Besprechungen gestalten – was ich aus Your Best Meeting Ever gelernt habe</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer regelmäßig Besprechungen leitet oder daran teilnimmt, kennt das Problem: Man sitzt lange zusammen, viele Gedanken werden ausgetauscht – und am Ende bleibt das Gefühl, dass wenig wirklich entschieden oder geklärt wurde. In Unternehmen gehört dieses Problem inzwischen fast zum Klischee: zu viele Meetings, zu wenig Ergebnis.</p>




<p class="wp-block-paragraph">In christlichen Gemeinden ist die Situation oft etwas anders. Gerade in kleineren Gemeinden wird ein großer Teil der Arbeit von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen. Besprechungen finden meist abends statt – in Zeitfenstern, die ohnehin schon knapp sind. Gerade deshalb ist es wichtig, diese Zeit gut zu nutzen. Wenn Mitarbeiter ihre Abende investieren, sollten Besprechungen klar vorbereitet, sinnvoll strukturiert und wirklich zielführend sein.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Rebecca Hinds zeigt in ihrem Buch <a href="https://amzn.to/3PFfs75"><em>Your Best Meeting Ever</em></a> (<em>Affiliate-Link</em>), wie genau das gelingen kann. Sie beschreibt typische Probleme moderner Meeting-Kultur und gibt eine Vielzahl praktischer Hinweise, wie Besprechungen besser geplant und durchgeführt werden können.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Warum dieses Buch relevant ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besprechungen gehören zum Alltag vieler Organisationen. Gleichzeitig gelten sie als einer der größten Zeitfresser moderner Arbeitskultur. Viel Zeit wird investiert – aber nicht immer mit einem entsprechenden Ergebnis.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt Rebecca Hinds an. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Zusammenarbeit im digitalen Zeitalter und berät Organisationen dabei, ineffiziente Meeting-Kulturen zu verbessern. Ihre Forschung zur Zukunft der Arbeit wurde unter anderem in Harvard Business Review, New York Times und Wall Street Journal veröffentlicht.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das Buch richtet sich vor allem an Unternehmen. Dennoch lassen sich viele der Gedanken erstaunlich gut auf Gemeindearbeit übertragen.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Der Aufbau des Buchs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch beschreibt sieben Prinzipien, mit denen sich Besprechungen besser gestalten lassen. Jedes Kapitel greift ein typisches Problem moderner Meeting-Kultur auf.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Zunächst geht es um die Menge an Meetings. Viele Organisationen leiden unter einer regelrechten „Meeting-Schuld“: Termine werden angesetzt, ohne dass ihr Nutzen klar ist. Der erste Schritt besteht deshalb darin, unnötige Besprechungen konsequent zu streichen. Danach behandelt Hinds, wie man Meetings sinnvoll bewertet, welche Struktur eine gute Besprechung braucht und wie Kommunikation in Organisationen insgesamt besser organisiert werden kann.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Weitere Kapitel beschäftigen sich mit der Beteiligung der Teilnehmer, dem richtigen Timing von Besprechungen und dem sinnvollen Einsatz von Technologie. Die Stärke des Buchs liegt darin, dass Hinds ihre Prinzipien sehr praktisch erklärt. Viele Beispiele und kleine Werkzeuge helfen dabei, die Ideen direkt umzusetzen.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Gute Besprechungen beginnen mit einer klaren Agenda</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonders hilfreicher Gedanke betrifft die Gestaltung der Tagesordnung. Viele Besprechungen beginnen mit einer Liste von Themen. Das Problem ist jedoch oft, dass diese Themen zu unklar formuliert sind. Dann redet man lange über etwas, ohne genau zu wissen, welches Ergebnis eigentlich erreicht werden soll.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Hinds empfiehlt deshalb eine einfache Regel: Jeder Agenda-Punkt sollte als Verb-Substantiv-Kombination formuliert werden. Statt „Budgetdiskussion“ könnte dort zum Beispiel stehen: „Q3-Budget verabschieden“. Statt „Projektupdate“ eher „Prioritäten für das nächste Quartal festlegen“.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Der Gedanke dahinter ist einfach: Jeder Tagesordnungspunkt braucht eine konkrete Aufgabe. Wenn sich ein Punkt nicht als Handlung formulieren lässt, gehört er vermutlich gar nicht in die Besprechung.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Warum weniger Teilnehmer oft bessere Meetings ergeben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zweites Problem vieler Besprechungen ist eine zu große Teilnehmerzahl. Man lädt vorsichtshalber mehr Personen ein, als tatsächlich nötig wären. Doch je größer die Gruppe wird, desto schwieriger wird eine konzentrierte Diskussion.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Viele erfolgreiche Unternehmen begrenzen Meetings deshalb bewusst auf kleine Gruppen. Häufig liegt die sinnvolle Größe bei etwa sechs bis acht Teilnehmern. Die Idee dahinter ist einfach: Es braucht genügend Perspektiven, um gute Entscheidungen zu treffen, aber die Gruppe muss klein genug bleiben, damit ein echtes Gespräch möglich ist.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Eine hilfreiche Leitfrage lautet deshalb: Wer muss wirklich im Raum sein, damit diese Entscheidung getroffen werden kann?</p>




<h3 class="wp-block-heading">Wozu dient diese Besprechung eigentlich?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer hilfreicher Gedanke ist der sogenannte 4-D-Test.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Nach Hinds sollte eine Besprechung nur stattfinden, wenn sie mindestens einem klaren Zweck dient: eine Entscheidung treffen, ein Thema gemeinsam durchdenken, unterschiedliche Positionen klären oder Menschen und Ideen weiterentwickeln.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Fehlt ein solcher Zweck, wird die Besprechung schnell zu einem Austausch ohne Ergebnis. In vielen Fällen wäre eine kurze schriftliche Information sinnvoller als ein Meeting.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Eine Beobachtung aus dem Gemeindealltag</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist deutlich aus der Perspektive von Unternehmen geschrieben. Dort besteht häufig das Problem, dass zu viele Meetings stattfinden. In Gemeinden ist die Situation oft anders. Gerade kleinere Gemeinden werden stark von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen, und für Besprechungen stehen meist nur die ohnehin knappen Abendstunden zur Verfügung.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist deshalb selten eine zu große Anzahl von Treffen. Häufiger ist es schwierig, überhaupt einen Termin zu finden. Gleichzeitig werden Besprechungen manchmal relativ kurzfristig organisiert oder nur knapp vorbereitet.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb ist es wichtig, die vorhandene Zeit gut zu nutzen. Wenn Mitarbeiter einen Abend investieren, sollte die Besprechung wirklich gut vorbereitet sein. Unnötige oder schlecht geplante Treffen verschwenden nicht nur Zeit – sie entwerten auch den Einsatz der Mitarbeiter.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Ein Gedanke aus dem Buch bleibt deshalb besonders hängen: Gute Besprechungen entstehen nicht zufällig. Sie müssen bewusst gestaltet werden.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Stärken und Grenzen des Buchs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Stärke des Buchs liegt in seinem Praxisbezug. Hinds beschreibt typische Probleme moderner Meeting-Kultur sehr treffend und liefert gleichzeitig konkrete Werkzeuge zur Verbesserung. Besonders hilfreich sind die vielen kleinen Regeln und Tests, die sich direkt anwenden lassen: eine klare Agenda, eine bewusst begrenzte Teilnehmerzahl oder eine einfache Prüfung des Meeting-Zwecks.</p>




<p class="wp-block-paragraph">An einigen Stellen ist das Buch etwas ausführlich. Manche Gedanken hätten auch kürzer dargestellt werden können. Außerdem richtet sich das Buch deutlich an größere Organisationen. Einige Beispiele lassen sich nicht unmittelbar auf kleinere Teams oder Gemeinden übertragen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Die grundlegenden Prinzipien bleiben dennoch sehr hilfreich.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/3PFfs75"><em>Your Best Meeting Ever</em></a> (<em>Affiliate-Link</em>) ist ein sehr praktisches Buch über die Gestaltung guter Besprechungen. Rebecca Hinds zeigt klar, warum viele Meetings scheitern – und wie man sie besser gestalten kann.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Besonders Kapitel 3, in dem es um Struktur, Agenda und Teilnehmerzahl geht, ist äußerst hilfreich. Wer regelmäßig Besprechungen leitet, wird von der Lektüre profitieren.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist stellenweise etwas ausführlich. Dennoch lohnt es sich, wichtige Kapitel nach dem ersten Lesen noch einmal sorgfältig durchzugehen. Die investierte Zeit zahlt sich schnell aus – besonders dann, wenn mehrere Mitarbeiter an einer Besprechung teilnehmen. Denn jede Minute, die ein Meeting effizienter wird, multipliziert sich mit der Anzahl der Teilnehmer.</p>




