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	<title>Predigt Archive - Jakobs Blog</title>
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		<title>Predigtfolien mit ChatGPT: Eine Vorlage, wenig Text und passende Bilder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer wiederverwendbaren Vorlage erstelle ich in ChatGPT zurückhaltende Predigtfolien mit passenden Bildern und bearbeitbaren Texten. Ich zeige meinen Ablauf, gebe konkrete Beispielanfragen und erläutere, wie die Folien die Predigt unterstützen können.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fpredigtfolien-mit-chatgpt-vorlage-und-praktische-tipps%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dpredigtfolien-mit-chatgpt-vorlage-und-praktische-tipps&amp;action_name=Predigtfolien%20mit%20ChatGPT%3A%20Eine%20Vorlage%2C%20wenig%20Text%20und%20passende%20Bilder&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/predigtfolien-mit-chatgpt-vorlage-und-praktische-tipps/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=predigtfolien-mit-chatgpt-vorlage-und-praktische-tipps">Predigtfolien mit ChatGPT: Eine Vorlage, wenig Text und passende Bilder</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Predigtpräsentation soll beim Zuhören helfen. Ein gut lesbarer Bibeltext, ein prägnanter Hauptgedanke oder ein passendes Bild können dazu beitragen. Gleichzeitig möchte ich möglichst wenig Zeit damit verbringen, Textfelder zurechtzurücken und für jede Predigt ein neues Design zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im März 2025 habe ich darüber geschrieben, wie ich <a href="https://jakobhaddick.de/ki-in-der-predigtvorbereitung-prasentationen/">Predigtpräsentationen mit Gamma erstelle</a>. Das Werkzeug habe ich über ein Jahr lang verwendet. Inzwischen arbeite ich dafür mit ChatGPT. Besonders hilfreich ist für mich eine wiederverwendbare Vorlage, in der sich passende Hintergrundbilder mit bearbeitbaren Texten verbinden lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was meine Folien leisten sollen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Folien sollen zentrale Aussagen sichtbar machen und der Gemeinde helfen, dem Gedankengang zu folgen. Ausführliche Erklärungen, zusätzliche Begründungen und viele Anwendungen bleiben in meinen Predigtnotizen. Die leitende Frage lautet: <strong>Was müssen die Zuhörer an dieser Stelle sehen oder lesen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Bibeltext gehört vielleicht auf die Leinwand. Eine Nebenbemerkung braucht keine eigene Folie. Dass die Präsentation für sich genommen nicht alles erklärt, ist dabei völlig in Ordnung. Die Folien sollen die gesprochene Predigt nur unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einmal eine gute Vorlage entwickeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlage meines Vorgehens ist eine PowerPoint-Vorlage mit einem festen Foliendesign. Für meine Predigt über Offenbarung 4–5 zum Thema „Gott ehren“ habe ich eine eigene, wiederverwendbare Gestaltung entwickelt: dunkles Petrol, warme Goldtöne, helle Schrift und großzügige freie Flächen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Farben habe ich mich an einem Gemeindeflyer orientiert. Hat deine Gemeinde ein Logo, festgelegte Farben oder andere gestaltete Materialien, kannst du diese als Ausgangspunkt verwenden. Lade beispielsweise den Flyer hoch und bitte ChatGPT, daraus ein Farbschema für die Folien vorzuschlagen. Ich bin selbst kein großer Grafiker. Gerade bei solchen Entscheidungen hilft mir die Unterstützung. Ohne vorhandenes Gemeindedesign kannst du dir zwei oder drei Gestaltungsvorschläge mit wenigen Farben und einer gut lesbaren Schrift machen lassen und einen auswählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorlage enthält verschiedene Musterfolien, etwa für Hauptgedanken, Bibeltexte und Zitate. Inzwischen habe ich auch schlichte Textvarianten und eine neutrale Ruhefolie ergänzt. Je nach Predigt wähle ich daraus die passenden Muster.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig ist mir die Trennung von Hintergrund und Text: <strong>Die Bilder sind als echte Folienhintergründe hinterlegt, während alle Texte separat bearbeitbar bleiben.</strong> So verschiebe ich beim Ändern einer Überschrift nicht versehentlich das Hintergrundbild. Wäre die ganze Folie einschließlich Text nur ein Bild, müsste ich für eine Wortkorrektur das Bild bearbeiten oder neu erzeugen lassen. In einem normalen Textfeld lässt sich die Änderung direkt in PowerPoint erledigen – ohne ChatGPT und ohne dessen Kontingent zu beanspruchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Textplatzhalter in den Folienlayouts sorgen außerdem dafür, dass Position und Formatierung beim Einfügen neuer Folien bereits feststehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Erstellung solcher Dateien gibt es das Plug-in <strong>Presentations</strong>. Nach der Installation kann ChatGPT es passend zur Aufgabe auswählen. Mit @Presentations kannst du es gezielt ansprechen. Eine ausdrückliche Erwähnung ist nicht bei jeder Anfrage nötig. Die <a href="https://learn.chatgpt.com/docs/plugins">Dokumentation zu den Plug-ins</a> erklärt Installation und Aufruf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Auftrag für deine eigene Vorlage könnte so aussehen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Entwickle eine wiederverwendbare PowerPoint-Vorlage im Format 16:9 für zurückhaltende Predigtpräsentationen. Orientiere dich am beigefügten Gemeindeflyer. Verwende gut lesbare Schrift, großzügige Abstände und wenige Farben. Erstelle Musterfolien für Titel, Hauptgedanke, Bibeltext, Zitat und Abschlussfrage sowie eine schlichte Textfolie und eine Ruhefolie. Hinterlege Bilder als echte Hintergründe. Texte sollen als bearbeitbare Platzhalter angelegt sein. Zeige mir zunächst einige Muster zur Prüfung.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Von der ausgearbeiteten Predigt zum Folienplan</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Steht die Vorlage, beginnt die Arbeit an jeder neuen Präsentation mit der jeweiligen Predigt. Zuerst erarbeite ich eine exegetische Gliederung, also den Aufbau des Bibeltextes. Darauf aufbauend formuliere ich den Hauptgedanken und das Predigtziel und entwickle eine homiletische Gliederung – den Aufbau der Predigt. Die eigene Auseinandersetzung mit dem Bibeltext bleibt dabei die Grundlage. Wie ich ChatGPT unterstützend einbeziehe, habe ich bereits am Beispiel von <a href="https://jakobhaddick.de/ki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten/">Themenpredigten</a> beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den nächsten Schritt kannst du dein ausgeschriebenes Manuskript oder deine Predigtnotizen zusammen mit der Vorlage hochladen. In ChatGPT Work beziehungsweise Codex lässt sich die PowerPoint-Datei mit <strong>Template Creator</strong> auch als persönliche Vorlage speichern und später über die Vorlagengalerie von @Presentations wieder auswählen. Die <a href="https://help.openai.com/en/articles/20001278-creating-and-editing-documents-spreadsheets-and-presentations-with-chatgpt-work">Anleitung zum Erstellen und Verwenden von Vorlagen</a> beschreibt diesen Ablauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ChatGPT kann daraus einen Folienplan vorschlagen, den du anschließend prüfst und nachbearbeitest. Ähnlich bin ich bereits bei Gamma vorgegangen. Vorhandene Notizen bildeten den Ausgangspunkt für die Präsentation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den Überarbeitungen meiner letzten beiden Präsentationen nehme ich mit, diesen Zwischenschritt künftig bewusster abzuschließen: erst Auswahl und Wortlaut der Folien klären, dann gestalten. Ein Auftrag dafür könnte lauten:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Hier sind mein Predigtmanuskript und meine Präsentationsvorlage. Schlage zunächst einen Folienplan für eine Predigt von 30–40 Minuten vor. Orientiere dich an etwa 8–12 Folien, sofern der Inhalt das sinnvoll hergibt. Übernimm meine Hauptgedanken und ergänze keine eigenen inhaltlichen Aussagen. Nenne für jede Folie ihre Aufgabe, den vorgesehenen Wortlaut, das passende Layout und gegebenenfalls eine Bildidee. Unterscheide zwischen dem sichtbaren Inhalt und dem, was nur mündlich erklärt wird. Erstelle zunächst noch keine Bilder oder PowerPoint-Datei.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfe dabei auch, welche Folien entfallen können. Nicht jede Aussage aus dem Manuskript muss sichtbar werden. Anschließend würde ich zunächst eine Hauptpunktfolie und eine Bibeltextfolie prüfen, bevor die gesamte Präsentation entsteht. So lassen sich Textmenge, Kontrast und Bildsprache früh beurteilen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie viele Folien und welche Hintergrundbilder?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine Predigt von <strong>30–40 Minuten würde ich etwa 8–12 Folien als Orientierung</strong> nehmen, einschließlich Titel, Bibeltexten und Abschluss. Das ist ein praktischer Richtwert. Bei längeren Bibelabschnitten können zusätzliche Folien sinnvoll sein. Teile den Text lieber an einer passenden Stelle auf, als die Schrift immer kleiner zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem am 8. September 2026 veröffentlichten <a href="https://openai.com/index/introducing-chatgpt-images-2-5/">ChatGPT Images 2.5</a> hat OpenAI nach eigenen Angaben auch die gezielte Bildbearbeitung verbessert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei meinen ersten Versuchen war das noch recht mühsam. Ich erinnere mich daran, wie ich ein Bild von Salomos Arbeitszimmer erstellen ließ. Das Ergebnis gefiel mir eigentlich gut – wären da nicht die Bücherregale (!) im Hintergrund gewesen. Erst nach mehreren Neugenerierungen konnte ich sie verschwinden lassen. Heute gelingen mir solche Änderungen wesentlich schneller und leichter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Motive sollten sich in dein bestehendes Foliendesign einfügen. Steht der Text links, braucht das Bild dort eine ruhige Fläche. Farben und Bildstil sollten zu den übrigen Folien passen. Lass Hintergrundbilder ohne eingearbeitete Schrift erzeugen. Die Texte werden anschließend separat eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie oft das Motiv wechselt, hängt vom Inhalt ab. Mehrere Folien zu einem Gedanken können dasselbe Bild verwenden. Ein neuer Predigtabschnitt kann einen Wechsel begründen. Bei wenigen, länger sichtbaren Folien kann auch jede ein eigenes Motiv erhalten. Für einen längeren Bibeltext bietet sich dagegen möglicherweise eine schlichte Fläche an. Die Motive sollten sich nicht in den Vordergrund drängen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Beispiel aus 1. Mose 9</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Präsentation zu 1. Mose 9,18–29 umfasst zehn Folien. Sie übernimmt das grundlegende Design der Präsentation zu „Gott ehren“, verwendet aber auf jeder Folie ein anderes Hintergrundmotiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Folien zeigen einen Hauptgedanken oder einen ausgewählten Bibeltext. Eine Karte mit Stammbaum hilft zusätzlich, die Zuordnung Kanaans zu veranschaulichen. Hier unterstützt die Grafik eine Erklärung, die allein mit Worten schwerer nachzuvollziehen wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgende Slideshow gibt einen Eindruck von der Gestaltung. Die Folien begleiten die gesprochene Predigt. Manche Aussagen und Zusammenhänge erschließen sich erst durch die mündliche Erklärung.</p>



