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	<title>Digitale Tools Archive - Jakobs Blog</title>
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	<title>Digitale Tools Archive - Jakobs Blog</title>
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	<item>
		<title>KI als Trainer statt als Orakel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Charakterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KI liefert schnelle Antworten. Doch sie kann auch unser eigenes Denken herausfordern. Fünf Wege, wie wir KI als Trainer statt als Orakel nutzen können.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fki-als-trainer%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dki-als-trainer&amp;action_name=KI%20als%20Trainer%20statt%20als%20Orakel&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ki-als-trainer/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ki-als-trainer">KI als Trainer statt als Orakel</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die meisten von uns nutzen KI nach demselben Muster: Wir stellen eine Frage und erwarten eine Antwort. Russell Moore beschreibt in seinem Gespräch mit David Brooks, dass er den Ablauf manchmal umkehrt. Er bittet die KI, ihm Fragen zu stellen. Sie soll ihm nicht sagen, was er denkt, sondern ihm helfen, seine eigenen Gedanken zu klären.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Diese einfache Umkehrung ist mir im Gedächtnis geblieben. Wir beschäftigen uns ausführlich damit, wie wir einer KI möglichst gute Anweisungen geben – wie wir sie prompten können. Vielleicht sollten wir häufiger fragen: <strong>Wie kann die KI mich prompten? Wie kann sie mich zum Denken bringen, statt mir das Denken abzunehmen?</strong></p>




<p class="wp-block-paragraph">In meinem <a href="https://mailchi.mp/a018932dcd83/frisch-gebloggt-empfohlen-lernen-lesen-hren-16544118">Newsletter vom Juli</a> habe ich David Brooks’ Atlantic-Artikel <a href="https://www.theatlantic.com/ideas/2026/06/ai-open-ai-anthropic/687689/"><em>The People Who Will Thrive in the AI Age</em></a> kurz vorgestellt (der Atlantic-Artikel ist inzwischen leider nicht mehr vollständig frei zugänglich). Brooks erklärt seine Gedanken aber auch in der Podcastfolge <a href="https://www.christianitytoday.com/podcasts/the-russell-moore-show/david-brooks-on-thriving-in-the-ai-age/">David Brooks on Thriving in the AI Age</a>. Moore hat sie anschließend in <a href="https://www.christianitytoday.com/podcasts/the-russell-moore-show/your-brain-does-not-belong-to-you/">Your Brain Does Not Belong to You</a> aus christlicher Perspektive weitergeführt.</p>




<p class="wp-block-paragraph">In meinem Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ki-ohne-hype/">„KI ohne Hype: Was wir nicht delegieren dürfen“</a> habe ich grundsätzlich gefragt, welche Aufgaben wir nicht an eine KI abgeben sollten. Diesmal geht es um den praktischen nächsten Schritt: Wie können wir KI so nutzen, dass sie unser Denken unterstützt, statt es zu ersetzen?</p>




<h2 class="wp-block-heading">Die Verführung der fertigen Antwort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem beginnt nicht erst dort, wo eine KI falsche Informationen liefert. Auch eine richtige und gut formulierte Antwort kann problematisch sein, wenn sie einen Denkprozess ersetzt, den wir selbst hätten durchlaufen müssen. Wir haben dann zwar ein Ergebnis, verstehen die Sache aber nicht unbedingt. Vielleicht können wir die Antwort wiedergeben, aber nicht begründen. Wir erkennen nicht, wo ihre Schwächen liegen oder welche Voraussetzungen in ihr stecken.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Brooks unterscheidet drei mögliche Arten des Umgangs mit KI. Manche Menschen nutzen sie bereitwillig, um weniger selbst denken zu müssen. Andere möchten ihre Selbstständigkeit bewahren, greifen unter Zeitdruck aber zunehmend doch auf fertige Antworten zurück. Eine dritte Gruppe verwendet KI bewusst so, dass sie das eigene Denken unterstützt und herausfordert.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist für Brooks deshalb nicht nur, wie intelligent ein Mensch ist. Entscheidend ist vor allem, ob jemand bereit ist, sich geistig anzustrengen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet nicht, dass jede Aufgabe unnötig kompliziert bleiben muss. KI darf Routinen vereinfachen, Informationen ordnen oder einen Text sprachlich glätten. Manche Fähigkeiten entstehen jedoch nur, wenn wir eine gewisse Ratlosigkeit aushalten, Fehler machen und einen Gedanken noch einmal neu beginnen. Wer eine Position gegen Einwände verteidigen muss, entdeckt, ob er sie wirklich verstanden oder bisher nur übernommen hat.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Die entscheidende Frage lautet daher nicht einfach: Arbeite ich mit oder ohne KI? Wichtiger ist: <strong>Handelt es sich um eine reine Routineaufgabe – oder um eine Arbeit, bei der ich gerade durch die eigene Auseinandersetzung etwas lerne?</strong></p>