<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen über den Amazon-Link.</em></p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fbessere-besprechungen-gestalten%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dbessere-besprechungen-gestalten&amp;action_name=Bessere%20Besprechungen%20gestalten%20%E2%80%93%20was%20ich%20aus%20Your%20Best%20Meeting%20Ever%20gelernt%20habe&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/bessere-besprechungen-gestalten/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=bessere-besprechungen-gestalten">Bessere Besprechungen gestalten – was ich aus Your Best Meeting Ever gelernt habe</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Ein analoger Tagesplan für fokussierte Arbeitstage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 14:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal hilft es, digitale Tools bewusst beiseitezulegen. Hier findest du meinen schlichten analogen Tagesplan für fokussierte Arbeitstage – kostenlos als PDF.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage&amp;action_name=Ein%20analoger%20Tagesplan%20f%C3%BCr%20fokussierte%20Arbeitstage&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich arbeite seit einigen Jahren mit <em>Sunsama</em> (<a href="https://www.sunsama.com/">zur App</a>) und bin sehr zufrieden damit. Time Blocking, Integration mehrerer Google-Kalender, klare Tagesstruktur – für meinen normalen Büroalltag ist das nahezu ideal. An vielen Tagen funktioniert diese digitale Arbeitsweise hervorragend. Ich möchte dieses System nicht missen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Und doch merke ich immer wieder: Es gibt Phasen, in denen es gut ist, digitale Nutzung bewusst zurückzufahren. Gerade an Studientagen, bei konzeptionellen Leitungsaufgaben oder wenn ich spüre, dass E-Mails und Smartphone meinen Fokus zu stark fragmentieren. Für solche Tage habe ich mir einen schlichten analogen Tagesplan erstellt, den ich hier gern zur Verfügung stelle.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Download als PDF (A4):</p>




<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/02/Tagesplan.pdf"><strong>[Tagesplan herunterladen￼]</strong></a></p>




<h3 class="wp-block-heading">Wie der Tagesplan aufgebaut ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan bildet einen Arbeitstag von 7 bis 19 Uhr ab – in 15-Minuten-Schritten. Nicht, weil ich täglich zwölf Stunden arbeite, sondern weil sich meine Bürozeit meistens in diesem Rahmen bewegt. Für Abendtermine nutze ich kein Time Blocking, deshalb endet das Raster dort.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Links steht die Uhrzeit. Daneben plane ich morgens meine Zeitblöcke. In einer weiteren Spalte halte ich – falls abweichend – die reale Zeitverwendung fest. Wenn alles wie gedacht läuft, bleibt sie leer. Wenn nicht, wird sichtbar, wo sich der Ablauf verschoben hat und wo ich künftig realistischer planen sollte.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Eine zusätzliche Notizspalte ist bewusst integriert. Wenn während einer Aufgabe ein Gedanke auftaucht oder ein Anruf hereinkommt, mache ich mir kurze Notizen, ohne die aktuelle Arbeit zu unterbrechen. So bleiben Ideen gesichert, ohne den Fokus zu verlieren.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip ist nicht neu. In einem früheren <a href="https://jakobhaddick.de/zeitmanagement-mit-system-der-neue-block-dir-zeit-planer/">Beitrag zum <em>Block-dir-Zeit-Planer</em></a> von 2020 habe ich das Time Blocking ausführlicher beschrieben. Der Planer war mir allerdings zu unhandlich. Inzwischen arbeite ich überwiegend digital und nur punktuell analog.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Digitale Nutzung bewusst beobachten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz rechts auf der Seite befinden sich zwei schmale Spalten. Dort mache ich Striche, wenn ich mein Smartphone zur Hand nehme oder das E-Mail-Programm öffne. Manchmal ist das notwendig. Ich möchte diese Dinge aber möglichst reduzieren und bewusst reflektieren.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Ergänzung statt Ersatz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan ist kein Ersatz für ein digitales System. Er ist eine Ergänzung für Tage, an denen ich fokussiert und konzentriert arbeiten möchte. Vielleicht ist er auch für dich ein hilfreiches Werkzeug – nicht dauerhaft, sondern situativ.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Wenn du ihn ausprobierst, freue ich mich über eine Rückmeldung.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage&amp;action_name=Ein%20analoger%20Tagesplan%20f%C3%BCr%20fokussierte%20Arbeitstage&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage">Ein analoger Tagesplan für fokussierte Arbeitstage</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Wie Leiter gute Bücher auswählen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 15:08:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde & Leitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Leiterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wählen Leiter gute Bücher aus? Ein Podcast-Impuls über hilfreiche Kriterien – und warum manche prägende Lektüre sich nicht sofort anwenden lässt.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwie-leiter-gute-bucher-auswahlen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwie-leiter-gute-bucher-auswahlen&amp;action_name=Wie%20Leiter%20gute%20B%C3%BCcher%20ausw%C3%A4hlen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/wie-leiter-gute-bucher-auswahlen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wie-leiter-gute-bucher-auswahlen">Wie Leiter gute Bücher auswählen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer als Leiter wachsen will, kommt am Lesen nicht vorbei. Oder allgemeiner gesagt: an der bewussten Auseinandersetzung mit guten Ressourcen. Leiterschaft steht auch im Fokus des <em>How to Lead-Podcasts</em>. Von einem der beiden Moderatoren, Clay Scroggins, habe ich erst kürzlich <a href="https://jakobhaddick.de/the-aspiring-leaders-guide-to-the-future/">ein Leiterschaftsbuch vorgestellt</a>. In diesem Zusammenhang bin ich auch auf seinen Podcast gestoßen. In einer <a href="https://www.clayscroggins.com/podcast-episodes/eeyjunwouuripj10gbt5yh884w7tsn">aktuellen Folge</a> bringt Scroggins eine Beobachtung nüchtern auf den Punkt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Ich habe noch keinen erfolgreichen Leiter kennengelernt, der nicht regelmäßig gute Ressourcen konsumiert.“ (Clay Scroggins)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Reife Leiter wachsen nicht zufällig. Sie lassen sich prägen – durch Bücher, Gespräche, Podcasts, Vorbilder. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, ob wir lesen, sondern wie wir auswählen, was uns formt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vier hilfreiche Fragen zur Buchauswahl</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Podcast-Folge stellen die beiden Gastgeber, Adam Tarnow und Clay Scroggins, vier Leitfragen vor, die bei der Auswahl von Büchern helfen sollen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Löst dieses Buch ein konkretes Problem, das ich aktuell habe?</li>



<li>Stammt es von jemandem, den ich respektiere oder von dem ich lernen möchte?</li>



<li>Kann ich das Gelesene zeitnah anwenden?</li>



<li>Fordert mich das Buch heraus – oder bestätigt es nur, was ich ohnehin denke?<br></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen sind ausgesprochen hilfreich. Sie schützen vor ziellosem Konsum und helfen, Lernen stärker mit dem eigenen Alltag zu verbinden – gerade in Leitungsverantwortung, wo Zeit und Aufmerksamkeit begrenzt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn prägende Bücher nicht praktisch sind</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wird im Podcast deutlich, dass sich hilfreiche Bücher nicht immer in ein solches Raster pressen lassen. Scroggins nennt etwa die Biografie von Jim Elliot, <em>Im Schatten des Allmächtigen</em>, als ein für ihn prägendes Buch. Bei dieser Art von Lektüre wird es schwerfallen, zumindest die erste und die dritte Frage im Vorfeld positiv zu beantworten – und doch beschreibt Scroggins das Buch als tief prägend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade Biografien oder theologisch geprägte Texte entfalten ihre Wirkung oft zeitverzögert. Sie lassen sich nicht einfach „anwenden“, sondern arbeiten leise im Hintergrund – manchmal über Jahre. Von daher wäre ich zurückhaltend, dieses Raster als bindend zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Fragen sind hilfreiche Filter. Sie unterstützen bei der Auswahl, ersetzen jedoch nicht geistliches Urteilsvermögen. Manche Bücher erfüllen nur einzelne dieser Kriterien und sind dennoch langfristig fruchtbarer als manch hochpraktisches Handbuch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Fragen aus dem Podcast sind ein wertvolles Raster für bewusste Lektüre. Sie schützen vor Ziellosigkeit und Beliebigkeit. Zugleich zeigen die eigenen Beispiele der Podcast-Partner, dass prägende Bücher nicht immer praktisch oder eindeutig nützlich sein müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer geistlich und leitend wachsen will, braucht beides: Bücher, die konkret helfen, und Bücher, die tiefer ausrichten. Gute Lektüre tut manchmal sofort gut – und manchmal erst mit Abstand.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwie-leiter-gute-bucher-auswahlen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwie-leiter-gute-bucher-auswahlen&amp;action_name=Wie%20Leiter%20gute%20B%C3%BCcher%20ausw%C3%A4hlen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/wie-leiter-gute-bucher-auswahlen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wie-leiter-gute-bucher-auswahlen">Wie Leiter gute Bücher auswählen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Beste Bücher aus 2025</title>