<div id="wp-block-themeisle-blocks-slider-e284eabc" class="wp-block-themeisle-blocks-slider glide" data-per-view="1" data-gap="0" data-peek="0" data-autoplay="true" data-height="400px" data-hide-arrows="false"><div class="glide__track" data-glide-el="track"><div class="glide__slides"><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-01-1.jpg" alt="" data-id="2688"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-02-1.jpg" alt="" data-id="2689"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-03-1.jpg" alt="" data-id="2690"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-04-1.jpg" alt="" data-id="2691"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-05-1.jpg" alt="" data-id="2692"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-06-1.jpg" alt="" data-id="2693"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-07-1.jpg" alt="" data-id="2694"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-08-1.jpg" alt="" data-id="2695"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-09-1.jpg" alt="" data-id="2696"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/09/1-mose-9-folie-10-1.jpg" alt="" data-id="2697"/></figure></div></div><div class="glide__bullets" data-glide-el="controls[nav]"><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=0"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=1"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=2"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=3"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=4"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=5"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=6"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=7"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=8"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=9"></button></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Prüfen, nachbearbeiten und das Kontingent im Blick behalten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfe die fertige Datei vollständig: Stimmen Bibeltexte und Stellenangaben? Sind die Überschriften vollständig und die Texte tatsächlich bearbeitbar? Ist alles aus größerer Entfernung lesbar? Ein Test am Beamer im Gemeinderaum ist dafür besonders hilfreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich nutze ChatGPT Plus. Auch hier gelten Nutzungsgrenzen, die bei vielen Bildgenerierungen und Überarbeitungen schnell erreicht sein können. In der kostenlosen Version sind die Grenzen enger. Deshalb lohnt es sich, Inhalte vor der Bildgestaltung zu klären und kleine Textkorrekturen direkt in PowerPoint vorzunehmen. Aktuelle Angaben findest du bei OpenAI zur <a href="https://help.openai.com/en/articles/9275245-using-chatgpt-with-images">kostenlosen Version</a> und zu <a href="https://help.openai.com/en/articles/6950777-what-is-chatgpt-plus">ChatGPT Plus</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du diesen Ansatz ausprobieren möchtest, nimm eine bereits ausgearbeitete Predigt und entwickle dafür zunächst wenige Musterfolien. Prüfe Farben, Lesbarkeit und Bearbeitbarkeit. Daraus kann eine Vorlage wachsen, die du bei weiteren Predigten wiederverwendest. Für mich liegt darin der besondere Nutzen: Auch mit wenig grafischer Erfahrung kann ich ansprechende Folien gestalten, die den Inhalt der Predigt in den Mittelpunkt stellen.</p>
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		<title>Apokalyptische Literatur verstehen lernen – Richard Taylors hilfreiche Einführung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Daniel, Joel, Hesekiel oder Sacharja gehören zu den schwierigsten Büchern der Bibel. Richard Taylor zeigt, wie apokalyptische Literatur verstanden und ausgelegt werden kann – gründlich, nüchtern und praxisnah.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fapokalyptische-literatur-verstehen-lernen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dapokalyptische-literatur-verstehen-lernen&amp;action_name=Apokalyptische%20Literatur%20verstehen%20lernen%20%E2%80%93%20Richard%20Taylors%20hilfreiche%20Einf%C3%BChrung&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/apokalyptische-literatur-verstehen-lernen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=apokalyptische-literatur-verstehen-lernen">Apokalyptische Literatur verstehen lernen – Richard Taylors hilfreiche Einführung</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Apokalyptische Texte gehören vermutlich zu den Bibeltexten, an die sich viele Prediger nur ungern heranwagen. Daniel, Hesekiel, Sacharja, Joel oder die Offenbarung faszinieren zwar. Gleichzeitig wirken ihre Bilder, Visionen und Symbole oft fremd. Was macht man mit Tieren, Hörnern, himmlischen Boten, kosmischen Zeichen und endzeitlichen Gerichtsbildern?</p>




<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt Richard A. Taylors Buch <em><a href="https://amzn.to/49BXbyV">Interpreting Apocalyptic Literature</a></em> (<em>Affiliate-Link</em>) an. Es gehört zur Reihe Handbooks for Old Testament Exegesis und beschäftigt sich vor allem mit apokalyptischer Literatur im Alten Testament. Ich hatte den Band bereits in meinem <a href="https://jakobhaddick.de/der-untergang-des-dispensationalismus/">Beitrag zum Dispensationalismus</a> erwähnt und ihn auch in meiner <a href="https://jakobhaddick.de/zwolf-bucher-auf-die-ich-mich-2026-freue/">Leseliste für 2026</a> genannt. Inzwischen habe ich ihn gelesen – und kann sagen: Die Lektüre hat sich gelohnt.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Warum apokalyptische Texte so herausfordernd sind</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Apokalyptische Literatur wird leicht missverstanden. Die eine Gefahr besteht darin, jedes Bild möglichst direkt und wörtlich auf heutige Ereignisse zu übertragen. Dann werden Hörner, Tiere und Himmelszeichen vorschnell mit aktuellen politischen Entwicklungen identifiziert. Die andere Gefahr besteht darin, die Bilder so frei zu deuten, dass der Text selbst kaum noch eine korrigierende Rolle spielt.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Beides hilft nicht weiter. Apokalyptische Texte sind keine verschlüsselten Nachrichten für Spekulationen über aktuelle Schlagzeilen. Sie sind aber auch keine frommen Fantasiebilder ohne klare Botschaft. Sie gehören zu einer bestimmten Literaturgattung. Und wie bei jeder Literaturgattung muss man lernen, wie solche Texte gelesen werden wollen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Taylor versteht unter einer Apokalypse eine Offenbarung, die einem Menschen durch einen himmlischen Boten vermittelt wird. Sie eröffnet den Blick auf Gottes unsichtbare Wirklichkeit und auf sein zukünftiges Handeln. Ziel solcher Texte ist es, die Gegenwart aus Gottes Perspektive zu deuten und dadurch Denken und Verhalten der Leser zu prägen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist dabei: Taylor unterscheidet zwischen einer „Apokalypse“ im engeren Sinn und „apokalyptischer Literatur“ im weiteren Sinn. Im Alten Testament erfüllt vor allem die zweite Hälfte des Danielbuches die engeren Kriterien einer Apokalypse. Daneben gibt es aber viele Texte, die apokalyptische Elemente aufnehmen, etwa in Jesaja, Hesekiel, Joel, Sacharja und weiteren alttestamentlichen Büchern.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Historischer Kontext schützt vor Spekulation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der Stärken des Buches liegt darin, dass Taylor immer wieder zur nüchternen Textarbeit zurückführt. Apokalyptische Texte müssen in ihrem historischen und literarischen Kontext gelesen werden. Wer das überspringt, wird schnell entweder zu fantasievoll oder zu oberflächlich.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehört auch ein gewisser Blick auf außerbiblische apokalyptische Texte, besonders aus der Zeit zwischen Altem und Neuem Testament. Taylor überfordert den Leser damit nicht. Aber er zeigt, dass die biblischen Texte nicht in einem luftleeren Raum stehen. Wer weiß, wie solche Texte grundsätzlich funktionieren, versteht besser, warum sie so bildreich sprechen und wie ihre Bilder wirken.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet nicht, dass man sich intensiv in außerbiblische Apokalypsen einarbeiten muss, um Daniel oder Joel predigen zu können. Aber man sollte wissen: Apokalyptische Texte sprechen oft in festen Bildern und Symbolen. Ihr Ziel ist nicht, Neugier zu befriedigen, sondern Hoffnung, Treue und Gottesfurcht zu stärken.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Ein Arbeitsbuch für Prediger und Ausleger</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Band ist kein Andachtsbuch. Er richtet sich vor allem an Theologen, Theologiestudenten und Pastoren, die gründlich mit biblischen Texten arbeiten wollen. Grundkenntnisse in Hebräisch und Aramäisch sind hilfreich, weil Taylor immer wieder deutlich macht, wie wichtig die Arbeit am Grundtext ist.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem habe ich selbst ohne Hebräisch- und Aramäischkenntnisse sehr von dem Buch profitiert. Manche Abschnitte sind anspruchsvoller. Man kann sie bei Bedarf langsamer lesen oder auch einmal überspringen. Der Gewinn liegt nicht nur in sprachlichen Detailfragen, sondern vor allem darin, dass Taylor zeigt, wie man schwierige Texte verantwortungsvoll auslegt. Welche Fragen muss ich stellen? Was darf ich aus einem Bild ableiten – und was nicht?</p>