<h2 class="wp-block-heading">Vom Orakel zum Trainer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Russell Moore beschreibt im Gespräch mit Brooks eine interessante Nutzungsmöglichkeit. Wenn er über ein Thema nachdenkt, bittet er eine KI mitunter nicht um eine fertige Antwort. Stattdessen lässt er sich von ihr Fragen stellen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das ähnelt einem guten Lehrer. Er nimmt einem Schüler das Denken nicht ab, sondern stellt Fragen, weist auf eine übersehene Schwierigkeit hin und gibt an der richtigen Stelle einen Hinweis. Die eigentliche gedankliche Arbeit bleibt beim Schüler.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Daraus ergeben sich zwei sehr unterschiedliche Arten, mit KI zu arbeiten:</p>




<figure class="wp-block-table">
<table>
	<thead>
		<tr>
			<th>
				KI als Orakel
			</th>
			<th>
				KI als Trainer
			</th>
		</tr>
	</thead>
	<tbody>
		<tr>
			<td>
				liefert eine fertige Antwort
			</td>
			<td>
				stellt weiterführende Fragen
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				schreibt den ersten Entwurf an unserer Stelle
			</td>
			<td>
				prüft einen Entwurf, den wir selbst geschrieben haben
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				verdichtet unterschiedliche Positionen zu einer glatten Antwort
			</td>
			<td>
				macht Unterschiede und mögliche Einwände sichtbar
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				beendet das Nachdenken
			</td>
			<td>
				gibt Anstöße zum Weiterdenken
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch als Trainer bleibt KI fehleranfällig. Prüfen und urteilen müssen wir weiterhin selbst.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Fünf Wege, KI als Trainer zu nutzen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Zuerst selbst anfangen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor wir eine KI befragen, sollten wir unsere eigenen Beobachtungen, Fragen und ersten Schlussfolgerungen festhalten. Das muss noch kein ausgereifter Entwurf sein. Oft genügen einige ungeordnete Gedanken.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Erst danach kommt die KI hinzu – nicht mit dem Auftrag, den Text zu ersetzen, sondern ihn zu prüfen:</p>




<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Hier ist mein bisheriger Gedankengang. Welche Voraussetzungen habe ich nicht begründet? Wo sind Sprünge in meiner Argumentation? Bitte überarbeite den Text nicht, sondern nenne mir nur die Punkte, über die ich weiter nachdenken sollte.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">2. Um Fragen statt um Antworten bitten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir eine ungefähre Überzeugung haben, aber noch nicht klar ausdrücken können, warum wir sie vertreten, kann die KI das Gespräch strukturieren:</p>




<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Stelle mir nacheinander fünf Fragen, die mir helfen, meine Position zu diesem Thema zu klären. Stelle immer nur eine Frage und reagiere mit der nächsten auf meine Antwort. Formuliere am Ende keine eigene Position.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">3. Hinweise statt Lösungen verlangen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir feststecken, müssen wir nicht sofort die vollständige Lösung anfordern. Ein kleiner Hinweis kann genügen, um selbst den nächsten Schritt zu erkennen:</p>




<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Gib mir noch keine Lösung. Nenne mir nur eine mögliche Richtung oder eine Frage, die mir beim nächsten Schritt helfen könnte.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">4. Das eigene Denken prüfen lassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">KI-Systeme neigen häufig dazu, dem Nutzer zuzustimmen. Deshalb sollten wir sie ausdrücklich um Widerspruch bitten:</p>