		<link>https://jakobhaddick.de/beste-bucher-aus-2025/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=beste-bucher-aus-2025</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Leiterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Bücher haben mich 2025 wirklich geprägt? In diesem Beitrag stelle ich meine persönlichen Top 10 vor – Titel, die theologisch herausfordern, geistlich erden und praktisch weiterhelfen.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fbeste-bucher-aus-2025%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dbeste-bucher-aus-2025&amp;action_name=Beste%20B%C3%BCcher%20aus%202025&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/beste-bucher-aus-2025/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=beste-bucher-aus-2025">Beste Bücher aus 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe in diesem Jahr knapp 40 Bücher gelesen (einige davon auch gehört). Die Auswahl fiel mir nicht leicht, aber hier sind sie: meine persönlichen TOP 10. Die meisten dieser Bücher habe ich auf dem Blog ausführlich besprochen, einzelne stattdessen im <a href="https://jakobhaddick.de/newsletter/">Newsletter</a>. Wo passend, verweise ich darauf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. When Doctrine Divides the People of God</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Buch des Jahres. Theologische Differenzen gehören zur Realität christlicher Gemeinden – selbst dort, wo die Bibel als verbindlicher Maßstab gilt. Rhyne Putman zeigt nüchtern und hilfreich, warum bibeltreue Christen dennoch unterschiedlich denken, und benennt fünf Ursachen, die von menschlicher Unvollkommenheit bis zu fehlerhafter Wahrnehmung reichen. Das Buch wirbt für theologische Demut und einen gelasseneren Umgang mit Differenzen, die nicht das Evangelium selbst betreffen. Ähnlich wie Ortlunds <em>Wofür es sich zu kämpfen lohnt – und wofür nicht</em>, aber deutlich umfangreicher und gründlicher. Eine ausführliche Einordnung findest du <a href="https://jakobhaddick.de/vom-umgang-mit-theologischen-differenzen/">in meinem Blog-Beitrag</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Worship by the Book</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrelang lag dieses Buch ungelesen in meinem Regal – zu Unrecht. <a href="https://amzn.to/4s4XI45"><em>Worship by the Book</em></a> (<em>Affiliate-Link</em>) vereint drei evangelikale, aber unterschiedliche Perspektiven auf Anbetung im Gottesdienst (anglikanisch, freikirchlich, reformiert) und bietet dadurch eine wohltuend ausgewogene Sicht. Die Predigt steht zu Recht im Zentrum, doch auch alle anderen Elemente sollten bewusst geplant und theologisch durchdacht sein, damit biblische Anbetung gefördert und das Evangelium klar vermittelt wird. Zu oft erlebe ich, dass Predigten sorgfältig vorbereitet werden, während die Gottesdienstleitung eher beiläufig entsteht – eine Schieflage, die dieses Buch hilfreich korrigiert. Dieses Buch habe ich bisher noch nicht vorgestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. How to Read a Book</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Rezension zu diesem Buch ist erst kürzlich erschienen. Obwohl <em>Lit!</em> hier ebenfalls seinen Platz hätte, habe ich mich bewusst für <a href="https://jakobhaddick.de/wie-christen-besser-lesen-konnen-andrew-nasellis-how-to-read-a-book/"><em>How to Read a Book entschieden</em></a>, weil ich es in diesem Jahr erstmals gelesen habe – und besonders viel daraus mitgenommen habe. Andrew Naselli zeigt klar, nüchtern und theologisch reflektiert, warum Lesen keine neutrale Tätigkeit ist, sondern ein geistlicher Akt, der Denken und Nachfolge prägt. Ein kompaktes, zugleich erstaunlich gehaltvolles Buch für Christen, die bewusster, tiefer und mit geistlicher Klarheit lesen wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Wingfeather Saga</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Buchreihe war für mich eine echte Entdeckung. In der <a href="https://jakobhaddick.de/warum-ich-die-wingfeather-saga-liebe/">Wingfeather Saga</a> erzählt Andrew Peterson eine fantasievolle und zugleich warmherzige Geschichte mit glaubwürdigen Helden, feinem Humor und einem klaren roten Faden voller Hoffnung. Ähnlich wie bei Narnia dienen die fantastischen Elemente dazu, tiefe Wahrheiten sichtbar zu machen, ohne düster oder esoterisch zu werden. Die ersten beiden Bände sind auf Deutsch erschienen und sehr zu empfehlen – umso bedauerlicher, dass die Bände 3 und 4 weiterhin auf sich warten lassen. Dennoch: eine wunderbare Lektüre für Kinder ab etwa 9 Jahren, für Familien und für Erwachsene, die gute Geschichten mit geistlichem Tiefgang lieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Make the Most of Your Productivity</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich an diesem Buch besonders überzeugt hat, ist seine klare geistliche Ausrichtung. In <em><a href="https://jakobhaddick.de/christlich-produktiv-leben-mein-buchtipp/">Make the Most of Your Productivity</a></em> macht Ana Ávila deutlich, dass es bei Produktivität nicht um Selbstoptimierung geht, sondern um verantwortliche Zeitnutzung als Dienst an Gott und Menschen. Theologisch fundiert und zugleich sehr alltagstauglich verbindet sie biblische Grundlagen mit praktischen Prinzipien für Leben, Woche und Tag. Ein wohltuendes Buch für alle, die ihre Prioritäten ordnen wollen, ohne sich im Aktivismus zu verlieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Echoes of Eden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Buch habe ich auf meinem Blog bisher nicht vorgestellt, halte es aber für einen echten Gewinn. In <a href="https://amzn.to/49lZypz"><em>Echoes of Eden</em></a> (<em>Affiliate-Link</em>) zeigt Jerram Barrs eindrücklich, wie Motive des Evangeliums in klassischer Literatur durchscheinen – bei christlichen wie auch bei vom Christentum geprägten Autoren. Mit großer Kenntnis verbindet er Theologie, Literaturgeschichte und Kulturanalyse und eröffnet so einen geschärften Blick für erzählerische Spuren von Schöpfung, Fall, Erlösung und Hoffnung. Ein sehr hilfreiches Buch für alle, die Literatur mit christlicher Weltanschauung lesen und besser verstehen wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. AI Shepherds and Electronic Sheep (AI Goes to Church)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hätte hier ebenso <a href="https://jakobhaddick.de/ai-goes-to-church/"><em>AI Goes to Church</em></a> nennen können, habe mich aber bewusst für dieses Buch entschieden, weil es mich noch etwas stärker angesprochen hat. <em><a href="https://jakobhaddick.de/ki-zwischen-angst-und-hoffnung-ai-shepherds-and-electric-sheep/">AI Shepherds and Electric Sheep</a></em> vermeidet sowohl Technikangst als auch naive Euphorie und entwickelt stattdessen eine theologisch fundierte, nüchterne Perspektive auf Künstliche Intelligenz. Besonders hilfreich ist der Fokus auf Menschsein, Ebenbildlichkeit und geistliche Verantwortung – ergänzt durch sehr konkrete Leitlinien für Gemeinde, Leitung und Mitarbeit. Ein kluges Buch für alle Christen, die KI weder verteufeln noch verherrlichen, sondern weise und evangeliumsgemäß nutzen wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Nuclear War: A Scnenario</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesem Buch hätte ich selbst vermutlich nie gegriffen. Aufmerksam geworden bin ich durch einen Blog-Beitrag von Trevin Wax, und habe es dann in kurzer Zeit als Hörbuch durchgehört. Obwohl ich weder auf dem Blog noch im Newsletter darüber geschrieben habe, hat es mich tief bewegt. In <em><a href="https://amzn.to/496t8yb">Nuclear War: A Scenario</a></em> (<em>Affiliate-Link</em>) beschreibt Annie Jacobsen mit großer journalistischer Sorgfalt, was in der ersten Stunde eines nuklearen Schlagabtauschs geschehen würde: eine rasende Eskalation, die extreme Verwundbarkeit moderner Systeme und ein Zusammenbruch, der kaum aufzuhalten wäre. Zurückgelassen hat mich das Buch, ähnlich wie Wax, nicht mit Sensationslust oder lähmender Angst, sondern mit Dankbarkeit – für die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Einsicht, dass jeder gewöhnliche Tag kein Besitz, sondern ein Geschenk ist, gehalten von Gottes Hand.</p>



<h3 class="wp-block-heading">9. When Church Conflict Happens</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Buch habe ich bisher nur im Newsletter vorgestellt, halte es aber für ausgesprochen hilfreich. In <a href="https://amzn.to/490vOgF"><em>When Church Conflict Happens</em></a> (<em>Affiliate-Link</em>) zeigt Michael Hare nüchtern und praxisnah, dass Konflikte in Gemeinden unvermeidlich sind – und im besten Fall sogar geistliches Wachstum fördern können. Besonders überzeugend ist sein Modell der fünf Ebenen von Konflikten, das hilft, Spannungen realistisch einzuordnen: vom inneren Ringen einzelner Personen bis hin zu strukturellen Problemen. Ein sehr praktisches Buch mit vielen Fallbeispielen, Übungen und klaren Handlungsimpulsen für Leiter und Mitarbeitende.</p>



<h3 class="wp-block-heading">10. The Art of Disagreeing</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dieses Buch habe ich bislang nur im Newsletter erwähnt – dabei ist es ausgesprochen wertvoll. Gavin Ortlund zeigt in <a href="https://amzn.to/3MM5jUR"><em>The Art of Disagreeing</em></a> (<em>Affiliate-Link</em>) auf knappem Raum, warum Meinungsverschiedenheiten so leicht eskalieren können, und entfaltet fünf christliche Tugenden für gutes Streiten: Freundlichkeit, Mut, Zuhören, Überzeugen und Liebe. Besonders hilfreich ist sein Plädoyer für Demut, echtes Verstehen des Gegenübers und eine klare Ausrichtung auf Christus statt auf das eigene Ego. Ein kleines, sehr gut lesbares Buch mit großer Wirkung – gerade für Christen, die Wahrheit lieben und Beziehungen nicht opfern wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen über den Amazon-Link.</em></p>