<p class="wp-block-paragraph">Besonders hilfreich sind die beiden Beispielauslegungen am Ende des Buches. Taylor zeigt dies anhand von Daniel 8 und Joel 2 (in deutschsprachigen Bibeln Joel 3). An diesen Beispielen wird konkret sichtbar, wie seine Auslegungsschritte praktisch funktionieren. Der Leser bekommt nicht nur Prinzipien, sondern sieht sie in der Anwendung.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Warum das (auch) für Dispensationalisten wichtig ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mich hat das Buch auch deshalb interessiert, weil ich mich selbst zumindest teilweise in der dispensationalistischen Tradition verorte und mich in den letzten Jahren immer wieder mit ihr beschäftigt habe. In populär-dispensationalistischen Kreisen gab und gibt es gelegentlich die Tendenz, prophetische und apokalyptische Texte vorschnell mit aktuellen Ereignissen zu verbinden. Das beschreibt den Dispensationalismus nicht insgesamt. Es ist aber eine reale Gefahr, vor der immer wieder gewarnt werden muss.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Taylor zeigt, dass ein dispensationalistischer Hintergrund und ein sorgfältiger Umgang mit apokalyptischer Literatur kein Widerspruch sein müssen. Er lehrt am Dallas Theological Seminary, schreibt jedoch gerade nicht spekulativ oder sensationsorientiert. Im Gegenteil: Sein Buch ermutigt zu sorgfältiger Exegese, genauer Kontextarbeit und einem sensiblen Umgang mit literarischen Formen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das ist wohltuend. Wer an der Zuverlässigkeit der Bibel festhält, muss nicht jedes Bild platt wörtlich verstehen. Bildhafte Sprache ist nicht weniger wahr, nur weil sie bildhaft ist. Entscheidend ist nicht, ob ein Text möglichst wörtlich im modernen Sinn gelesen wird, sondern ob er entsprechend seiner literarischen Gestalt ernst genommen wird.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Mut zur Auslegung schwieriger Texte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist <em>Interpreting Apocalyptic Literature</em> vor allem ein ermutigendes Buch. Es nimmt schwierige Texte ernst, ohne sie unnötig geheimnisvoll zu machen. Es zeigt: Apokalyptische Literatur ist anspruchsvoll, aber nicht unzugänglich. Sie braucht Geduld, Demut und sorgfältige Auslegung.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Gerade Prediger sollten solche Texte nicht meiden. Die Gemeinde braucht nicht nur die leicht zugänglichen Abschnitte der Bibel. Sie braucht auch die großen Bilder von Gottes Herrschaft, Gericht, Rettung und kommender Vollendung. Apokalyptische Texte helfen uns, die sichtbare Welt nicht für die ganze Wirklichkeit zu halten. Sie erinnern daran, dass Gott regiert, auch wenn die Gegenwart verwirrend, bedrohlich oder dunkel erscheint.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Darum ist Taylors Buch eine wertvolle Hilfe. Es bietet keine schnellen Antworten und keine Endzeitfahrpläne. Aber es gibt Werkzeuge an die Hand, um apokalyptische Texte verantwortungsvoll auszulegen und zu predigen.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://amzn.to/49BXbyV">Interpreting Apocalyptic Literature</a></em> (<em>Affiliate-Link</em>) ist eine gründliche, nüchterne und hilfreiche Einführung in die Auslegung alttestamentlicher apokalyptischer Literatur. Der Band ist besonders für Pastoren, Prediger, Theologiestudenten und gründlich interessierte Bibelleser geeignet. Wer keine Kenntnisse der alttestamentlichen Sprachen hat, wird nicht jeden Abschnitt gleich intensiv nutzen können, kann aber dennoch stark profitieren.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das Buch macht Mut, schwierige Texte nicht zu umgehen. Gerade weil apokalyptische Literatur so leicht missverstanden wird, brauchen wir eine Auslegung, die historischen Kontext, literarische Form und theologische Botschaft ernst nimmt. Taylor hilft genau dabei.</p>




<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.</em></p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fapokalyptische-literatur-verstehen-lernen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dapokalyptische-literatur-verstehen-lernen&amp;action_name=Apokalyptische%20Literatur%20verstehen%20lernen%20%E2%80%93%20Richard%20Taylors%20hilfreiche%20Einf%C3%BChrung&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/apokalyptische-literatur-verstehen-lernen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=apokalyptische-literatur-verstehen-lernen">Apokalyptische Literatur verstehen lernen – Richard Taylors hilfreiche Einführung</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Predigen mit Gott im Zentrum – ein kurzer, aber notwendiger Weckruf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kurzes Buch mit großer Wirkung: Warum Predigt nur dann kraftvoll ist, wenn Gott selbst im Zentrum steht.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fpredigen-mit-gott-im-zentrum%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dpredigen-mit-gott-im-zentrum&amp;action_name=Predigen%20mit%20Gott%20im%20Zentrum%20%E2%80%93%20ein%20kurzer%2C%20aber%20notwendiger%20Weckruf&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/predigen-mit-gott-im-zentrum/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=predigen-mit-gott-im-zentrum">Predigen mit Gott im Zentrum – ein kurzer, aber notwendiger Weckruf</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/4uf1JDi">Predigen mit Gott im Zentrum</a> (<em>Affiliate-Link</em>) ist ein kleines, dichtes Buch, das den Blick neu ausrichtet: weg vom Prediger, hin zu Gott selbst. Es ist keine ausführliche Anleitung, sondern eine geistliche Korrektur. Kurz genug, um es an einem Nachmittag zu lesen – und zugleich tief genug, um noch lange darüber nachzudenken.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Anliegen und Kontext</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Reeves (siehe auch <a href="https://jakobhaddick.de/was-heisst-es-eigentlich-evangelikal-zu-sein/">meine Rezension zu <em>Menschen des Evangeliums</em></a>) gehört zu den Autoren, die theologische Klarheit mit geistlicher Wärme verbinden. Als Theologe und Prediger ist es ihm ein zentrales Anliegen, dass Verkündigung nicht nur inhaltlich korrekt ist, sondern wirklich von Gott her gedacht wird.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt dieses Buch an. Es fragt nicht zuerst, wie man predigt, sondern was Predigt ihrem Wesen nach ist. Damit verschiebt Reeves bewusst den Fokus: weg von Methoden hin zu den Grundlagen.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Worum es im Buch geht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Reeves entfaltet in acht kurzen Kapiteln eine grundlegende Überzeugung: Predigt ist nur dann wirklich Predigt, wenn sie im Wesen Gottes gründet. Gott ist ein redender Gott, die Bibel ist sein lebendiges Wort, und das Evangelium hat Kraft, Menschen zu verändern.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Satz bringt das auf den Punkt: „Wir predigen, weil Gott zuerst zu uns gepredigt hat.“ (S.19) Predigt ist deshalb nicht in erster Linie eine Fähigkeit, sondern Teilhabe an Gottes eigenem Reden.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Im Kern kreist das Buch um drei Fragen: Was ist eine Predigt? Was bewirkt sie? Und welche Rolle hat der Prediger dabei? Die Antwort läuft immer wieder auf dasselbe hinaus: Christus soll sichtbar werden – nicht nur als Inhalt, sondern als gegenwärtige Realität für die Hörer.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Stärken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die große Stärke des Buches liegt in seiner Klarheit und Ausrichtung. Reeves gelingt es, das Wesen der Predigt theologisch zu verankern, ohne sich in Details zu verlieren. Gerade darin liegt die Kraft: Das Buch überlädt nicht, sondern führt zum Wesentlichen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Besonders hilfreich ist die konsequente Ausrichtung auf Gott selbst. Predigt wird nicht zuerst als Technik verstanden, sondern als geistliches Geschehen. Das schützt sowohl vor einer rein methodischen Herangehensweise, bei der Form und Struktur dominieren, als auch vor einer stark subjektiven Verkündigung, die sich zu sehr an persönlichen Eindrücken orientiert.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Grenzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kürze des Buches bringt zugleich eine klare Grenze mit sich. Viele Themen werden nur angerissen und nicht vertieft. Wer eine konkrete Anleitung für die Predigtvorbereitung oder praktische Werkzeuge sucht, wird hier wenig finden.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Allerdings gehört das zur Absicht des Buches. Reeves will nicht in erster Linie Methoden vermitteln, sondern den inneren Kompass neu ausrichten. Insofern ist die fehlende Ausführlichkeit weniger ein Mangel als eine bewusste Entscheidung.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Für wen das Buch hilfreich ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist besonders für Prediger und Pastoren hilfreich, die ihre eigene Ausrichtung überprüfen wollen. Gerade für jüngere Prediger kann es eine gute Grundlage legen, während erfahrene Prediger daran erinnert werden, was im Zentrum stehen muss.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Weniger geeignet ist es für Leser, die vor allem praktische Anleitungen und konkrete Schritt-für-Schritt-Hilfen erwarten.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/4uf1JDi">Predigen mit Gott im Zentrum</a> (<em>Affiliate-Link</em>) ist kein umfassendes Lehrbuch, sondern ein geistlicher Weckruf. Es erinnert daran, dass echte Predigt dort beginnt, wo Gott selbst im Zentrum steht – nicht der Prediger, nicht die Methode und auch nicht die Wirkung.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Gerade in einer Zeit, in der viel über Kommunikation, Relevanz und Form gesprochen wird – oft zu Recht –, ist diese Perspektive ein notwendiges Gegengewicht.</p>