<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Formuliere das stärkste sachliche Gegenargument zu meiner Position. Zeige anschließend, auf welchen Punkt ich antworten müsste, damit meine Argumentation überzeugend bleibt.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">5. Nach Denkern und Quellen fragen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Brooks nutzt KI gern wie einen Bibliothekar. Er fragt nicht einfach, was er über ein Thema denken soll, sondern welche Autoren, Bücher und unterschiedlichen Positionen ihm bei der eigenen Beschäftigung helfen könnten.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Im besten Fall lesen wir die wichtigsten genannten Quellen anschließend selbst. Zumindest zentrale Angaben müssen überprüft werden, denn KI kann Titel erfinden, Positionen vereinfachen oder Autoren ungenau wiedergeben. So kann sie uns den Einstieg in ein Thema erleichtern, anstatt sie zu ersetzen.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Unser Denken dient nicht nur uns selbst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Russell Moore gibt diesen Überlegungen eine christliche Vertiefung. Unser Denken ist nicht bloß eine persönliche Ressource, mit der wir produktiver und erfolgreicher werden können.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Paulus fordert Christen in Römer 12 zur Erneuerung ihres Denkens auf. Dazu gehören nicht nur Informationen oder intellektuelle Fähigkeiten. Auch unsere Aufmerksamkeit, Vorstellungskraft, Wünsche und unser Urteilsvermögen werden davon berührt.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Diese Fähigkeiten sind uns anvertraut. Wir benötigen sie, um anderen Menschen zuzuhören, biblische Texte sorgfältig zu lesen, gute Entscheidungen zu treffen und verantwortlich von unserem Glauben zu sprechen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Daraus folgt kein starres Verbot bestimmter KI-Anwendungen. Entscheidend ist vielmehr, welche Gewohnheiten durch ihre Nutzung entstehen. Macht uns das Werkzeug aufmerksamer, sorgfältiger und urteilsfähiger? Oder suchen wir für jede Unsicherheit sofort eine fertige Antwort?</p>




<h2 class="wp-block-heading">Eine einfache Prüffrage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Einsatz einer KI sollten wir uns fragen:</p>




<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Kann ich jetzt besser selbst weiterdenken – oder besitze ich lediglich schneller ein Ergebnis?</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Kann ich die Antwort mit eigenen Worten erklären und begründen? Hat die KI meine Aufmerksamkeit auf eine wichtige Frage gelenkt oder mein Nachdenken möglichst schnell beendet?</p>




<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das die bessere Zukunft für den Umgang mit KI: nicht als Orakel, das uns sagt, was wir denken sollen, sondern als Trainer, der uns auffordert, genauer hinzusehen und selbst weiterzudenken.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fki-als-trainer%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dki-als-trainer&amp;action_name=KI%20als%20Trainer%20statt%20als%20Orakel&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ki-als-trainer/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ki-als-trainer">KI als Trainer statt als Orakel</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Logos KI im Praxistest: Besser als gedacht – aber noch kein verlässliches Werkzeug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:21:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Exegese]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Logos]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe meine Einschätzung zur Logos-KI korrigieren müssen. Sie ist besser als gedacht – aber noch kein verlässliches Werkzeug.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Flogos-ki-im-praxistest%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dlogos-ki-im-praxistest&amp;action_name=Logos%20KI%20im%20Praxistest%3A%20Besser%20als%20gedacht%20%E2%80%93%20aber%20noch%20kein%20verl%C3%A4ssliches%20Werkzeug&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/logos-ki-im-praxistest/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=logos-ki-im-praxistest">Logos KI im Praxistest: Besser als gedacht – aber noch kein verlässliches Werkzeug</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im November habe ich den <a href="https://jakobhaddick.de/warum-der-neue-ki-chat-in-logos-ein-fortschritt-ist-aber-noch-kein-durchbruch/">neuen KI-Chat in Logos bewertet</a> und dabei ein gemischtes Fazit gezogen: ein Fortschritt, aber noch kein Durchbruch. Nicht alles daran war allerdings korrekt. Ruben hat mich kürzlich in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass ich eine Möglichkeit übersehen habe, die tatsächlich funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mir das daraufhin noch einmal genauer angeschaut – und musste meine Einschätzung an dieser Stelle korrigieren. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Mein grundlegender Eindruck bleibt bestehen. Die Möglichkeiten sind größer, als ich zunächst dachte, aber die Umsetzung bleibt an entscheidenden Punkten hinter dem zurück, was eigentlich möglich wäre.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fragen an einzelne Werke: besser als gedacht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Kritikpunkt meines ursprünglichen Artikels war, dass man keine gezielten Fragen an einzelne Bücher stellen könne. Genau das stimmt so nicht. Über die Suche kann man ein konkretes Werk auswählen und dieses direkt „befragen“. Ich habe das mit dem Beale-Kommentar zu Kolosser ausprobiert – genau mit der Frage, die ich auch im November formuliert hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist überzeugend. Die Antwort greift die Argumentation des Autors sauber auf, verweist nachvollziehbar auf die Quelle und erlaubt es, im Chat direkt nachzufragen und tiefer einzusteigen. Damit wird aus einer statischen Recherche ein echter Arbeitsprozess. Für die Predigtvorbereitung ist das ein deutlicher Gewinn, weil man schneller zum Kern eines Arguments kommt und anschließend gezielt im Text nachlesen kann.</p>