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		<title>Mehr lesen, besser lesen – was „Lesen ist deine Superkraft“ wirklich bringt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein motivierendes Buch über besseres Lesen – mit vielen praktischen Impulsen, die auch Christen helfen können, wieder konzentrierter zu lesen.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fmehr-lesen-besser-lesen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dmehr-lesen-besser-lesen&amp;action_name=Mehr%20lesen%2C%20besser%20lesen%20%E2%80%93%20was%20%E2%80%9ELesen%20ist%20deine%20Superkraft%E2%80%9C%20wirklich%20bringt&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://amzn.to/3MiDu6n">Lesen ist deine Superkraft</a></em> (<em>Affiliate-Link</em>) von Tobias Milbrandt ist ein motivierendes, leicht zugängliches und sehr praxisorientiertes Buch für alle, die einen neuen Zugang zum Lesen suchen oder einfach mehr lesen möchten. Es verbindet Grundlagen und Lesetechniken mit vielen alltagsnahen Impulsen. Manche Abschnitte bleiben eher an der Oberfläche, doch insgesamt bietet das Buch eine Fülle an hilfreichen und schnell umsetzbaren Ideen. Für mich persönlich war es trotz vieler bekannter Inhalte ein echter Gewinn.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Anliegen &amp; Kontext</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tobias Milbrandt kam selbst erst als junger Erwachsener zum Lesen und beschreibt offen, wie Bücher sein Denken und Leben geprägt haben. Heute teilt er als Social-Media-Creator täglich Lesetipps, Inspiration und Rezensionen. Sein Buch richtet sich nicht an Fachleute oder geübte Vielleser, sondern an Menschen, die mehr lesen möchten, im Alltag aber schwer einen Zugang finden.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Da Lesen seit Jahren zu meinen Leidenschaften gehört, war ich gespannt, wie Milbrandt das Thema für ein breites Publikum aufbereitet. Genau hier zeigt das Buch seine größte Stärke: Es motiviert ohne Druck und vermittelt Freude am Lesen, ohne einschüchternd zu wirken.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Inhaltliche Zusammenfassung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist klar strukturiert, aber bewusst nicht akademisch angelegt. Es beginnt mit einer Analyse des digitalen Zeitalters: wie soziale Medien, ständige Ablenkung und Informationsflut unsere Aufmerksamkeit prägen und warum gerade Bücher helfen können, Tiefe und Fokus zurückzugewinnen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Es folgen Abschnitte über den Wert von Büchern, die positiven Auswirkungen des Lesens auf Gesundheit und Wohlbefinden und die Bedeutung eines langsamen, konzentrierten Lesens. Danach wird es zunehmend praktisch. Milbrandt zeigt, wie man Lesen zur Gewohnheit macht, Freude und Leichtigkeit neu entdeckt und sich den Einstieg erleichtert – etwa durch kürzere Bücher, paralleles Lesen oder kleine Rituale.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Lesetechniken wie Querlesen, Skimming, Speed Reading, fokussiertem Lesen und dem bewussten Einsatz verschiedener Medien wie E-Reader und Hörbücher. Der Autor erklärt, wie man Inhalte besser festhält – durch Markierungen, Haftmarker, Notizen oder kurze Zusammenfassungen – und wie man gute Bücher findet, ohne von der Fülle erschlagen zu werden. Den Abschluss bildet eine Ermutigung zum lebenslangen Lesen und der Gedanke, Bücher als Begleiter und Inspirationsquellen zu nutzen.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Stärken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders positiv ist die Mischung aus niedriger Einstiegsschwelle und praktischer Orientierung. Der Stil ist leicht lesbar, die Kapitel sind kurz und klar strukturiert und daher auch für wenig geübte Leser gut geeignet. Milbrandt vermittelt spürbar seine Begeisterung für Bücher und schafft es, Lesen nicht als Pflichtaufgabe, sondern als Bereicherung darzustellen. Wertvoll sind zudem seine Hinweise, wie man Lesetechniken sinnvoll einsetzt und Inhalte behält, statt sie nur zu überfliegen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle erinnert das Buch inhaltlich an Maryanne Wolfs <em>Schnelles Lesen, langsames Lesen</em> (<a href="https://jakobhaddick.de/buchbesprechung-schnelles-lesen-langsames-lesen/">meine Rezension</a>). Während Wolf aus wissenschaftlicher Sicht beschreibt, wie leicht wir durch digitale Medien in ein oberflächliches Lesen abrutschen, zeigt Milbrandt praxisnah, wie man dieser Entwicklung im Alltag entgegenwirken kann. Beide Bücher ergänzen sich dadurch auf hilfreiche Weise.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Schwächen und Grenzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weil das Buch sehr kleinteilig aufgebaut ist, bleiben manche Gedanken an der Oberfläche. Viele Kapitel greifen bekannte Impulse auf, ohne sie weiter zu entfalten. Einige Verweise auf wissenschaftliche Studien wirken etwas bemüht: Sie stützen zwar die Argumentation, bieten aber wenig echte Tiefe oder Abwägung. Und die ungewöhnlich kleine Schriftgröße fällt negativ auf; für manche Leser dürfte sie eine echte Hürde darstellen.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Christen und das Lesen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Lesen ist deine Superkraft kein christliches Buch ist, können Christen viel daraus mitnehmen. Viele der vorgestellten Methoden – bewusstes Markieren, gezieltes Notieren, selektives Lesen und eine passende Leseumgebung – helfen dabei, Inhalte gründlicher aufzunehmen und länger zu behalten. Diese Impulse können auch die eigene Bibellektüre bereichern und helfen, wieder ruhiger und konzentrierter zu lesen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das ist besonders wichtig, wenn man die Entwicklungen bedenkt, die Ben LeBlanc in einem <a href="https://www.thegospelcoalition.org/article/post-literate-pastor/">aktuellen Artikel der Gospel Coalition</a> beschreibt. Er zeigt, wie stark unsere Zeit von digitalen Ablenkungen geprägt ist und wie schnell dadurch Tiefe verloren geht. Gleichzeitig nimmt bei vielen Christen die biblische Grundkenntnis ab – ein Hinweis darauf, dass geistliche Prägung häufig oberflächlicher geworden ist. Ablenkung durch Smartphone und soziale Medien spielt dabei eine große Rolle: Sie kostet Aufmerksamkeit und erschwert geduldiges Nachdenken.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb wünsche ich mir, dass Christen sich von Milbrandt wieder zum Lesen motivieren lassen. Nicht, weil er geistliche Ziele verfolgt, sondern weil seine praktischen Vorschläge helfen, die eigene Aufmerksamkeit zu schulen und eine gewisse Lesedisziplin zurückzugewinnen. Wer lernt, bewusster zu lesen, Inhalte zu verarbeiten und gute Bücher gezielt auszuwählen, schafft damit auch eine Grundlage, um der Bibel mit mehr Ruhe und Tiefe zu begegnen – etwas, das in unserer schnellen und scroll-geprägten Kultur immer wichtiger wird.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Persönliche Impulse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war das Buch trotz vieler bekannter Konzepte überraschend anregend. Zwei Dinge möchte ich konkret aufgreifen: Zum einen das Arbeiten mit Haftmarkern – als Ergänzung zu Markierungen – um zentrale Gedanken noch schneller wiederzufinden. Zum anderen der Ansatz, ungelesene Bücher im Regal nicht als Last zu sehen, sondern sie zunächst querzulesen, um ihren Wert besser einschätzen zu können.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus hat die Lektüre mein Interesse am Thema Lesen neu geweckt. Als Nächstes steht <a href="https://amzn.to/48lx7Yw"><em>How to Read a Book: Advice for Christian Readers</em></a> (<em>Affiliate-Link</em>) von Andrew David Naselli auf meiner Liste.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Und ausdrücklich empfehlen möchte ich <em><a href="https://amzn.to/4oykaiM">Lit! A Christian Guide to Reading Books</a></em> (<em>Affiliate-Link</em>) – eines der hilfreichsten Bücher für christliche Leser. Leider ist es bis heute nicht auf Deutsch erhältlich. Es ist Jahre her, dass ich es gelesen habe; ich möchte es bald wieder zur Hand nehmen.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://amzn.to/3MiDu6n">Lesen ist deine Superkraft</a></em> (<em>Affiliate-Link</em>) ist ein motivierendes und gut zugängliches Buch, das viele Menschen auf eine positive Weise ans Lesen heranführen kann. Wer bereits viel über Lesetechniken weiß, wird nicht überall Neues entdecken, findet aber dennoch nützliche Impulse. Insgesamt bietet das Buch eine gute Mischung aus Motivation und praktischer Anleitung – und hat mich selbst dazu angeregt, meine eigenen Lesegewohnheiten bewusster weiterzuentwickeln.</p>




<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen über den Amazon-Link.</em></p>