<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen über den Amazon-Link.</em></p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fpredigen-mit-gott-im-zentrum%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dpredigen-mit-gott-im-zentrum&amp;action_name=Predigen%20mit%20Gott%20im%20Zentrum%20%E2%80%93%20ein%20kurzer%2C%20aber%20notwendiger%20Weckruf&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/predigen-mit-gott-im-zentrum/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=predigen-mit-gott-im-zentrum">Predigen mit Gott im Zentrum – ein kurzer, aber notwendiger Weckruf</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Logos KI im Praxistest: Besser als gedacht – aber noch kein verlässliches Werkzeug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:21:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Exegese]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Logos]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe meine Einschätzung zur Logos-KI korrigieren müssen. Sie ist besser als gedacht – aber noch kein verlässliches Werkzeug.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Flogos-ki-im-praxistest%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dlogos-ki-im-praxistest&amp;action_name=Logos%20KI%20im%20Praxistest%3A%20Besser%20als%20gedacht%20%E2%80%93%20aber%20noch%20kein%20verl%C3%A4ssliches%20Werkzeug&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/logos-ki-im-praxistest/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=logos-ki-im-praxistest">Logos KI im Praxistest: Besser als gedacht – aber noch kein verlässliches Werkzeug</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im November habe ich den <a href="https://jakobhaddick.de/warum-der-neue-ki-chat-in-logos-ein-fortschritt-ist-aber-noch-kein-durchbruch/">neuen KI-Chat in Logos bewertet</a> und dabei ein gemischtes Fazit gezogen: ein Fortschritt, aber noch kein Durchbruch. Nicht alles daran war allerdings korrekt. Ruben hat mich kürzlich in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass ich eine Möglichkeit übersehen habe, die tatsächlich funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mir das daraufhin noch einmal genauer angeschaut – und musste meine Einschätzung an dieser Stelle korrigieren. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Mein grundlegender Eindruck bleibt bestehen. Die Möglichkeiten sind größer, als ich zunächst dachte, aber die Umsetzung bleibt an entscheidenden Punkten hinter dem zurück, was eigentlich möglich wäre.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fragen an einzelne Werke: besser als gedacht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Kritikpunkt meines ursprünglichen Artikels war, dass man keine gezielten Fragen an einzelne Bücher stellen könne. Genau das stimmt so nicht. Über die Suche kann man ein konkretes Werk auswählen und dieses direkt „befragen“. Ich habe das mit dem Beale-Kommentar zu Kolosser ausprobiert – genau mit der Frage, die ich auch im November formuliert hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist überzeugend. Die Antwort greift die Argumentation des Autors sauber auf, verweist nachvollziehbar auf die Quelle und erlaubt es, im Chat direkt nachzufragen und tiefer einzusteigen. Damit wird aus einer statischen Recherche ein echter Arbeitsprozess. Für die Predigtvorbereitung ist das ein deutlicher Gewinn, weil man schneller zum Kern eines Arguments kommt und anschließend gezielt im Text nachlesen kann.</p>



<div id="wp-block-themeisle-blocks-slider-21ec7859" class="wp-block-themeisle-blocks-slider glide" data-per-view="1" data-gap="0" data-peek="0" data-autoplay="false" data-height="480px" data-hide-arrows="false"><div class="glide__track" data-glide-el="track"><div class="glide__slides"><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Beale-scaled.png" alt="" title="" data-id="2582"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Beale-Chat-scaled.png" alt="" title="" data-id="2581"/></figure></div></div><div class="glide__bullets" data-glide-el="controls[nav]"><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=0"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=1"></button></div></div></div>



<h3 class="wp-block-heading">Sammlungen: ein interessanter Ansatz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neu für mich war auch die Arbeit mit Sammlungen. Damit kann man mehrere Bücher bündeln und die KI gezielt auf diese Auswahl beschränken. Die Idee dahinter ist stark, weil man sich eine eigene, kuratierte Arbeitsumgebung schaffen kann – etwa mit den Kommentaren, denen man besonders vertraut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis funktioniert das Anlegen solcher Sammlungen gut und ist intuitiv. Man merkt, dass hier ein durchdachtes Konzept dahintersteht. Gerade für die Predigtarbeit liegt hier großes Potenzial, weil man nicht mehr mit der gesamten Bibliothek arbeiten muss, sondern bewusst mit einer ausgewählten Gruppe von Quellen.</p>



<div id="wp-block-themeisle-blocks-slider-766d0e68" class="wp-block-themeisle-blocks-slider glide" data-per-view="1" data-gap="0" data-peek="0" data-autoplay="false" data-height="480px" data-hide-arrows="false"><div class="glide__track" data-glide-el="track"><div class="glide__slides"><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Sammlung-scaled.png" alt="" title="" data-id="2580"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Bibliothek-scaled.png" alt="" title="" data-id="2579"/></figure></div></div><div class="glide__bullets" data-glide-el="controls[nav]"><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=0"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=1"></button></div></div></div>



<h3 class="wp-block-heading">Vergleich mehrerer Kommentare: hier wird es problematisch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche Stärke würde sich allerdings erst zeigen, wenn man mehrere Werke zuverlässig miteinander vergleichen könnte. Genau das habe ich versucht – und hier zeigen sich deutliche Schwächen. In einem Versuch mit vier Werken (siehe Screenshots) wurde darauf hingewiesen, dass zwei Werke ignoriert wurden, da die Anfrage zu breit sei. Gleichzeitig wurde jedoch die gesamte Bibliothek durchsucht und eine zusätzliche Quelle einbezogen, die gar nicht Teil der ursprünglichen Auswahl war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wirkt inkonsistent und schwer nachvollziehbar. Wenn vier Kommentare in einer Sammlung enthalten sind, sollte es kein Problem sein, genau diese vier miteinander zu vergleichen. Hinzu kommt, dass die Darstellungsmöglichkeiten begrenzt sind. Ich habe beispielsweise vergeblich versucht, die Unterschiede tabellarisch darstellen zu lassen; die Antworten bleiben textlastig und wenig strukturiert. Gerade hier zeigt sich, dass die Umsetzung noch nicht ausgereift ist.</p>



<div id="wp-block-themeisle-blocks-slider-54cd3f02" class="wp-block-themeisle-blocks-slider glide" data-per-view="1" data-gap="0" data-peek="0" data-autoplay="false" data-height="480px" data-hide-arrows="false"><div class="glide__track" data-glide-el="track"><div class="glide__slides"><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Chat-1-scaled.png" alt="" title="" data-id="2583"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Chat-2-scaled.png" alt="" title="" data-id="2584"/></figure></div></div><div class="glide__bullets" data-glide-el="controls[nav]"><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=0"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=1"></button></div></div></div>