<div id="wp-block-themeisle-blocks-slider-21ec7859" class="wp-block-themeisle-blocks-slider glide" data-per-view="1" data-gap="0" data-peek="0" data-autoplay="false" data-height="480px" data-hide-arrows="false"><div class="glide__track" data-glide-el="track"><div class="glide__slides"><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Beale-scaled.png" alt="" title="" data-id="2582"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Beale-Chat-scaled.png" alt="" title="" data-id="2581"/></figure></div></div><div class="glide__bullets" data-glide-el="controls[nav]"><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=0"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=1"></button></div></div></div>



<h3 class="wp-block-heading">Sammlungen: ein interessanter Ansatz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neu für mich war auch die Arbeit mit Sammlungen. Damit kann man mehrere Bücher bündeln und die KI gezielt auf diese Auswahl beschränken. Die Idee dahinter ist stark, weil man sich eine eigene, kuratierte Arbeitsumgebung schaffen kann – etwa mit den Kommentaren, denen man besonders vertraut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis funktioniert das Anlegen solcher Sammlungen gut und ist intuitiv. Man merkt, dass hier ein durchdachtes Konzept dahintersteht. Gerade für die Predigtarbeit liegt hier großes Potenzial, weil man nicht mehr mit der gesamten Bibliothek arbeiten muss, sondern bewusst mit einer ausgewählten Gruppe von Quellen.</p>



<div id="wp-block-themeisle-blocks-slider-766d0e68" class="wp-block-themeisle-blocks-slider glide" data-per-view="1" data-gap="0" data-peek="0" data-autoplay="false" data-height="480px" data-hide-arrows="false"><div class="glide__track" data-glide-el="track"><div class="glide__slides"><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Sammlung-scaled.png" alt="" title="" data-id="2580"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Bibliothek-scaled.png" alt="" title="" data-id="2579"/></figure></div></div><div class="glide__bullets" data-glide-el="controls[nav]"><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=0"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=1"></button></div></div></div>



<h3 class="wp-block-heading">Vergleich mehrerer Kommentare: hier wird es problematisch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche Stärke würde sich allerdings erst zeigen, wenn man mehrere Werke zuverlässig miteinander vergleichen könnte. Genau das habe ich versucht – und hier zeigen sich deutliche Schwächen. In einem Versuch mit vier Werken (siehe Screenshots) wurde darauf hingewiesen, dass zwei Werke ignoriert wurden, da die Anfrage zu breit sei. Gleichzeitig wurde jedoch die gesamte Bibliothek durchsucht und eine zusätzliche Quelle einbezogen, die gar nicht Teil der ursprünglichen Auswahl war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wirkt inkonsistent und schwer nachvollziehbar. Wenn vier Kommentare in einer Sammlung enthalten sind, sollte es kein Problem sein, genau diese vier miteinander zu vergleichen. Hinzu kommt, dass die Darstellungsmöglichkeiten begrenzt sind. Ich habe beispielsweise vergeblich versucht, die Unterschiede tabellarisch darstellen zu lassen; die Antworten bleiben textlastig und wenig strukturiert. Gerade hier zeigt sich, dass die Umsetzung noch nicht ausgereift ist.</p>



<div id="wp-block-themeisle-blocks-slider-54cd3f02" class="wp-block-themeisle-blocks-slider glide" data-per-view="1" data-gap="0" data-peek="0" data-autoplay="false" data-height="480px" data-hide-arrows="false"><div class="glide__track" data-glide-el="track"><div class="glide__slides"><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Chat-1-scaled.png" alt="" title="" data-id="2583"/></figure></div><div class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide" tabindex="0"><figure><img decoding="async" class="wp-block-themeisle-blocks-slider-item" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/04/Chat-2-scaled.png" alt="" title="" data-id="2584"/></figure></div></div><div class="glide__bullets" data-glide-el="controls[nav]"><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=0"></button><button class="glide__bullet" data-glide-dir="=1"></button></div></div></div>