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		<title>Warum Christen Langeweile brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Langeweile ist nicht unser Feind – sie hilft uns, über das Wesentliche nachzudenken. Warum gerade Christen sie neu entdecken sollten.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwarum-christen-langeweile-brauchen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwarum-christen-langeweile-brauchen&amp;action_name=Warum%20Christen%20Langeweile%20brauchen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/warum-christen-langeweile-brauchen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=warum-christen-langeweile-brauchen">Warum Christen Langeweile brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„You Need to Be Bored“ – so heißt ein Video der <em>Harvard Business Review</em>, in dem Arthur Brooks, Professor für Führung und Management an der Harvard University und vielfacher Bestsellerautor, erklärt, warum Langeweile unverzichtbar ist. Seine These: Wer sie ständig verdrängt, verpasst es, sich mit den wirklich entscheidenden Fragen des Lebens auseinanderzusetzen. Das Smartphone in der Hosentasche sorgt dafür, dass wir uns jederzeit ablenken können – sogar, wenn wir nur 15 Sekunden an der Ampel warten. Doch genau diese Flucht vor der Langeweile hat fatale Folgen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="You Need to Be Bored. Here&#039;s Why." width="1290" height="726" src="https://www.youtube.com/embed/orQKfIXMiA8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die unterschätzte Kraft der Langeweile</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Langeweile, so Arthur Brooks, schaltet in unserem Gehirn ein Netzwerk frei, das für freies Denken zuständig ist. Gerade in solchen Momenten entstehen Gedanken über Sinn, Ziel und Bedeutung unseres Lebens. Doch genau das vermeiden wir heute fast vollständig. Stattdessen greifen wir reflexartig zum Smartphone, scrollen durch Nachrichten oder lassen uns unterhalten. Die Folge: Wir verlieren den Zugang zu den grundlegenden Fragen, die uns eigentlich Orientierung geben sollen. Kein Wunder also, dass Depressionen und Angststörungen sprunghaft zunehmen – sie sind Symptome einer Gesellschaft, die die Stille verdrängt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konsequenzen für Christen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stille schenkt kein schnelles Dopamin. Vielleicht fällt es uns deshalb heute so schwer, die Bibel zu lesen, zu beten oder Dinge in Ruhe zu durchdenken – weil wir ständig auf der Suche nach dem nächsten Reiz sind. Und doch ist sie unverzichtbar, wenn unser Glaube und unser Denken in die Tiefe wachsen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Christen sind nicht vor dieser Entwicklung geschützt. Wer ständig Podcasts hört, Nachrichten checkt oder durch Feeds scrollt, verliert den Blick für das Wesentliche: Gottes Wort, aber auch die wichtigen Fragen des Alltags.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich spüre das bei mir selbst. Ich liebe es, Neues zu lernen – doch wenn ich jede freie Minute fülle, fehlt der Raum, dass Gottes Wort nachklingt oder ich mein Leben wirklich reflektiere. „Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin!“ (Ps 46,11) – dieser Ruf bleibt ungehört, wenn mein Kopf nie zur Ruhe kommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konsequenzen für Familien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Familien verlieren, wenn Langeweile keinen Platz mehr hat. Früher entstanden im Warten, beim Spazieren oder am Esstisch ganz selbstverständlich Gespräche. Heute schaut oft jeder auf sein eigenes Display. Kinder lernen dabei nicht, über Fragen wie „Wofür lebe ich eigentlich?“ nachzudenken, sondern nur: „Was unterhält mich als Nächstes?“ Fehlen Momente der Stille, verkümmert Familienkultur – und damit auch die Chance, im Miteinander tiefer ins Gespräch zu kommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konsequenzen für Nichtchristen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Menschen ohne Glauben ist die Vermeidung von Langeweile noch dramatischer. Denn gerade im Leerlauf drängen sich die wirklich großen Fragen auf: Was ist der Sinn meines Lebens? Wozu bin ich da? Gibt es einen Gott? Wer sich sofort wieder ablenkt, geht diesen existenziellen Fragen aus dem Weg – Fragen, die letztlich Bedeutung für die Ewigkeit haben. So geht auch die Antenne für das einzig rettende Evangelium verloren. Denn die Botschaft von Jesus Christus gibt die Antwort auf diese Sinn-Fragen – doch wer ihnen konsequent ausweicht, hört die Antwort kaum noch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praktische Schritte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Arthur Brooks empfiehlt einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen: kein Handy am Bett, keine Bildschirme bei Mahlzeiten, regelmäßige Social-Media-Fasten und bewusstes Aushalten von Wartezeiten ohne Ablenkung – auch über 15 Minuten hinaus. Wer das trainiert, entdeckt, dass Gedanken klarer werden und neue Ideen auftauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Christen steckt darin noch mehr: Diese Unterbrechungen sind nicht nur ein Training für den Kopf, sondern öffnen Raum für Gottes Reden. Die Stille nach dem Bibellesen kann wertvoller sein als die dritte Auslegung, die man schnell noch anhört. Ein Gebetsspaziergang ohne Handy hilft, die eigenen Gedanken vor Gott zu sortieren. Und eine gelebte Sabbatkultur – ein Tag ohne digitale Dauerberieselung – macht deutlich, dass unser Leben nicht von ständiger Aktivität abhängt, sondern von Gottes Gnade.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch für die Produktivität gilt: Wahre Klarheit und neue Ideen entstehen oft genau dort, wo wir scheinbar nichts tun. Zugegeben: Hier habe ich selbst noch viel zu lernen. Aber ich möchte mich auf den Weg machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Langeweile ist kein Feind, den wir vertreiben müssen, sondern eine vergessene Ressource. Sie schenkt uns Raum, über das Wesentliche nachzudenken – über unser Leben, unseren Glauben und unseren Auftrag. Wer sie zulässt, gewinnt Klarheit und Tiefe. Gerade als Christen sollten wir neu lernen, Stille nicht zu fürchten, sondern sie bewusst zu suchen. Vielleicht ist der erste Schritt ganz einfach: das Handy beiseitelegen – und aushalten, dass nichts passiert. Denn genau dort beginnt Gott zu reden.</p>
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		<title>Kleine Experimente statt große Pläne – Was Christen von Tiny Experiments lernen können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht die großen Pläne bringen uns weiter, sondern mutige kleine Experimente. Was Christen aus Tiny Experiments lernen können, erfährst du hier.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fkleine-experimente-statt-grosse-plane%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dkleine-experimente-statt-grosse-plane&amp;action_name=Kleine%20Experimente%20statt%20gro%C3%9Fe%20Pl%C3%A4ne%20%E2%80%93%20Was%20Christen%20von%20Tiny%20Experiments%20lernen%20k%C3%B6nnen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe klare Ziele. Deshalb bin ich auch ein großer Fan des bekannten SMART-Frameworks (spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch, terminiert). In meiner <a href="https://jakobhaddick.de/christlich-produktiv-leben-mein-buchtipp/">Buchvorstellung von Ana Ávilas Make the Most of Your Productivity</a> habe ich bereits betont, dass es dabei nicht um Effizienz um ihrer selbst willen geht, auch nicht um Selbstoptimierung, sondern um gelebte Gottes- und Nächstenliebe. Und in meinem <a href="https://jakobhaddick.de/das-1-minuten-geheimnis-fur-gute-gewohnheiten/">Beitrag über das 1-Minuten-Geheimnis</a> habe ich gezeigt, wie kleine Schritte und gute Gewohnheiten oft nachhaltiger sind als große Vorsätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SMART-Ziele und Gewohnheiten sind wertvolle Werkzeuge – doch auch sie stoßen an Grenzen. Denn das Leben verläuft selten linear. Immer wieder begegnen uns Überraschungen, Veränderungen und Unsicherheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anne-Laure Le Cunf schlägt in ihrem Buch <a href="https://amzn.to/4pF6Fj4">Tiny Experiments</a> (<em>Affiliate-Link</em>) einen anderen Weg vor: nicht den großen Masterplan, sondern kleine, mutige Experimente, die uns Stück für Stück weiterbringen. Ich habe das Buch gelesen – und viele wertvolle Impulse sowohl für meine persönliche Produktivität als auch für meinen Dienst mitgenommen. Deshalb möchte ich hier zeigen, warum gerade <em>Tiny Experiments</em> für Christen spannend und hilfreich sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch besteht aus vier Teilen (mit jeweils drei Kapiteln), die ich hier kurz vorstelle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. PACT – Starte mit Neugier</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind es gewohnt, Ziele zu formulieren. Le Cunf lädt dagegen ein, mit Fragen zu beginnen. Statt gleich ein großes Projekt anzuschieben, geht es darum, neugierig zu sein und kleine Hypothesen zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das könnte so aussehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	„Wenn ich jeden Morgen damit beginne, einen Psalm zu beten, könnte das meinen Start in den Tag verändern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	„Wenn ich E-Mails nur zweimal am Tag statt zwischendurch bearbeite, habe ich mehr Fokus für die wichtigen Aufgaben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	„Wenn ich nach einem Gemeindegespräch sofort drei Stichworte notiere, erinnere ich mich später klarer an den Inhalt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	„Wenn ich jede Woche bewusst ein neues Buch querlese, erhalte ich mehr Input für Gespräche und Predigten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, klein zu starten – zum Beispiel zehn Minuten täglich über einen überschaubaren Zeitraum, etwa vier Wochen. Dazu gehört auch, die Ergebnisse spielerisch zu betrachten, fast wie ein Kind, das ausprobiert und aus Fehlern lernt. Ein <em>Pact</em> bedeutet: Ich verpflichte mich, für eine gewisse Zeit ein Experiment wirklich zu leben – nicht nur theoretisch darüber nachzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade im pastoralen Dienst kann das entlastend sein. Anstatt sofort perfekte Strukturen schaffen zu wollen, probiere ich bewusst kleine Schritte aus und prüfe, was trägt – und was nicht. So bleibe ich offen, beweglich und lerne unterwegs.