<h3 class="wp-block-heading">Viel Potenzial – aber noch kein verlässliches Werkzeug</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach diesen Tests wird deutlich: Logos ist auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel. Die grundlegenden Funktionen sind vorhanden, und meine ursprüngliche Kritik war an einigen Stellen nicht zutreffend. Man kann gezielt mit einzelnen Werken arbeiten, Sammlungen erstellen und grundsätzlich auch mehrere Stimmen zusammenführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig fehlt es noch an Verlässlichkeit und an geeigneten Darstellungsmöglichkeiten. Besonders beim Vergleich mehrerer Auslegungen stößt man schnell an Grenzen, und die Steuerungsmöglichkeiten durch den Nutzer sind noch zu ungenau. Die Ergebnisse sind nicht immer konsistent, was gerade für ernsthafte exegetische Arbeit problematisch ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein realistisches Zwischenfazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der KI-Chat in Logos ist mehr als ein Zusatzfeature. Richtig eingesetzt, kann er die Arbeit deutlich erleichtern und beschleunigen – vor allem beim Einstieg in ein Thema oder beim Erschließen einzelner Kommentare. Gleichzeitig ersetzt er keine sorgfältige Auslegung und ist noch kein Werkzeug, auf das man sich bei komplexeren Fragestellungen vollständig verlassen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das die treffendste Einordnung: Logos hat erkennbar die richtigen Ideen, aber daraus noch kein wirklich verlässliches Studienwerkzeug gemacht. Die Richtung stimmt, doch die Umsetzung trägt an entscheidenden Stellen noch nicht. Wenn Logos hier nachschärft, kann daraus sehr viel werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Flogos-ki-im-praxistest%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dlogos-ki-im-praxistest&amp;action_name=Logos%20KI%20im%20Praxistest%3A%20Besser%20als%20gedacht%20%E2%80%93%20aber%20noch%20kein%20verl%C3%A4ssliches%20Werkzeug&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/logos-ki-im-praxistest/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=logos-ki-im-praxistest">Logos KI im Praxistest: Besser als gedacht – aber noch kein verlässliches Werkzeug</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Kerux Commentaries – eine Kommentarreihe für die Predigtvorbereitung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 15:46:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Exegese]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Leiterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jakobhaddick.de/?p=2562</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Kerux Commentaries verbinden Exegese und Predigtpraxis auf überzeugende Weise. Warum sie für Prediger besonders hilfreich sind, zeige ich in diesem Beitrag.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fkerux-commentaries-eine-kommentarreihe-fur-die-predigtvorbereitung%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dkerux-commentaries-eine-kommentarreihe-fur-die-predigtvorbereitung&amp;action_name=Kerux%20Commentaries%20%E2%80%93%20eine%20Kommentarreihe%20f%C3%BCr%20die%20Predigtvorbereitung&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/kerux-commentaries-eine-kommentarreihe-fur-die-predigtvorbereitung/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=kerux-commentaries-eine-kommentarreihe-fur-die-predigtvorbereitung">Kerux Commentaries – eine Kommentarreihe für die Predigtvorbereitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf meinem Blog habe ich in den letzten Jahren immer wieder Bibelkommentare vorgestellt, die mir in der Predigtvorbereitung besonders geholfen haben. Meine exegetisch sehr starke Lieblings-Kommentarreihe – die Zondervan Exegetical Commentary-Reihe – habe ich beispielsweise <a href="https://jakobhaddick.de/meine-lieblings-kommentarreihe-im-angebot/">hier vorgestellt</a>. Sie ist im Rahmen der Logos „March Matchups“ derzeit übrigens wieder <a href="https://www.logos.com/product/298718/zondervan-exegetical-commentary-collection-zec/?utm_source=jakobhaddick.de&amp;utm_medium=partner&amp;utm_campaign=departner">bis zum 31. März um 50 % reduziert</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich dabei immer wieder beschäftigt, ist eine ganz praktische Frage: Welche Kommentare helfen nicht nur beim Verstehen des Textes, sondern auch beim Predigen des Textes?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Monaten habe ich für mich eine neue Reihe entdeckt: die <a href="https://www.logos.com/product/392924/kerux-commentaries-a-commentary-for-biblical-preaching-and-teaching-kc/?utm_source=jakobhaddick.de&amp;utm_medium=partner&amp;utm_campaign=departner">Kerux Commentaries</a>. Der Name „Kerux“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Herold“, „Verkündiger“ oder „Prediger“. Die Reihe versteht sich entsprechend als Hilfe für alle, die Gottes Wort zuverlässig weitergeben wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inhaltliche Ausrichtung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reihe arbeitet konsequent mit dem „Big Idea“-Ansatz. Jeder Abschnitt wird auf eine zentrale Aussage hin erschlossen und anschließend auf die Gegenwart angewendet. Dabei geht es nicht nur darum, was der Text bedeutet, sondern auch darum, wie er verständlich vermittelt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kennzeichnend für die Reihe ist die enge Verbindung von Exegese und Homiletik. Jeder Band entsteht in der Zusammenarbeit eines Exegeten und eines Predigers. Das Ziel ist klar: Auslegung und Verkündigung sollen nicht nebeneinanderstehen, sondern ineinandergreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese Verbindung macht den besonderen Wert der Reihe aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein gelungener Mittelweg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kerux Commentaries treffen für mich einen sehr guten Mittelweg. Sie sind gründlicher als rein praxisorientierte Kommentare, die vor allem einen Überblick geben oder stark auf Anwendung fokussieren, bleiben aber deutlich zugänglicher als klassische exegetische Kommentare.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren arbeiten mit den Grundsprachen und greifen Strukturen im Text sowie wichtige Begriffe auf. Gleichzeitig sind die Argumente so erklärt, dass man ihnen auch ohne Kenntnisse in Griechisch oder Hebräisch gut folgen kann. Das macht die Reihe sowohl fundiert als auch praktisch gut nutzbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stärken und Grenzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Stärke liegt in der konsequenten Verbindung von Exegese und Anwendung. Die Kommentare helfen nicht nur beim Verstehen des Textes, sondern auch dabei, eine klare Hauptaussage zu formulieren und sie verständlich weiterzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche wissenschaftliche Detaildiskussionen bietet die Reihe bewusst nicht. Dafür muss man auf andere Werke zurückgreifen. Auch der starke Fokus auf eine zentrale Aussage kann dazu führen, dass einzelne Nuancen eines Textes etwas in den Hintergrund treten. Damit kann ich allerdings gut leben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine bisherige Nutzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe bisher vor allem mit dem Band zum Kolosserbrief gearbeitet. Gerade dort habe ich die klare Struktur und die Hilfe bei der Formulierung der zentralen Aussage als sehr wertvoll erlebt. Auch die Veranschaulichungen und Anwendungsimpulse sind hilfreich und gut durchdacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Praxis gehört die Reihe inzwischen zu den ersten, die ich bei der Predigtvorbereitung heranziehe – besonders dann, wenn es darum geht, die Brücke von der Auslegung zur Verkündigung zu schlagen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.logos.com/product/392924/kerux-commentaries-a-commentary-for-biblical-preaching-and-teaching-kc/?utm_source=jakobhaddick.de&amp;utm_medium=partner&amp;utm_campaign=departner">Kerux Commentaries</a> schließen eine wichtige Lücke: Sie verbinden solide Exegese mit einer klaren Ausrichtung auf Predigt und Anwendung. Ich kenne keine andere Reihe, die das so gut tut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: Wer regelmäßig predigt oder Bibelarbeiten vorbereitet und nach einer praxisnahen, aber fundierten Hilfe sucht, sollte diese Reihe unbedingt kennenlernen. Leider sind noch lange nicht alle Bände verfügbar.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fkerux-commentaries-eine-kommentarreihe-fur-die-predigtvorbereitung%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dkerux-commentaries-eine-kommentarreihe-fur-die-predigtvorbereitung&amp;action_name=Kerux%20Commentaries%20%E2%80%93%20eine%20Kommentarreihe%20f%C3%BCr%20die%20Predigtvorbereitung&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/kerux-commentaries-eine-kommentarreihe-fur-die-predigtvorbereitung/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=kerux-commentaries-eine-kommentarreihe-fur-die-predigtvorbereitung">Kerux Commentaries – eine Kommentarreihe für die Predigtvorbereitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Was mich ein Redenschreiber übers Predigen gelehrt hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 06:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde & Leitung]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was kann ein Redenschreiber Predigern beibringen? Mehr, als man denkt: über Vorbereitung, Respekt und den richtigen Umgang mit KI.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwas-ein-redenschreiber-mich-ubers-predigen-gelehrt-hat%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwas-ein-redenschreiber-mich-ubers-predigen-gelehrt-hat&amp;action_name=Was%20mich%20ein%20Redenschreiber%20%C3%BCbers%20Predigen%20gelehrt%20hat&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/was-ein-redenschreiber-mich-ubers-predigen-gelehrt-hat/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=was-ein-redenschreiber-mich-ubers-predigen-gelehrt-hat">Was mich ein Redenschreiber übers Predigen gelehrt hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Podcasts sind für mich eine großartige Möglichkeit, neue Perspektiven zu gewinnen. Immer wieder entdecke ich darin spannende Gedanken und Geschichten, die meinen Horizont erweitern. Besonders gern höre ich <em><a href="https://www.whatitsliketobe.com/">What It’s Like To Be…</a></em>. Jede Woche gibt der Podcast Einblicke in einen anderen Beruf – vom Hafenlotsen über die Hospizpflegerin, den NBA-Schiedsrichter und den FBI-Agenten bis hin zum Londoner Taxifahrer, einem Gehirnchirurgen oder einem Blumendekorateur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meist höre ich die Folgen einfach aus Interesse an diesen Lebensgeschichten. Doch manchmal begegnen mir dabei Impulse, die direkt für die Gemeindearbeit relevant sind. So auch in der aktuellen Folge <em><a href="https://www.whatitsliketobe.com/2246914/episodes/17743388-a-speechwriter">A Speechwriter</a></em> (09.09.2025). Darin spricht Stephen Krupin, ein erfahrener Redenschreiber, der unter anderem Reden für Barack Obama verfasst hat, über sein Handwerk. Zwei seiner Gedanken haben mich besonders angesprochen – und ich bin überzeugt, sie sind für alle hilfreich, die regelmäßig predigen oder in anderer Weise vor Menschen sprechen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorbereitung ist Respekt – nicht Krücke</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Krupin widerspricht dem Trend, vorbereitete Notizen oder Teleprompter als „Krücke“ abzutun. Er sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Es gibt zunehmend die Haltung, dass vorbereitete Notizen oder ein Teleprompter ein Mangel seien. Viele Redner sagen: Ich hatte etwas vorbereitet, aber ich werfe es jetzt weg und spreche einfach frei aus dem Herzen. […] Aber für mich sind vorbereitete Worte ein Zeichen des Respekts gegenüber den Zuhörern. Es zeigt, dass man sich die Zeit genommen hat, darüber nachzudenken, was sie hören und verstehen müssen, und wie man eine Verbindung zwischen Redner, Publikum und Thema aufbauen kann.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das trifft einen wunden Punkt im Predigtdienst. Ich selbst schreibe meine Predigten nicht Wort für Wort aus, weil das sehr zeitintensiv wäre und ich mich beim freien Sprechen wohler fühle. Aber ich predige mit klarer Struktur (auf Papier oder iPad), mit soliden Notizen und viel vorherigem Nachdenken. Und ich sehe absolut den Sinn, dass viele andere Prediger voll ausformulieren. Beides kann gut und verantwortlich sein – entscheidend ist die ehrliche, intensive Vorbereitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Vorbereitung ist nicht nur eine Hilfe für den Prediger, sondern auch ein Ausdruck von Wertschätzung für die Gemeinde. Sie macht deutlich: Eure Zeit ist mir wichtig, und ich möchte, dass ihr Gottes Wort klar und verständlich hört. „Ich lasse mich einfach vom Heiligen Geist leiten“ darf deshalb nie eine Ausrede sein, um die Mühe der Exegese, Strukturarbeit und Formulierung zu sparen. Gebet und gründliche Vorbereitung gehören zusammen. Wer vorbereitet, würdigt die Zeit der Zuhörenden und ehrt den Gott, dessen Wort wir verkündigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Predigt: Last oder Chance?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten starken Abschnitt geht es um Künstliche Intelligenz. Auf die Frage nach den Effekten von KI für das Schreiben antwortet Krupin:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Welche Aufgabe willst du lösen? Wenn Schreiben nur etwas ist, das von der To-do-Liste muss, dann verstehe ich, warum man mit KI schnell einen brauchbaren Entwurf erzeugen will. […] Aber wenn Schreiben Verbindung schafft – Redner mit Menschen – wenn es bewegt, Denken verändert und Handeln prägt, dann ist KI dafür (noch) kein effizientes Werkzeug. [&#8230;] Wenn Schreiben für dich Chance ist – um zu klären, was du denkst, neue Verbindungen zu entdecken, Annahmen zu prüfen und präzise zu formulieren – warum solltest du diesen Prozess überspringen?“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Hier liegt für Prediger das eigentliche KI-„Problem“: Wie sehe ich die Predigt? Als Last: Dann ist die Versuchung groß, KI als Abkürzung zu nutzen und den Weg der inneren Klärung zu umgehen. Als Chance: Dann kann KI ein Werkzeug sein (z. B. beim Ordnen von Gedanken, Testen von Formulierungsvarianten, Finden von Beispielen) – aber nicht der Kern. Der Kern bleibt die geistliche, theologische und pastorale Arbeit am Text für Menschen: hören, beten, ringen, strukturieren, formulieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Drei praktische Konsequenzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erstens: Vorbereitung zeigt Respekt. Krupins erster Gedanke macht klar: Wer gründlich vorbereitet, würdigt die Zeit der Zuhörenden. Deshalb gehört das Durchdenken und Strukturieren einer Predigt zum Wesentlichen, nicht zum Nebensächlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens: Predigt ist Brückenarbeit. Redenschreiber wie Krupin sprechen bewusst „für das Ohr“. Auch Prediger müssen sich fragen: Was brauchen meine Zuhörer heute? Eine klare Struktur, kurze Sätze, hörbare Leitgedanken – das ist kein Formalismus, sondern Ausdruck von Liebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drittens: KI kann Werkzeug sein – nicht Ersatz. Krupins zweite Einsicht warnt: Wer Predigt als Last sieht, sucht Abkürzungen. Wer sie als Chance begreift, wird auch mit KI verantwortungsvoll umgehen. Die Frage „Welches Problem will ich lösen?“ hilft, die richtige Haltung zu bewahren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ich daraus mitnehme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade solche Impulse zeigen mir, wie wertvoll es ist, über den eigenen Tellerrand hinauszuhören. Ein Podcast über Redenschreiben mag auf den ersten Blick weit weg vom Predigtdienst wirken – und doch steckt darin eine Menge Weisheit: Vorbereitung ist Respekt, und Predigt ist eine Chance, keine Last. <br><em>Für mich war die Folge ein guter Reminder, warum es sich lohnt, Zeit und Herz in die Vorbereitung zu investieren. </em>Was mich ein Redenschreiber übers Predigen gelehrt hat<em>, kann vielleicht auch für dich ein hilfreicher Impuls sein.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer selbst reinhören möchte: <a href="https://www.whatitsliketobe.com/2246914/episodes/17743388-a-speechwriter">What It’s Like To Be… – A Speechwriter</a> (natürlich auch über Spotify oder andere Podcast-Apps verfügbar).</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwas-ein-redenschreiber-mich-ubers-predigen-gelehrt-hat%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwas-ein-redenschreiber-mich-ubers-predigen-gelehrt-hat&amp;action_name=Was%20mich%20ein%20Redenschreiber%20%C3%BCbers%20Predigen%20gelehrt%20hat&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/was-ein-redenschreiber-mich-ubers-predigen-gelehrt-hat/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=was-ein-redenschreiber-mich-ubers-predigen-gelehrt-hat">Was mich ein Redenschreiber übers Predigen gelehrt hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>KI in der Predigtvorbereitung: Präsentationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 12:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde & Leitung]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Exegese]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kann KI auch bei Predigt-Präsentationen helfen? Dieser Beitrag zeigt, wie sie unterstützen kann – und wo dennoch eigene Sorgfalt gefragt ist.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fki-in-der-predigtvorbereitung-prasentationen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dki-in-der-predigtvorbereitung-prasentationen&amp;action_name=KI%20in%20der%20Predigtvorbereitung%3A%20Pr%C3%A4sentationen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ki-in-der-predigtvorbereitung-prasentationen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ki-in-der-predigtvorbereitung-prasentationen">KI in der Predigtvorbereitung: Präsentationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Einleitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem <a href="https://jakobhaddick.de/ki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten/">letzten Beitrag</a> habe ich darüber geschrieben, wie KI bei der Vorbereitung von Themenpredigten unterstützen kann – insbesondere bei der Strukturierung von Gedanken, der Recherche und der Formulierung von Kernaussagen. Dabei wurde deutlich, dass KI eine hilfreiche Ergänzung sein kann, aber die eigenständige Auseinandersetzung mit dem Bibeltext unverzichtbar bleibt. In diesem Beitrag möchte ich über die Erstellung von Präsentationen schreiben. Das habe ich bis zuletzt mit Hilfe von Canva und PowerPoint gemacht (ich hatte schon 2019 <a href="https://jakobhaddick.de/schone-grafiken-fur-den-gemeindealltag/">in einem Blog-Beitrag</a> darüber geschrieben). KI-generierte Grafiken nutze ich schon länger. Jetzt habe ich eine neue Software zur Erstellung von Präsentationen getestet: <a href="https://gamma.app/signup?r=mwc4qzhwcbewia7">gamma</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist gamma?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">gamma ist eine App, mit der man KI-gestützt Präsentationen erstellen kann. Darauf aufmerksam geworden bin ich durch den <a href="https://www.therundown.ai/subscribe?ref=7L5DVDusbV">kostenlosen Newsletter der Rundown University</a> (ich werde vermutlich in meinem nächsten <a href="https://jakobhaddick.de/newsletter/">Newsletter</a> etwas darüber schreiben, dort stelle ich immer wieder hilfreiche Bücher und Ressourcen vor). Zu Beginn hat man drei Möglichkeiten: (1) Mit Hilfe einer Gliederung oder bereits vorhandener Notizen zu einem Thema kann man sich eine Präsentation generieren lassen. (2) Man kann in einem kurzen, einfachen Text beschreiben, was man möchte. Darauf basierend wird dann eine Präsentation erstellt. (3) Man kann eine Präsentation hochladen und diese überarbeiten lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei allen drei Optionen ist es natürlich wichtig zu beachten, dass gamma in der Regel einen guten Ausgangspunkt liefert. Diesen kann man dann direkt über die Plattform weiterbearbeiten – entweder manuell oder KI-unterstützt, indem man gezielt Änderungen vornimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Folien mit einer Gliederung erstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich mich mit der Präsentation befasst habe, habe ich mich wie gewohnt intensiv mit dem Bibeltext auseinandergesetzt und eine eigene exegetische Textgliederung erstellt. Die persönliche Auseinandersetzung mit dem Bibeltext darf niemals delegiert oder durch KI ersetzt werden! Nur durch eigenes Ringen mit dem Text können wir tiefergehende Einsichten gewinnen, den Kontext verstehen und die Botschaft authentisch weitergeben. KI kann zwar hilfreiche Impulse liefern, aber sie kann keine persönliche Erkenntnis oder geistliche Reife ersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend habe ich den Vorgaben-Editor lediglich mit einem kurzen Satz zur Zielgruppe („Christen und Nichtchristen, die die Predigt in einem Gottesdienst hören“) und dem gewünschten Ton („persönlich, seelsorgerlich, erklärend“) gefüttert und meine Textgliederung eingefügt. Im nächsten Schritt muss man dann nur noch ein Theme auswählen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="845" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/gamma-startpage.png" alt="" class="wp-image-2204" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/gamma-startpage.png 1920w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/gamma-startpage-300x132.png 300w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/gamma-startpage-1024x451.png 1024w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/gamma-startpage-768x338.png 768w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/gamma-startpage-1536x676.png 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Eindrücke und Bewertung der KI-Präsentation</h2>