<h3 class="wp-block-heading">Viel Potenzial – aber noch kein verlässliches Werkzeug</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach diesen Tests wird deutlich: Logos ist auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel. Die grundlegenden Funktionen sind vorhanden, und meine ursprüngliche Kritik war an einigen Stellen nicht zutreffend. Man kann gezielt mit einzelnen Werken arbeiten, Sammlungen erstellen und grundsätzlich auch mehrere Stimmen zusammenführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig fehlt es noch an Verlässlichkeit und an geeigneten Darstellungsmöglichkeiten. Besonders beim Vergleich mehrerer Auslegungen stößt man schnell an Grenzen, und die Steuerungsmöglichkeiten durch den Nutzer sind noch zu ungenau. Die Ergebnisse sind nicht immer konsistent, was gerade für ernsthafte exegetische Arbeit problematisch ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein realistisches Zwischenfazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der KI-Chat in Logos ist mehr als ein Zusatzfeature. Richtig eingesetzt, kann er die Arbeit deutlich erleichtern und beschleunigen – vor allem beim Einstieg in ein Thema oder beim Erschließen einzelner Kommentare. Gleichzeitig ersetzt er keine sorgfältige Auslegung und ist noch kein Werkzeug, auf das man sich bei komplexeren Fragestellungen vollständig verlassen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das die treffendste Einordnung: Logos hat erkennbar die richtigen Ideen, aber daraus noch kein wirklich verlässliches Studienwerkzeug gemacht. Die Richtung stimmt, doch die Umsetzung trägt an entscheidenden Stellen noch nicht. Wenn Logos hier nachschärft, kann daraus sehr viel werden.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Flogos-ki-im-praxistest%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dlogos-ki-im-praxistest&amp;action_name=Logos%20KI%20im%20Praxistest%3A%20Besser%20als%20gedacht%20%E2%80%93%20aber%20noch%20kein%20verl%C3%A4ssliches%20Werkzeug&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/logos-ki-im-praxistest/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=logos-ki-im-praxistest">Logos KI im Praxistest: Besser als gedacht – aber noch kein verlässliches Werkzeug</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Ein analoger Tagesplan für fokussierte Arbeitstage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 14:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jakobhaddick.de/?p=2534</guid>

					<description><![CDATA[<p>Manchmal hilft es, digitale Tools bewusst beiseitezulegen. Hier findest du meinen schlichten analogen Tagesplan für fokussierte Arbeitstage – kostenlos als PDF.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage&amp;action_name=Ein%20analoger%20Tagesplan%20f%C3%BCr%20fokussierte%20Arbeitstage&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage">Ein analoger Tagesplan für fokussierte Arbeitstage</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich arbeite seit einigen Jahren mit <em>Sunsama</em> (<a href="https://www.sunsama.com/">zur App</a>) und bin sehr zufrieden damit. Time Blocking, Integration mehrerer Google-Kalender, klare Tagesstruktur – für meinen normalen Büroalltag ist das nahezu ideal. An vielen Tagen funktioniert diese digitale Arbeitsweise hervorragend. Ich möchte dieses System nicht missen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Und doch merke ich immer wieder: Es gibt Phasen, in denen es gut ist, digitale Nutzung bewusst zurückzufahren. Gerade an Studientagen, bei konzeptionellen Leitungsaufgaben oder wenn ich spüre, dass E-Mails und Smartphone meinen Fokus zu stark fragmentieren. Für solche Tage habe ich mir einen schlichten analogen Tagesplan erstellt, den ich hier gern zur Verfügung stelle.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Download als PDF (A4):</p>




<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2026/02/Tagesplan.pdf"><strong>[Tagesplan herunterladen￼]</strong></a></p>