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. ACT – Bewusst produktiv sein</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Produktivität bedeutet nicht, möglichst viel zu schaffen. Wenn Dinge nicht so laufen, wie wir es uns wünschen, ist es oft klüger, innezuhalten und zu reflektieren, statt die Kraft einfach zu verdoppeln. Das gilt besonders für Menschen, die nach dem Willen Gottes fragen wollen, statt nur ihre eigenen Pläne durchzuziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Le Cunf spricht von „mindful productivity“: bewusst prüfen, was gerade dran ist, und verantwortungsvoll mit den eigenen Kräften umgehen. Dazu gehört auch, den Anspruch zu regulieren. Nicht jede Aufgabe muss perfekt sein – manchmal genügt eine einfache „Beta-Version“, die Feedback ermöglicht und den Druck nimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles hat seine Zeit (Pred 3,1). Wenn es nicht vorwärts geht, dürfen wir fragen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	Fehlt mir Klarheit (Kopf)?</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	Fehlt mir die richtige Einstellung (Herz)?</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	Oder fehlt schlicht ein praktischer nächster Schritt (Hand)?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfreich ist außerdem der Gedanke der „Magic Windows“ – also die produktivsten Tageszeiten bewusst zu nutzen. Manche Aufgaben erfordern volle Aufmerksamkeit, etwa die Predigtvorbereitung, Seelsorgegespräche oder das Planen wichtiger Besprechungen. Andere, wie das Abarbeiten von E-Mails oder organisatorische Aufgaben, passen besser in Zeiten geringerer Konzentration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese „Magic Windows“ zu finden, empfiehlt Le Cunf, die eigenen Energielevels über ein bis zwei Wochen hinweg zu beobachten. Das kann ganz einfach sein: mehrmals am Tag notieren, wie wach und fokussiert man sich fühlt, oder den Kalender im Nachhinein farblich markieren – grün für Tätigkeiten, die Energie geben, gelb für neutrale und rot für solche, die Energie rauben. So wird sichtbar, wann die besten Zeitfenster für anspruchsvolle Aufgaben liegen und welche Aktivitäten vielleicht anders verteilt werden sollten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. REACT – Lernen aus Rückschlägen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wünschen uns, dass unsere Pläne reibungslos aufgehen. Doch die Realität sieht oft anders aus: Termine verschieben sich, unerwartete Aufgaben drängen sich vor, die eigene Energie reicht nicht so weit wie gedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Le Cunf zeigt: Rückschläge sind keine Katastrophen, sondern Lernchancen. Experimente leben von Feedback – und das gilt auch für unseren Alltag. Hilfreich ist das einfache Werkzeug Plus – Minus – Next:</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	Was lief positiv?</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	Was war schwierig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	Was probiere ich als Nächstes?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses kleine Raster hilft, aus den eigenen Erfahrungen zu lernen. Besonders praktisch ist es im Rahmen der Wochenplanung. Ich nehme mir dafür in der Regel am Sonntagnachmittag Zeit – wenn Ruhe einkehrt und ich die vergangene Woche reflektieren kann. Bislang lag mein Schwerpunkt dabei jedoch oft auf der Vorausschau. Dem Rückblick habe ich weniger Beachtung geschenkt – gerade dann, wenn Dinge nicht funktioniert haben oder ich Aufgaben immer wieder aufgeschoben habe. Künftig möchte ich genau diesen Teil bewusster einbeziehen: dankbarer werden für das, was gelungen ist, besser verstehen, warum manches nicht so lief wie geplant, und klarer sehen, welche Schritte als Nächstes dran sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfreich ist auch das von Le Cunf vorgestellte „Steering Sheet“: Soll ich weitermachen (persist), den Ansatz anpassen (pivot) oder eine Sache bewusst zurückstellen (pause)? Gerade in einem Dienst, in dem immer mehr Aufgaben auf uns zukommen, bewahrt diese Haltung vor dem Gefühl, von Rückschlägen blockiert zu sein. Stattdessen können wir flexibel bleiben und lernen, uns neu auszurichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. IMPACT – Gemeinsam wachsen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende geht es nicht um Experimente um ihrer selbst willen, sondern um ihre Wirkung im Leben und im Miteinander. Le Cunf spricht von „Curiosity Circles“ – kleinen Gruppen, in denen man seine Experimente teilt und voneinander lernt. Das braucht Mut, weil man Unvollkommenes sichtbar macht, kann aber unglaublich bereichernd sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für die persönliche Produktivität gilt: Wir lernen am besten nicht allein, sondern wenn wir Erfahrungen austauschen. Das kann ein Rechenschaftspartner sein, ein kleines Lerntagebuch, das man mit Freunden teilt, oder eine Gruppe von Mitarbeitenden, mit denen man sich über neue Gewohnheiten austauscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfreich ist es, nicht nur fertige Ergebnisse zu präsentieren, sondern auch Zwischenschritte sichtbar zu machen. Wer offen teilt, was er gerade ausprobiert, lädt andere ein, Feedback zu geben – und wird selbst ermutigt, dranzubleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für meinen Dienst heißt das: Im Gespräch mit anderen weiterzugeben, woran ich gerade arbeite („Was habe ich neu ausprobiert? Was habe ich gelernt?“) und so andere zu inspirieren. Ich möchte meine Erfahrungen teilen – auch hier auf meinem Blog. Und ich freue mich, wenn auch andere teilen, was sie ausprobieren – ob es funktioniert hat oder nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit – Warum Christen kleine Experimente brauchen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anne-Laure Le Cunf zeigt in Tiny Experiments: Wir müssen nicht alles durchplanen. Es reicht, klein zu starten, bewusst zu handeln, aus Fehlern zu lernen und Erfahrungen zu teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich persönlich heißt das: Ich möchte mir den Mut bewahren, Neues auszuprobieren – im Alltag genauso wie im Dienst. Kleine Experimente helfen mir, fokussiert zu bleiben, dankbarer zurückzuschauen und flexibler auf Veränderungen zu reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für dich ganz praktisch:</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	Schreibe heute eine kleine Hypothese auf, die du ausprobieren willst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	Halte deine Beobachtungen fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">•	Teile sie mit jemand anderem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wird Produktivität nicht zum Selbstzweck, sondern zu einem Werkzeug, um im Glauben zu wachsen und anderen zu dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweis: Das Buch Tiny Experiments ist derzeit nur auf Englisch verfügbar, wird aber aktuell ins Deutsche übersetzt. <a href="https://amzn.to/3KkxWHy">Die deutsche Ausgabe</a> (<em>Affiliate-Link</em>) wird voraussichtlich im Januar 2026 im Redline Verlag veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen über den Amazon-Link.</em></p>
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		<title>Mein Buchtipp für alle, die produktiv leben wollen – ohne sich zu verlieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Charakterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ana Ávila zeigt, wie wir unsere Zeit sinnvoll nutzen können – geistlich fundiert und alltagstauglich. Ein Buch, das hilft, Prioritäten zu klären, ohne sich selbst zu verlieren.