<div id="wp-block-themeisle-blocks-slider-e819bc84" class="wp-block-themeisle-blocks-slider glide" data-per-view="1" data-gap="0" data-peek="0" data-autoplay="false" data-height="420px" data-hide-arrows="false"><div class="glide__track" data-glide-el="track"><div class="glide__slides"><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/1_Das-grosse-Gastmahl-und-die-Bedingungen-der-Nachfolge-Lukas-1415-35-2.png" alt="" title="" data-id="2218"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/2_Das-Gleichnis-vom-grossen-Gastmahl-Eine-Einladung-an-alle-1.png" alt="" title="" data-id="2214"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/3_Die-dreifache-Ablehnung-Ausreden-und-Prioritaten-1.png" alt="" title="" data-id="2216"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/4_Gottes-Reaktion-Zorn-und-eine-neue-Einladung.png" alt="" title="" data-id="2217"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/5_Die-Bedingungen-der-Nachfolge-Eine-radikale-Entscheidung.png" alt="" title="" data-id="2215"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/6_Die-Kosten-uberschlagen-Weisheit-und-Voraussicht.png" alt="" title="" data-id="2212"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/7_Die-Warnung-vor-der-Salzlosigkeit-Den-Geschmack-verlieren.png" alt="" title="" data-id="2213"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/8_Schlussfolgerung-Horen-und-Handeln.png" alt="" title="" data-id="2219"/></figure></div></div><div class="glide__bullets" data-glide-el="controls[nav]"><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=0"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=1"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=2"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=3"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=4"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=5"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=6"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=7"></button></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Kommentar dazu:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die erste Folie sieht grafisch schön aus, der Text passt natürlich nicht wirklich.</li>



<li>Mehrere der Bilder sind sehr passend, insbesondere das auf Folie 3, bei dem die dreifache Ablehnung grafisch dargestellt wird (der Acker, die Ochsen, die Ehefrau).</li>



<li>Die Folien sind gut strukturiert. Auf Folie 4 wird die Reaktion des Herrn in drei Schritten dargestellt (in meiner Gliederung gab es allerdings vier Reaktionen). Auf Folie 5 werden die drei Bedingungen der Nachfolge schön visualisiert.</li>



<li>Die Darstellung auf Folie 7 passt nicht wirklich. Ich bin nicht sicher, warum hier ein Pyramidendiagramm verwendet wurde.</li>



<li>Auch wenn man sicher noch einige Anpassungen vornehmen muss (z. B. Anpassung des Textes, der Gliederungen oder der Grafiken), ist es eine hervorragende Grundlage für eine Predigtpräsentation!</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Meine abschließende Präsentation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlage einer Präsentation ist für mich natürlich nicht die exegetische Gliederung, sondern die homiletische Gliederung (Predigtgliederung). Auf dieser Basis habe ich dann eine neue Präsentation erstellt und überarbeitet, auch mit ein paar neu generierten KI-Bildern.</p>