<h3 class="wp-block-heading">Wie der Tagesplan aufgebaut ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan bildet einen Arbeitstag von 7 bis 19 Uhr ab – in 15-Minuten-Schritten. Nicht, weil ich täglich zwölf Stunden arbeite, sondern weil sich meine Bürozeit meistens in diesem Rahmen bewegt. Für Abendtermine nutze ich kein Time Blocking, deshalb endet das Raster dort.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Links steht die Uhrzeit. Daneben plane ich morgens meine Zeitblöcke. In einer weiteren Spalte halte ich – falls abweichend – die reale Zeitverwendung fest. Wenn alles wie gedacht läuft, bleibt sie leer. Wenn nicht, wird sichtbar, wo sich der Ablauf verschoben hat und wo ich künftig realistischer planen sollte.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Eine zusätzliche Notizspalte ist bewusst integriert. Wenn während einer Aufgabe ein Gedanke auftaucht oder ein Anruf hereinkommt, mache ich mir kurze Notizen, ohne die aktuelle Arbeit zu unterbrechen. So bleiben Ideen gesichert, ohne den Fokus zu verlieren.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip ist nicht neu. In einem früheren <a href="https://jakobhaddick.de/zeitmanagement-mit-system-der-neue-block-dir-zeit-planer/">Beitrag zum <em>Block-dir-Zeit-Planer</em></a> von 2020 habe ich das Time Blocking ausführlicher beschrieben. Der Planer war mir allerdings zu unhandlich. Inzwischen arbeite ich überwiegend digital und nur punktuell analog.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Digitale Nutzung bewusst beobachten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz rechts auf der Seite befinden sich zwei schmale Spalten. Dort mache ich Striche, wenn ich mein Smartphone zur Hand nehme oder das E-Mail-Programm öffne. Manchmal ist das notwendig. Ich möchte diese Dinge aber möglichst reduzieren und bewusst reflektieren.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Ergänzung statt Ersatz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan ist kein Ersatz für ein digitales System. Er ist eine Ergänzung für Tage, an denen ich fokussiert und konzentriert arbeiten möchte. Vielleicht ist er auch für dich ein hilfreiches Werkzeug – nicht dauerhaft, sondern situativ.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Wenn du ihn ausprobierst, freue ich mich über eine Rückmeldung.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage&amp;action_name=Ein%20analoger%20Tagesplan%20f%C3%BCr%20fokussierte%20Arbeitstage&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ein-analoger-tagesplan-fur-fokussierte-arbeitstage">Ein analoger Tagesplan für fokussierte Arbeitstage</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Ungeteilte Aufmerksamkeit: Jonathan Haidts Rat an Gemeinden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was rät der Sozialpsychologe Jonathan Haidt christlichen Gemeinden im Umgang mit Smartphones und KI? Seine Einsichten sind überraschend aktuell.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fungeteilte-aufmerksamkeit-jonathan-haidts-rat-an-gemeinden%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dungeteilte-aufmerksamkeit-jonathan-haidts-rat-an-gemeinden&amp;action_name=Ungeteilte%20Aufmerksamkeit%3A%20Jonathan%20Haidts%20Rat%20an%20Gemeinden&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ungeteilte-aufmerksamkeit-jonathan-haidts-rat-an-gemeinden/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ungeteilte-aufmerksamkeit-jonathan-haidts-rat-an-gemeinden">Ungeteilte Aufmerksamkeit: Jonathan Haidts Rat an Gemeinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren habe ich viele Bücher über Mediennutzung gelesen – zuletzt <a href="https://jakobhaddick.de/scrolling-ourselves-to-death-postman/">Scrolling Ourselves to Death</a>. Besonders geprägt hat mich jedoch Jonathan Haidts <a href="https://amzn.to/4nogzUg">Generation Angst</a> (Affiliate-Link). Haidt ist Sozialpsychologe und Professor für Ethical Leadership an der New York University. In seinem Buch zeigt er, wie Smartphones und Social Media seit etwa 2012 eine „digitale Kindheit“ geschaffen haben – mit gravierenden Folgen für Konzentration, seelische Stabilität und Gemeinschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Haidt selbst ist Atheist mit jüdischen Wurzeln. Gerade deshalb finde ich seine Analysen für Christen spannend. Mehrfach war er bereits zu Gast in der Russell Moore Show, einem Podcast, den ich seit Jahren höre und auch schon in meinem Newsletter vorgestellt habe. In <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Fam9nwrtIwA">der jüngsten Folge</a> ging es um Jonathan Haidts Ratschläge für Gemeinden zu Smartphones und KI – Einsichten, von denen Gemeinden viel lernen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Handys raus aus dem Gottesdienst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Haidt ist überzeugt: Wer die Bibel auf dem Smartphone liest, wird fast zwangsläufig abgelenkt. Push-Nachrichten, kurze Unterbrechungen – und schon ist der Blick weg vom Text. Seine Empfehlung: Gemeinden sollten den Mut haben, handyfreie Gottesdienste einzuführen, vielleicht zunächst probeweise. Körbe oder Schließfächer am Eingang könnten dabei helfen. Russell Moore äußert zwar Zweifel, ob das in der