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fchristlich-produktiv-leben-mein-buchtipp%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dchristlich-produktiv-leben-mein-buchtipp&amp;action_name=Mein%20Buchtipp%20f%C3%BCr%20alle%2C%20die%20produktiv%20leben%20wollen%20%E2%80%93%20ohne%20sich%20zu%20verlieren&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer meinen Blog schon länger liest, weiß: <strong><a href="https://jakobhaddick.de/category/produktivitaet/">Produktivität</a></strong> beschäftigt mich. Nicht, weil ich auf Selbstoptimierung aus bin, sondern weil ich immer wieder neu lernen muss, wie ich meine Zeit sinnvoll einsetze – in der Familie, in der Gemeinde und in unterschiedlichen Leitungsaufgaben. In den letzten Jahren habe ich viele Tools getestet, Gewohnheiten reflektiert und Prinzipien sortiert. Doch selten hat mich ein Buch dabei so theologisch geerdet und zugleich so praktisch inspiriert wie Ana Ávilas <a href="https://amzn.to/4eeFTZF"><em><strong>Make the Most of Your Productivity</strong></em></a> (<em>Afiliate-Link</em>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon zu Beginn macht sie deutlich: Produktivität ist kein Projekt zur Selbstverwirklichung, sondern ein <strong>Dienst für Gott und Menschen</strong> – gelebte <strong>Nächsten- und Gottesliebe</strong>. Und genau das macht dieses Buch so lesenswert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufbau und Ausrichtung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in drei gut ausbalancierte Teile gegliedert. Zunächst entfaltet Ávila biblische <strong>Grundlagen</strong> – warum wir überhaupt produktiv sein sollen und wie das konkret aussehen kann. Im zweiten Teil folgen <strong>Prinzipien</strong>, etwa zum Umgang mit Zeit, persönlichen Grenzen, Entscheidungen, Fokus, Gewohnheiten und hilfreichen Werkzeugen. Abschließend geht es im dritten Teil um <strong>Methoden</strong> – konkrete Anwendungsschritte, die helfen, das Gelesene in den Alltag zu übertragen. Ávila denkt dabei in drei praktischen Zeithorizonten: das Leben, die Woche, der Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Übergang von Theologie zu Praxis gelingt ihr überzeugend. Kein Teil dominiert, keiner bleibt an der Oberfläche – das Buch wirkt durchweg <strong>stimmig und ganzheitlich</strong>. Die Struktur macht das Buch sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Leser mit Vorerfahrung im Zeitmanagement gut zugänglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stärken des Buches</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders einprägsam ist Ávilas Priorität: <strong>Charakter vor Werkzeug</strong>. Keine App der Welt wird deine Unentschlossenheit heilen, solange du nicht lernst, einer klaren Richtung zu folgen – und Nein zu sagen, wenn Ablenkung lockt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschaulich beschreibt sie, wie sehr unsere Fähigkeit zur Konzentration unter Druck steht. Das oft genutzte Bild der <strong>Aufmerksamkeit als Muskel</strong>, das sie aufgreift, passt treffend: Wer diesen Muskel regelmäßig trainiert, gewinnt Fokus – wer ihn vernachlässigt, verliert sich im Dauer-Scrollen. (Hier habe ich definitiv noch Luft nach oben.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sympathisch: Ávila schreibt <strong>nicht von oben herab</strong>. Dass sie selbst um fünf Uhr morgens aufsteht, um ihre kreativste Zeit bewusst zu nutzen, wirkt nicht wie ein Dogma. Sie betont ausdrücklich, dass Menschen unterschiedlich ticken – und das ist gut so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Empfehlung, sich <strong>wöchentlich eine volle Stunde für Planung</strong> zu reservieren, klingt zunächst viel. Doch der Effekt ist spürbar: mehr Klarheit, weniger Reibungsverluste – ein echter Zeitgewinn.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grenzen des Buches</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer eine <strong>Schritt-für-Schritt-Anleitung</strong> für konkrete Produktivitätstools erwartet, wird hier kaum fündig. Ávila beschreibt zwar, welche Kategorien von Werkzeugen hilfreich sein können – etwa Kalender, Aufgabenlisten oder Notizsysteme –, doch die Auswahl und das konkrete Setup überlässt sie konsequent dem Leser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist einerseits sympathisch, weil es zur <strong>Selbstverantwortung</strong> anregt. Andererseits bleiben dadurch viele praxisnahe Fragen offen: Wie strukturiert man größere Projekte? Wie koordiniert man Termine und Aufgaben im Team – oder innerhalb einer Familie mit schulpflichtigen Kindern? Auch kollaborative Tools oder der Umgang mit geteilten Kalendern kommen nicht vor. Wer tief in Methoden, Apps oder Systeme einsteigen will, braucht <strong>ergänzende Literatur</strong> – oder muss bereit sein, sich eigene Lösungen zu erarbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vergleich mit zwei anderen Titeln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich intensiver mit Produktivität aus christlicher Perspektive beschäftigt, stößt schnell auf zwei weitere empfehlenswerte Titel – beide mittlerweile auch auf Deutsch erhältlich. Ich hatte beide bereits im englischen Original gelesen, noch bevor sie ins Deutsche übersetzt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tim Challies’ <a href="https://amzn.to/3HIN0gT">Produktiv</a></strong> (<em>Afiliate-Link</em>) ist ein kompakter, sehr praxisorientierter Leitfaden. Besonders hilfreich ist sein Ansatz mit drei Listen und drei Tools – ein klar strukturiertes System, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Im Vergleich zu Ávila bleibt Challies allerdings stärker auf der methodischen Ebene und bietet weniger theologische Tiefe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Matt Perman</strong> geht in <a href="https://amzn.to/407ZQeP"><strong><em>Was wirklich zählt</em></strong></a> (<em>Afiliate-Link</em>) deutlich ausführlicher vor – mit allen Vor- und Nachteilen. Wer theologische Grundsatzreflexionen mit strategischem Denken und einer detaillierten Systembeschreibung verbinden möchte, ist hier genau richtig. Perman bietet eine durchdachte Mischung aus Bibel, Managementliteratur und persönlichen Erfahrungswerten, erfordert aber auch die Bereitschaft, sich auf ein umfangreiches (und teilweise komplexes) Buch einzulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend sei erwähnt: Es gibt zahllose weitere Bücher zum Thema Produktivität – fundiert, praktisch, wissenschaftlich aktuell. Ein Beispiel ist <a href="https://amzn.to/44jtLmM"><strong><em>Get It Done</em></strong></a> (<em>Afiliate-Link</em>) von <strong>Ayelet Fishbach</strong>, das ich kürzlich zu lesen begonnen habe. Es bietet eine Fülle an psychologisch fundierten Strategien zur Zielverfolgung und Selbstmotivation. Allerdings fehlt hier – wie bei anderen säkularen Ratgebern – jeder Gottesbezug. Die Grundidee lautet sinngemäß: Du ziehst dich selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf. Das mag teilweise funktionieren, ist aus christlicher Sicht aber nur bedingt tragfähig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für wen lohnt sich die Lektüre?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Buch ist besonders hilfreich für alle, die Leitungsverantwortung tragen – in Gemeinde, Familie oder Beruf – und ihre Zeit nicht nur effizient, sondern <strong>geistlich verantwortungsvoll</strong> gestalten möchten. Wer sein Herz neu ausrichten will, bevor er seine App-Sammlung erweitert, findet bei Ávila eine <strong>theologisch fundierte</strong> und zugleich <strong>alltagstaugliche Grundlage</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Buch bisher nur auf Englisch erhältlich ist, empfiehlt sich für <strong>Leser mit weniger Erfahrung in der englischen Sprache</strong> eher ein Einstieg über Tim Challies’ Produktiv oder Matt Permans Was wirklich zählt – beide bieten ebenfalls wertvolle Impulse, wenn auch mit unterschiedlichem Schwerpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer jedoch gut mit englischen Texten zurechtkommt, für den ist <a href="https://amzn.to/4eeFTZF"><em>Make the Most of Your Productivity</em></a>  (<em>Afiliate-Link</em>) <strong>meine erste Wahl</strong> – gerade wegen der gelungenen Verbindung von biblischer Tiefe und praktischer Klarheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.</em></p>
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		<title>9 Jahre Tagebuch: Ein persönliches Fazit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 20:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Tagebuch und ich. Ein persönliches Fazit nach neun Jahren.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2F9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3D9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit&amp;action_name=9%20Jahre%20Tagebuch%3A%20Ein%20pers%C3%B6nliches%20Fazit&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit">9 Jahre Tagebuch: Ein persönliches Fazit</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin aktuell dabei, meine Notizverwaltung umzustellen. Weg von <a href="https://roamresearch.com/">Roam Research</a>, hin zu <a href="https://obsidian.md/">Obsidian</a>. Was mich an Roam vor allem gestört hat, war der hohe Preis für die Pro-Version. Außerdem, dass der Programmstart recht lang dauert und dass es weder einen echten Offline-Modus, noch eine echte mobile App gibt. Die Inhalte von Roam habe ich bereits komplett nach Obsidian übertragen. Jetzt muss ich nur noch nach und nach einige Inhalte vom Format her anpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Umstellung habe ich auch mal alle meine Tagebuch-Einträge der vergangenen Jahre gesammelt und importiert. Vorher waren sie verstreut an verschiedenen Orten. Hier eine kurze Geschichte von meinem Tagebuch und mir.</p>