<div id="wp-block-themeisle-blocks-slider-c87b68cd" class="wp-block-themeisle-blocks-slider glide" data-per-view="1" data-gap="0" data-peek="0" data-autoplay="false" data-height="565px" data-hide-arrows="false"><div class="glide__track" data-glide-el="track"><div class="glide__slides"><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie1.jpeg" alt="" title="" data-id="2225"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie2.jpeg" alt="" title="" data-id="2224"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie3.jpeg" alt="" title="" data-id="2221"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie4.jpeg" alt="" title="" data-id="2223"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie5.jpeg" alt="" title="" data-id="2229"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie6.jpeg" alt="" title="" data-id="2220"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie7.jpeg" alt="" title="" data-id="2226"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie8.jpeg" alt="" title="" data-id="2222"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie9.jpeg" alt="" title="" data-id="2227"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2025/03/Folie10.jpeg" alt="" title="" data-id="2228"/></figure></div></div><div class="glide__bullets" data-glide-el="controls[nav]"><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=0"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=1"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=2"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=3"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=4"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=5"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=6"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=7"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=8"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=9"></button></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird sichtbar, dass ich etliche Elemente beibehalten habe. Es ist keine perfekte Präsentation – teilweise ist zu viel Text auf den Folien, wodurch die Schriftgröße zu klein geworden ist. Insgesamt ist das für mich aber ein gutes Ergebnis. Ich denke, ich werde weiter damit arbeiten, auch wenn die Credits meiner kostenlosen Version langsam ablaufen. Wer sich über <a href="https://gamma.app/signup?r=mwc4qzhwcbewia7">diesen Affiliate Link kostenlos anmeldet</a>, bekommt 200 Credits extra – und ich dann ebenfalls. 🙂</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: KI als Unterstützung, nicht als Ersatz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI kann helfen, eine visuelle Unterstützung für Predigten zu erstellen. Die Kernarbeit – das Studieren, Verstehen und Anwenden von Gottes Wort – bleibt unsere Verantwortung. Besonders hilfreich ist eine KI-generierte Präsentation, wenn es darum geht, eine visuelle Struktur zu schaffen, komplexe Zusammenhänge zu veranschaulichen oder ansprechende Grafiken schnell zu erstellen. Gerade für Personen, die wenig Erfahrung mit Design haben oder unter Zeitdruck stehen, kann KI eine wertvolle Unterstützung sein. Wichtig: Eine schöne Präsentation kann eine Predigt ergänzen, aber sie kann sie nicht ersetzen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fki-in-der-predigtvorbereitung-prasentationen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dki-in-der-predigtvorbereitung-prasentationen&amp;action_name=KI%20in%20der%20Predigtvorbereitung%3A%20Pr%C3%A4sentationen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ki-in-der-predigtvorbereitung-prasentationen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ki-in-der-predigtvorbereitung-prasentationen">KI in der Predigtvorbereitung: Präsentationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>KI in der Predigtvorbereitung: Themenpredigten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde & Leitung]]></category>
		<category><![CDATA[Exegese]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kann KI die Predigtvorbereitung erleichtern? Dieser Beitrag zeigt Chancen, Grenzen und warum geistliche Verantwortung unersetzbar bleibt.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten&amp;action_name=KI%20in%20der%20Predigtvorbereitung%3A%20Themenpredigten&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten">KI in der Predigtvorbereitung: Themenpredigten</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Einleitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz hat in vielen Bereichen unseres Lebens Einzug gehalten. In der Predigtvorbereitung sind die meisten von uns wohl eher zurückhaltend. Das kann ich teilweise nachvollziehen. KI-gestützte Tools bieten allerdings spannende Möglichkeiten, um Zeit zu sparen und die Qualität der Predigt zu verbessern. Wie lässt sich KI sinnvoll einsetzen, ohne den eigenen Verstand auszuschalten und auf die Leitung der KI statt auf die Leitung des Geistes zu vertrauen? In diesem Beitrag teile ich erste Erfahrungen mit KI in der Predigtvorbereitung und gebe konkrete Beispiele aus einer Themenpredigt über den Umgang mit schwierigen Menschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Quellen: zwei Podcasts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde mir eine Predigt nie komplett durch KI generieren lassen, aber als Hilfsmittel ist sie äußerst nützlich. Besonders vorteilhaft finde ich die Möglichkeit, mit bereits bekannten Quellen zu arbeiten und daraus effizient Erkenntnisse zu gewinnen. Kürzlich habe ich eine Themenpredigt über den Umgang mit schwierigen Menschen gehalten. Dabei haben mir folgende zwei Quellen besonders geholfen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ein Podcast-Interview der FTH mit Stephan Holthaus</strong> (→ <a href="https://fth.de/fthpodcast/stephan-holthaus-wie-gehe-ich-mit-schwierigen-menschen-um/">Link</a>): Dieses kompakte Interview vermittelt wertvolle Prinzipien und stellt das Evangelium in den Mittelpunkt.</li>



<li><strong>Ein Podcast-Interview von Andrew Huberman mit Bill Eddy</strong> (→ <a href="https://www.hubermanlab.com/episode/bill-eddy-how-to-deal-with-high-conflict-people">Link</a>): Bill Eddy ist Jurist, Therapeut und Mediator mit umfassender Erfahrung im Umgang mit schwierigen Menschen. Zusätzlich habe ich Ausschnitte aus seinem Buch 5 Typen, die dein Leben ruinieren können (→ <a href="https://amzn.to/42QaNnB">Amazon</a>) gelesen, das wertvolle Einsichten bietet.<br></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Einsatz von KI konnte ich aus diesen Quellen gezielt Inhalte extrahieren und meine Predigt strukturieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Tools: Readwise und ChatGPT</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit einiger Zeit nutze ich die App Readwise (→ <a href="https://readwise.io/">Link</a>), die ursprünglich insbesondere dazu diente, meine Kindle-Markierungen mit Evernote zu synchronisieren. Mittlerweile hat sich meine Nutzung erweitert: Der Readwise Reader ermöglicht das Speichern und spätere Lesen von Internet-Artikeln – ähnlich wie Instapaper oder Pocket. Besonders hilfreich finde ich die Funktion, YouTube-Videos zu speichern und automatisch ein Transkript generieren zu lassen. Diese Möglichkeit habe ich genutzt, um die Inhalte beider Podcasts systematisch zu erfassen und gezielt für meine Predigtvorbereitung auszuwerten.&nbsp;Nachdem ich beide Transkripte in ChatGPT hochgeladen hatte, stellte ich gezielte Fragen, um relevante Erkenntnisse für meine Predigt zu gewinnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anfragen an ChatGPT</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier meine drei Leitfragen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>In seinem Buch 5 Typen, die dein Leben ruinieren können, erwähnt Bill Eddy 5 Arten von High Conflict Personalities: (1) Der &#8222;Ich bin alles, du bist nichts&#8220;-Typ (Narzissmus). (2) Der &#8222;Ich liebe dich und ich hasse dich&#8220;-Typ (Borderline). (3) Der &#8222;grausame Hochstapler&#8220;-Typ (Antosozial. (4) Der &#8222;misstrauische&#8220; Typ (Paranoid) (5) Der &#8222;dramatische, anklagende&#8220; Typ (Histrionisch). Im angehängten PDF ist ein Interview mit ihm, in dem er seine Gedanken weiter ausführt. Welche konkreten praktischen Ratschläge hat Eddy für den Umgang mit solchen Menschen?</li>



<li>Kannst du mir Beispiele von Personen aus der Bibel nennen, die den 5 Arten von High Conflict Personalities entsprechen? [Die Ergebnisse waren für mich nicht alle sofort zufriedenstellend, aber ich habe nachgefragt und hatte selbst auch Ideen, die ich eingebracht habe. ChatGPT hat im übrigen nicht nur Namen genannt, sondern konkret beschrieben, warum die biblischen Personen so eingeordnet werden können.]</li>



<li>Hier ein Interview mit Stephan Holthaus zum Umgang mit schwierigen Menschen. Inwieweit überschneiden sich seine Ratschläge mit denen von Bill Eddy? Wo gibt es Unterschiede? [Mit Hilfe des Ergebnisses habe ich den ersten Entwurf für meine Predigtgliederung erstellt. Diese habe ich dann selbstständig weiter verfeinert, für gute Formulierungen aber auch ChatGPT gefragt.]<br></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend habe ich mir noch Fotos für die fünf biblischen Personen generieren lassen und habe vier Fallbeispiele zur Einleitung aus dem Buch von Eddy verwendet. Selbstverständlich habe ich noch insbesondere für die unter 4 und 5 genannten Unterpunkte weiter herausgearbeitet, was die Bibel dazu sagt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Predigtgliederung</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>High Conflict Personalities: vier Fallbeispiele
<ol class="wp-block-list">
<li>Tom verliebte sich Hals über Kopf …</li>



<li>Im Alter von 19 Jahren überfiel Paul einen Kiosk …</li>



<li>Joe war begeistert von seiner Mitarbeiterin Monica …</li>



<li>Die Augen von Amys Mutter waren voller Wut …</li>
</ol>
</li>



<li>Fünf Arten von schwierigen Menschen
<ol class="wp-block-list">
<li>Der „Ich bin alles, du bist nichts“-Typ: Haman (Esther 3-7)</li>



<li>Der „Ich liebe dich und ich hasse dich“-Typ: König Saul (1.Samuel 18)</li>



<li>Der „grausame Hochstapler“-Typ: Delila (Richter 16)</li>



<li>Der „misstrauische“ Typ: Herodes der Große (Matthäus 2; historische Berichte)</li>



<li>Der „dramatische, anklagende“ Typ: Absalom (2. Samuel 15-18)</li>
</ol>
</li>



<li>Drei menschliche Reaktionen
<ol class="wp-block-list">
<li>Kämpfen</li>



<li>Fliehen</li>



<li>Ignorieren</li>
</ol>
</li>



<li>Vier psychologische und pragmatische Strategien
<ol class="wp-block-list">
<li>Konstruktive Konfrontation</li>



<li>Emotionale Distanz wahren</li>



<li>Verständnis für die andere Person entwickeln</li>



<li>Friedensstiftung und Konfliktlösung</li>
</ol>
</li>



<li>Der Weg des Evangeliums
<ol class="wp-block-list">
<li>Gebet: Die Last abgeben und Gott vertrauen</li>



<li>Vergebung: Heilung für beide Seiten finden</li>



<li>Konfrontation: Wahrheit in Liebe aussprechen<br></li>
</ol>
</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fünf Einschränkungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI kann hervorragend beim Recherchieren, Formulieren und Strukturieren helfen. Dennoch gibt es wesentliche Aspekte, die KI nicht ersetzen kann.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>KI kann keine geistliche Richtung vorgeben. Sie mag Informationen darüber haben, was allgemein unter einer „guten Predigt“ verstanden wird, doch die geistliche Leitung liegt beim Prediger. Man kann ChatGPT zwar mit einer eigenen Definition füttern (bei regelmäßiger Nutzung z. B. über ein Custom GPT), aber letztlich darf die Entscheidung über Inhalte nicht der KI überlassen werden.</li>



<li>KI eignet sich besser für Themenpredigten als für Auslegungspredigten. Eine sorgfältige Exegese bleibt eine persönliche Aufgabe des Predigers. Nachdem diese erarbeitet wurde, kann die KI jedoch helfen, Gedanken zu strukturieren und verständlich zu vermitteln.</li>



<li>KI kennt die individuelle Gemeinde nicht. Selbst wenn man die Zielgruppe beschreibt, kann sie nur begrenzt passende Illustrationen oder Anwendungen generieren. Der Prediger sollte immer selbst reflektieren, was die eigene Gemeinde konkret benötigt.</li>



<li>KI kann die Persönlichkeit des Predigers nicht ersetzen. Eine Predigt ist nicht nur auf die Zuhörer abgestimmt, sondern spiegelt auch das Leben und die Erfahrungen des Predigers wider. Eine authentische, von Herzen kommende Botschaft kann KI nicht liefern. Klar kann man die KI auch mit früher gehaltenen Predigten füttern und sie bitten, den eigenen Stil zu kopieren, aber das Ergebnis wird immer weniger persönlich sein. </li>