Praxis umsetzbar ist. Doch auch ohne diesen Schritt bleibt die Herausforderung: über die eigene Nutzung nachzudenken – und welches Vorbild wir damit anderen geben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Gemeinde als Schutzraum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Haidt beschreibt Gemeinden als „Kuppelstädte“, die Schutz vor der „technologischen Auflösung“ bieten können. Während Social Media Aufmerksamkeit zerstreut und Gemeinschaft untergräbt, können Gemeinden ein Ort bleiben, an dem Menschen präsent sind – im Zuhören, Beten, Singen, im Miteinander. Studien zeigen laut Haidt, dass Kinder aus religiösen Familien etwas weniger anfällig für die negativen Folgen exzessiver Mediennutzung sind, weil sie stärker in ein soziales Umfeld eingebettet sind – auch wenn sie keineswegs immun gegen diese Folgen sind. Gerade das sollte uns wachsam machen: Gemeinden haben hier eine besondere Verantwortung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">KI als Werkzeug, nicht als Ersatz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch zur Künstlichen Intelligenz äußert sich Haidt. Er sieht ihren Wert als Werkzeug – etwa zur Unterstützung bei der Predigtvorbereitung. Doch er warnt eindringlich davor, KI als Ersatz für menschliche Begegnung und geistliche Gemeinschaft einzusetzen. Sobald das Persönliche und Menschliche überlagert wird, gehe „der Geist“ verloren (vgl. auch meinen Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ki-zwischen-angst-und-hoffnung-ai-shepherds-and-electric-sheep/">KI zwischen Angst und Hoffnung</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das entscheidende Stichwort: Gemeinschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sein letztes Wort an Gemeinden lautet schlicht: Gemeinschaft. In einer Welt voller Einsamkeit und Ablenkung können Gemeinden Orte echter Nähe und Verbindlichkeit sein – vorausgesetzt, sie setzen bewusst Grenzen gegenüber den Geräten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine persönliche Reflexion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mich hat das Gespräch ganz praktisch herausgefordert. Im Gottesdienst nutze ich oft mein Tablet zur Bibellese. Doch Haidts Argument bringt mich ins Nachdenken: Will ich wirklich riskieren, dass Benachrichtigungen oder die bloße Funktionsvielfalt des Geräts meine Aufmerksamkeit vom verkündigten Wort ablenken? Zwar schalte ich den Flugmodus ein, aber ganz unbewusst lenkt mich das Tablet doch ab – und sendet zugleich ein Signal an andere. Vielleicht ist es deshalb ein kleiner, aber wichtiger Schritt, wieder bewusst die gedruckte Bibel mitzunehmen – nicht aus Gesetzlichkeit, sondern um Herz und Aufmerksamkeit zu schützen und ein gutes Vorbild zu geben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Haidt macht deutlich: Gemeinden haben die Chance, inmitten einer überreizten Welt ein Gegenmodell zu leben – Orte echter Gemeinschaft, konzentrierter Aufmerksamkeit und geistlicher Tiefe. Jonathan Haidts Ratschläge für Gemeinden zu Smartphones und KI sind deshalb mehr als theoretische Überlegungen: Sie sind eine Einladung, digitale Gewohnheiten bewusst zu prüfen und Räume zu schaffen, in denen Gottes Wort ohne Ablenkung gehört werden kann. Vielleicht ist es gerade unser analoges Zeugnis – gemeinsam Gottes Wort hören, ohne Ablenkung –, das in einer digitalen Kultur besonders prophetisch wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen über den Amazon-Link.</em></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fungeteilte-aufmerksamkeit-jonathan-haidts-rat-an-gemeinden%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dungeteilte-aufmerksamkeit-jonathan-haidts-rat-an-gemeinden&amp;action_name=Ungeteilte%20Aufmerksamkeit%3A%20Jonathan%20Haidts%20Rat%20an%20Gemeinden&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ungeteilte-aufmerksamkeit-jonathan-haidts-rat-an-gemeinden/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ungeteilte-aufmerksamkeit-jonathan-haidts-rat-an-gemeinden">Ungeteilte Aufmerksamkeit: Jonathan Haidts Rat an Gemeinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Was das Smartphone auf dem Tisch bewirkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Allgegenwärtig und jederzeit sichtbar: das Smartphone. Auch wenn wir unser Smartphone gerade nicht aktiv benutzen, es beeinflusst unser handeln.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwas-das-smartphone-auf-dem-tisch-bewirkt%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwas-das-smartphone-auf-dem-tisch-bewirkt&amp;action_name=Was%20das%20Smartphone%20auf%20dem%20Tisch%20bewirkt&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/was-das-smartphone-auf-dem-tisch-bewirkt/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=was-das-smartphone-auf-dem-tisch-bewirkt">Was das Smartphone auf dem Tisch bewirkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Allgegenwärtig und jederzeit sichtbar: das Smartphone. Beim Arbeiten im Büro, bei Besprechungen und auch beim Essen. Ich las kürzlich ganz unabhängig in zwei Quellen über die Auswirkungen. Auch wenn wir unser Smartphone nicht aktiv benutzen, es beeinflusst unser handeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Wirkung des