<h3 class="wp-block-heading">September 2012 bis Januar 2013: Handschriftlich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mein erster Eintrag ist auf den 24.09.2012 datiert (damals noch handschriftlich in einem Moleskine-Notizbuch – die handschriftlichen Beiträge habe ich allerdings noch nicht in Obsidian importiert). In diesen Tagen habe ich hautsächlich kurze Notizen und Gebetsanliegen aus meiner Stillen Zeit notiert. Teilweise sind auch Tagesplanungen enthalten. Das war die Zeit, in der ich an meiner Masterarbeit saß. Unser erster Sohn war bereits geboren. Damals war es mir offensichtlich besonders wichtig, die frühen Morgenstunden vor der Arbeit vorauszuplanen, um mit meiner Masterarbeit vorwärtszukommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Februar 2013 bis Januar 2015: Evernote (406 Notizen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier habe ich angefangen, etwas strukturierter Tagebuch zu führen. Zu Anfang habe ich mir Ort und Zeit notiert, dann einen kurzen Gedanken zu meiner Bibellese. Anschließend habe ich die Ereignisse des Vortags reflektiert. Ab Oktober 2013 hatte ich dann verschiedene Leitfragen zu den Kategorien (1) Bibellese, (2) Rückblick, (3) Jetzt, (4) Heute. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Januar 2015 bis Dezember 2018: Day One (739 Notizen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundstruktur blieb hier erst einmal gleich. Nur hatte ich mit Day One eine App, die explizit fürs Schreiben von Tagebuch-Einträgen konzipiert wurde. Das bedeutet weniger Ablenkung und mehr Konzentration aufs Wesentliche. Teilweise habe ich auch ein Foto des Tages eingefügt. Es sind ein paar schöne Erinnerungen dabei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Januar bis September 2021 Roam Research (96 Notizen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2019 habe ich nach vielen Jahren wieder begonnen, <a href="https://jakobhaddick.de/meine-drei-wichtigsten-tools-fur-die-tagesplanung/">mit einem physikalischen Tagesplaner zu arbeiten</a>. Hier ging es viel stärker um Planung, statt um Reflexion. In dem Zusammenhang habe aber auch damit aufgehört, Tagebuch-Einträge zu schreiben. Erst zwei Jahre später habe ich wieder angefangen – inspiriert von den Daily Notes von Roam Research. Fürs Tagebuch habe ich mich hier meist relativ kurz gefasst, ein Gedanke aus meiner Bibellese und dann wenige Sätze zum Vortag. Über den Tag hinweg kamen dann auch andere Notizen hinzu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">September 2021 bis… (6 Notizen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ok, seit dem Umstieg ist erst eine Woche vergangen. Aktuell orientiere ich mich wieder an fünf Überschriften: (1) Notizen: werden den ganzen Tag über gefüllt. (2) Aufgaben: hier notiere ich mir die 2-3 wichtigsten Aufgaben für den Tag. (3) Andacht: Entweder ein zentraler Bibelvers aus meiner Stillen Zeit oder ein kurzer Gedanke dazu. (4) Tagebuch: Hier reflektiere ich die Ereignisse des Vortags. (5) Dank: Wofür kann ich dankbar sein?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tagebuch-Einträge haben mich jetzt schon viele Jahre über begleitet. Sie enthalten bei mir äußerst selten tiefgründige Gedanken. Sie helfen mir aber bei der persönlichen Reflexion der vergangenen Ereignisse. Sie zwingen mich, zu formulieren, was ich aus meiner Bibellese mitnehmen will. Und sie helfen mir, bewusst in den Tag zu starten. Deswegen schreibe ich auch grundsätzlich früh morgens statt spät abends.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Art des Tagebuchs ist eigentlich völlig egal. Aber ich würde jeden ermutigen, damit zu starten. Und wenn es auch nur 1-2 Sätze sind, die man notiert. Mit Obsidian (analog mit Roam) funktioniert es für mich optimal, die Tagebuch-Einträge mit anderen Notizen zu verbinden, die ich mir den Tag über mache. So habe ich alles gesammelt an einem Ort.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2F9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3D9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit&amp;action_name=9%20Jahre%20Tagebuch%3A%20Ein%20pers%C3%B6nliches%20Fazit&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=9-jahre-tagebuch-ein-personliches-fazit">9 Jahre Tagebuch: Ein persönliches Fazit</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Buchbesprechung: Eine Welt ohne E-Mail</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2021 18:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der jüngeren Generation scheinen E-Mails schon wieder out zu sein. Den Berufsalltag prägen sie aber enorm. Cal Newport schreibt, was wir dabei beachten sollten.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fbuchbesprechung-eine-welt-ohne-e-mail%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dbuchbesprechung-eine-welt-ohne-e-mail&amp;action_name=Buchbesprechung%3A%20Eine%20Welt%20ohne%20E-Mail&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/buchbesprechung-eine-welt-ohne-e-mail/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=buchbesprechung-eine-welt-ohne-e-mail">Buchbesprechung: Eine Welt ohne E-Mail</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Technischer Wandel ist nicht additiv, er ist evolutionär … Ein neues Medium fügt nichts hinzu, es verändert alles. Als im Jahr 1500 das Drucken erfunden wurde, gab es nicht das alte Europa plus einer Druckerpresse: Es war ein anderes Europa.</p><cite>Cal Newport</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-image alignright is-style-default"><a href="https://www.amazon.de/Eine-Welt-ohne-Mail-Kommunikations%C3%BCberlastung/dp/3868817603?&amp;linkCode=li3&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=a4f6fcf59afe7769af82b52771adec78&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3868817603&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese These stammt ursprünglich von Neil Postman, allerdings aus einer Zeit (1998) in der E-Mails noch nicht sonderlich verbreitet waren. Bei der jüngeren Generation hat man heute den Eindruck, E-Mails seien schon wieder out. Im Berufsalltag ist das allerdings nicht der Fall. Und hier werden E-Mails vermutlich auch noch längere Zeit den Alltag prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cal Newport schrieb neues Buch <em>Eine Welt ohne E-Mail</em> gerade zu diesem Thema. Newport ist Informatik-Professor und Buchautor. Ich habe schon mehrere Bücher von ihm hier vorgestellt (insbesondere <a href="https://jakobhaddick.de/buchvorstellung-digitaler-minimalismus/">Digitaler Minimalismus</a> und <a href="https://jakobhaddick.de/zeitmanagement-mit-system-der-neue-block-dir-zeit-planer/">Der Block-Dir-Zeit-Planer</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zur Kernaussage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der ursprüngliche Sinn von E-Mails lag darin, dass persönliche Nachrichten schneller zugestellt werden konnten. Das klingt nur positiv. Mit der Einführung von E-Mails entstand allerdings auch das, was Newport das <em>hyperaktive Schwarmdenken</em> nennt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>Das hyperaktive Schwarmdenken</strong></p><p>Ein Arbeitsablauf, bei dem eine fortwährende Konversation im Zentrum steht, die von unstrukturierten und ungeplanten Mitteilungen angetrieben wird – übermittelt von digitalen Kommunikationsmedien wie E-Mail und Messanger-Diensten.</p><cite>Cal Newport</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunikation wird dadurch nicht nur schneller, sondern auch komplizierter und damit ineffektiver.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Aufbau</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in zwei Teile eingeteilt. Teil I beschreibt das Problem. Gestützt von zahlreichen Studien zeigt Newport, warum wir uns so schwer tun, effektiv mit E-Mails zu arbeiten. E-Mails senken die Produktivität, sie machen uns unglücklich und sie haben ihren eigenen Kopf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Teil II nennt Newport vier Prinzipien, die dabei helfen, in der E-Mail-Flut nicht unterzugehen. (1) Das Prinzip der Aufmerksamkeitsökonomie: wir brauchen klare Abläufe im Arbeitsalltag. Wer sich von einem ständig geöffneten E-Mail-Postfach steuern lässt, wird nicht effektiv arbeiten können. (2) Das Prozessprinzip: Verantwortlichkeiten sollten klar verteilt sein. Dann wird auch die Kommunikation effektiver. (3) Das Protokollprinzip: Regelwerke klingen umständlich und langweilig. Aber wenn es klare Regeln für Sprechzeiten Kommunikation, den Umgang mit Kunden usw. gibt, wird vieles einfacher. (4) Das Spezialisierungsprinzip: es sollte mehr auf die Qualität statt auf die Quantität der Arbeit geschaut werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Mitnehmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Cal Newport zeigt nicht nur die Probleme der E-Mail-Flut auf, er zeigt auch praktische Lösungsansätze. Schlussendlich wird jeder davon profitieren, der beruflich viel mit E-Mails arbeitet. Es gibt zahlreiche Tipps für gute Arbeitsstrukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein erster persönlicher Schritt war der, dass ich das E-Mail-Programm meines Smartphones auf die letzte Seite des Bildschirms verbannt habe (Push-Nachrichten sind schon lange ausgeschaltet). Ich habe es noch nicht ganz übers Herz gebracht, es zu löschen. Tatsächlich habe ich es letzte Woche aber nur einmal genutzt – als ich auf das Testergebnis eines Corona-Test vorm IKEA-Shopping gewartet habe. Ansonsten ist gerade zu Hause manches entspannter, da ich seltener aufs Handy schaue. Damit es auch am Computer entspannter wird, hat Newport zahlreiche Tipps parat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Ich danke dem&nbsp;<a href="https://www.m-vg.de/redline/shop/home/">Redline Verlag</a>&nbsp;für die Zusendung eines kostenlosen Rezensionsexemplars. Meine Bewertung hat das nicht beeinflusst. Das Buch kann man auch&nbsp;<a href="https://www.m-vg.de/redline/shop/article/15751-digitaler-minimalismus/">direkt über den Verlag bestellen</a>.</em></strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fbuchbesprechung-eine-welt-ohne-e-mail%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dbuchbesprechung-eine-welt-ohne-e-mail&amp;action_name=Buchbesprechung%3A%20Eine%20Welt%20ohne%20E-Mail&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/buchbesprechung-eine-welt-ohne-e-mail/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=buchbesprechung-eine-welt-ohne-e-mail">Buchbesprechung: Eine Welt ohne E-Mail</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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