<li>KI betet nicht und steht nicht unter der Leitung des Heiligen Geistes. Auch wenn KI exzellente Predigtentwürfe generieren kann, bleibt es die Aufgabe des Predigers, sich durch Gebet und die Führung des Heiligen Geistes leiten zu lassen.<br></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">KI kann somit ein wertvolles Werkzeug sein, aber sie ersetzt nicht die persönliche Verantwortung und geistliche Hingabe eines Predigers.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten&amp;action_name=KI%20in%20der%20Predigtvorbereitung%3A%20Themenpredigten&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten">KI in der Predigtvorbereitung: Themenpredigten</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Predigtvorbereitung mit dem Bibeljournal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 11:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibel & Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelübersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbum Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bisher habe ich Texte für die Predigtvorbereitung selbst formatiert und ausgedruckt. Das Bibeljournal macht es mir leichter.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fpredigtvorbereitung-mit-dem-bibeljournal%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dpredigtvorbereitung-mit-dem-bibeljournal&amp;action_name=Predigtvorbereitung%20mit%20dem%20Bibeljournal&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/predigtvorbereitung-mit-dem-bibeljournal/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=predigtvorbereitung-mit-dem-bibeljournal">Predigtvorbereitung mit dem Bibeljournal</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren bin ich begeisterter Logos-Nutzer. Trotzdem muss ich sagen: Die Predigtvorbereitung geschieht bei mir im Wesentlichen analog. Zumindest, was die persönliche Beschäftigung mit dem Bibeltext und meine eigenen Notizen angeht. Erst gegen Ende übertrage ich die Notizen in ein digitales Format und vermerke dann auch eine saubere exegetische sowie eine homiletische Predigtgliederung, samt Predigtnotizen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kleine Randbemerkung: 2021 habe ich einen Beitrag über <a href="https://jakobhaddick.de/predigen-mit-logos/">Predigen mit Logos</a> verfasst. Das hat sich bei mir allerdings nicht durchgesetzt. Meine digitalen Predigtnotizen landen alle bei Evernote.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher hatte ich mir den Predigttext immer ausgedruckt (Schriftgröße 6,5, wenn passend größerer Zeilenabstand und vor allem größere Seitenränder) und dann auf dem entsprechenden Blatt Markierungen und Notizen eingefügt. Hier ein Beispiel dafür zu 1Kor 16, als Vorbereitung für die Predigt zur Jahreslosung:</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1576" height="2223" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/1Kor16.jpg" alt="" class="wp-image-2142" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/1Kor16.jpg 1576w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/1Kor16-213x300.jpg 213w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/1Kor16-726x1024.jpg 726w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/1Kor16-768x1083.jpg 768w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/1Kor16-1089x1536.jpg 1089w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/1Kor16-1452x2048.jpg 1452w" sizes="(max-width: 1576px) 100vw, 1576px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Bibeljournal</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor ein paar Monaten habe ich dann die <a href="https://verbum-medien.de/collections/alle-produkte?filter.p.tag=Journal&amp;sort_by=created-descending">Bibeljournale</a> entdeckt, die vom Verbum-Verlag herausgegeben werden. Erhältlich sind sie aktuell für die Evangelien, die Apostelgeschichte, die Briefe an die Römer und die Galater sowie die Bücher Josua und Psalmen. Auf der linken Seite ist jeweils der Bibeltext abgedruckt, auf der rechten Seite befindet sich eine leere Seite, nur mit Punkten versehen, um Struktur für persönliche Notizen zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Gemeinde befinden wir uns in einer Predigtreihe um Lukasevangelium und ich habe angefangen, meine Predigtvorbereitung mit dem Bibeljournal zu gestalten. Die Vorteile für mich:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Vorteile des Bibeljournals</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ich spare mir den Aufwand fürs Formatieren und Ausdrucken. Das Bibeljournal hat ein angenehmes Druckbild und gefällt mir sehr gut.</li>



<li>Ich habe alle Texte beisammen. Aus einer Sammlung loser Blätter (die ich zur Archivierung nachträglich immer eingescannt habe) wird ein Buch.</li>



<li>Bisher habe ich in der Regel immer nur an der jeweils nächsten Predigt gearbeitet. Nur gelegentlich habe ich mir Gedanken zur übernächsten gemacht. Das ist jetzt einfacher, da ich die Texte mit einem einfachen Umblättern direkt vor mir habe. Wenn ich frühzeitig mit einem Text „schwanger gehen“ kann, hilft mir das. </li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kleine Herausforderungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Klar gibt es auch ein paar Herausforderungen. Das sind bei mir folgende:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der Platz auf der rechten Seite ist doch begrenzt. Mit Notizen muss ich haushalten und kann nur wesentliche Gedanken notieren. Eingeschränkt fühle ich mich insbesondere dann, wenn ich nach der eigenen Beschäftigung mit dem Text auch noch hilfreiche Gedanken aus Bibelkommentaren notieren will.</li>



<li>Das Bibeljournal verwendet die Luther 2017. Keine schlechte Übersetzung, aber ich war es gewohnt mit der revidierten Elberfelder (2006) zu arbeiten. Das ist zumindest eine Umstellung für mich.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein paar Eindrücke</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier mal ein paar Eindrücke, wie das bei mir in der Praxis aussieht. Da ich nicht der einzige Prediger bei uns bin, predige ich nicht zu jedem Text, da bleiben aktuell auch Abschnitte leer.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="2149" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5254-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2149" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5254-1024x768.jpeg 1024w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5254-300x225.jpeg 300w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5254-768x576.jpeg 768w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5254.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="2147" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5252-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2147" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5252-1024x768.jpeg 1024w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5252-300x225.jpeg 300w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5252-768x576.jpeg 768w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5252.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="2146" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5253-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2146" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5253-1024x768.jpeg 1024w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5253-300x225.jpeg 300w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5253-768x576.jpeg 768w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_5253.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das Bibeljournal eine tolle neue Entdeckung. Selbstverständlich kann es auch abseits der Predigtvorbereitung genutzt werden. Ich habe mir jetzt die zwei Bände für die Psalmen bestellt und möchte versuchen, meine persönliche Stille Zeit damit zu gestalten. Denn auch hier ist es eine gute Sache, sich den ein oder anderen Gedanken schriftlich zu notieren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fpredigtvorbereitung-mit-dem-bibeljournal%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dpredigtvorbereitung-mit-dem-bibeljournal&amp;action_name=Predigtvorbereitung%20mit%20dem%20Bibeljournal&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/predigtvorbereitung-mit-dem-bibeljournal/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=predigtvorbereitung-mit-dem-bibeljournal">Predigtvorbereitung mit dem Bibeljournal</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Wofür ich ChatGPT nutze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelstudium]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie ich ChatGPT in meinem Dienst als Pastor nutze – zur Predigtvorbereitung und für sonstige Angelegenheiten<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwofur-ich-chatgpt-nutze%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwofur-ich-chatgpt-nutze&amp;action_name=Wof%C3%BCr%20ich%20ChatGPT%20nutze&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/wofur-ich-chatgpt-nutze/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wofur-ich-chatgpt-nutze">Wofür ich ChatGPT nutze</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Januar nutze ich ChatGPT. Auch für private Dinge, aber ganz wesentlich für den Dienst in der Gemeinde. Auslöser war für mich ein Video von Karl Vaters: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LMqW0p6OINc">Using A.I. Without Losing Your Soul: A Step-by-Step Guide, with Jason Moore</a>. Die Plus-Version ist nicht ganz billig, aber jeden Cent wert. Insbesondere die Möglichkeit, Bilder und Icons zu generieren, ist top. Aber schon die kostenlose Version ist hervorragend.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Klar muss man Fakten gelegentlich checken, ich habe auch schon eindeutig falsche Antworten bekommen. Aber in vielfacher Hinsicht sind die Antworten einfach konkreter und wesentlich schneller verfügbar, als wenn ich alles in Büchern nachschlagen oder im Web suchen würde.</p>




<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle mal ein paar meiner Suchanfragen der letzten Monate zu Themen des Bibelstudiums oder der Predigtvorbereitung.</p>




<ul class="wp-block-list">
	<li>Wie weit ist Betanien von Jerusalem entfernt?</li>
	<li>Wo wird in der Mischna diskutiert, ob Frauen die Thora studieren dürfen? -&gt; Fasse mir bitte den Inhalt des Traktats Sotah, Kap. 3 zusammen.</li>
	<li>Warum werden die Babylonier manchmal auch Chaldäer genannt?</li>
	<li>Bewirkt das Sakrament der Eucharistie nach Aussage der katholischen Kirche die Vergebung der Sünden? -&gt; Wo steht es im Katechismus, dass die Eucharistie die Vergebung von alltäglichen Sünden mit sich bringt?</li>
	<li>An welchen Tagen haben Juden zur Zeit Jesu ihre Gottesdienste gefeiert? -&gt; Fanden die Gottesdienste Freitagabend, Samstagabend oder wann sonst statt?</li>
	<li>Welche Psalmen eignen sich besonders, um ältere Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden zu ermutigen?</li>
	<li>Erstelle ein Icon in Pastellfarben, das die Entrückung der Gläubigen symbolisiert.</li>
	<li>Nenne mir Verse aus dem biblischen Buch der Sprüche, in denen es darum geht, dass Konflikte angenommen werden müssen.</li>
	<li>Generiere bitte ein Bild von Abigail, die David viele Brote, Wasserschläuche und Schafe bringt und vor ihm niederkniet. David sollte von seinen Kriegern umgeben sein und sich auf einem Weg befinden. Bitte im Querformat. Beachte den antiken jüdischen Kontext.</li>
</ul>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwofur-ich-chatgpt-nutze%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwofur-ich-chatgpt-nutze&amp;action_name=Wof%C3%BCr%20ich%20ChatGPT%20nutze&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/wofur-ich-chatgpt-nutze/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wofur-ich-chatgpt-nutze">Wofür ich ChatGPT nutze</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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