Smartphones beim Arbeiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In einem kürzlich veröffentlichten <a href="https://www.calnewport.com/blog/2020/09/22/do-smartphones-make-us-dumber/">Blog-Beitrag</a> weist Cal Newport (hier gehts zur <a href="https://jakobhaddick.de/buchvorstellung-digitaler-minimalismus/">Besprechung seines Buches <em>Digitaler Minimalismus</em></a>) darauf hin, dass die bloße Gegenwart des Smartphones die Gehirnkapazitäten verringert. In einem Experiment wurden Personen aufgerufen, Übungsaufgaben zu absolvieren. Alle wurden zu Anfang gebeten, ihre Smartphones wegzulegen. Die erste Gruppe sollte es neben den Computer legen, an dem sie arbeiteten. Die zweite Gruppe sollte es in ihrer Tasche verstauen. Die dritte Gruppe sollte es in einem anderen Raum lassen. Personen mit dem Smartphone in Sichtweite schnitten in einigen Bereichen merkbar schlechter ab als die anderen – und das, obwohl keiner der Teilnehmer das Smartphone im Testzeitraum aktiv benutzte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Wirkung des Smartphones beim Essen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem Buch <a href="https://amzn.to/2Tsn0d6">Limitless</a> beschreibt Jim Kwik ein Experiment, bei dem über 300 Erwachsene und Studenten gebeten wurden, ihr Smartphone während des Essens leicht zugänglich auf den Tisch zu legen. Andere dagegen wurden gebeten, es lautlos zu stellen und es für die gesamte Mahlzeit in einem Behälter zu verstauen. Anschließend wurden die Teilnehmer gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, in dem sie ihre Gefühle in Sachen Zugehörigkeit, Freude, Ablenkung und Langeweile angeben sollten. Diejenigen, die ihr Smartphone während des Essens verfügbar hatten, nutzten es selbstverständlich stärker. Personen aus dieser Gruppe gaben dann auch an, dass sie sich stärker abgelenkt fühlten. Darüber hinaus gaben sie auch an, dass sie ihre Mahlzeit weniger genossen hatten als diejenigen, die keinen Zugang zu ihrem Smartphone hatten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praxistipp</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wir sollten uns bewusst sein, dass das Smartphone in Sichtweite in der Regel keinen guten Einfluss auf unser Verhalten hat. Zumindest sollten wir uns alle bewusst Zeiten nehmen, in denen wir es auf die Seite räumen. Im Büro ist das für mich die oberste Schublade im Rollcontainer. Zu Hause habe ich ein Fach im Flur vor der Küche, das ich wieder verstärkt nutzen möchte.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwas-das-smartphone-auf-dem-tisch-bewirkt%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwas-das-smartphone-auf-dem-tisch-bewirkt&amp;action_name=Was%20das%20Smartphone%20auf%20dem%20Tisch%20bewirkt&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/was-das-smartphone-auf-dem-tisch-bewirkt/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=was-das-smartphone-auf-dem-tisch-bewirkt">Was das Smartphone auf dem Tisch bewirkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Neu: Predigtleitfaden von EfA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 15:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde & Leitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinde lebt von einer Vielfalt der Gaben. Auch von unterschiedlichen Predigtstilen. Wenn jeden Sonntag der gleiche Prediger auf der Kanzel steht, kann es auf Dauer einseitig werden. In unseren Gemeinden leben wir von einer großen Anzahl von Predigern. Das ist positiv. Es führt aber auch dazu, dass gelegentlich Prediger auf der Kanzel stehen, die es [&#8230;]<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fneu-predigtleitfaden-von-efa%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dneu-predigtleitfaden-von-efa&amp;action_name=Neu%3A%20Predigtleitfaden%20von%20EfA&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/neu-predigtleitfaden-von-efa/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=neu-predigtleitfaden-von-efa">Neu: Predigtleitfaden von EfA</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gemeinde lebt von einer Vielfalt der Gaben. Auch von unterschiedlichen Predigtstilen. Wenn jeden Sonntag der gleiche Prediger auf der Kanzel steht, kann es auf Dauer einseitig werden. In unseren Gemeinden leben wir von einer großen Anzahl von Predigern. Das ist positiv. Es führt aber auch dazu, dass gelegentlich Prediger auf der Kanzel stehen, die es nie gelernt haben, eine Predigt auszuarbeiten. Deshalb haben wir von Evangelium für Alle einen Predigtleitfaden entworfen. Der führt in 20 Schritten vom Text zur Predigt. Hier das Einführungsvideo:</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Leitfaden zur Predigtvorbereitung" width="1290" height="726" src="https://www.youtube.com/embed/ggHKV3K9nNY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf <a href="http://predigtleitfaden.de">predigtleitfaden.de</a> wird der Kurs weiter vorgestellt. Dort findet ihr auch drei Grundlagenvideos zu den Themen: (1) <em>Wir brauchen die Predigt</em>, (2) <em>Das Geheimnis, um mit Vollmacht zu predigen</em> und (3) <em>Wie perfekt muss ich als Prediger sein?</em> Der eigentliche Kurs ist von dort aus verlinkt bzw. auf der <a href="https://tfm-moodle.de/">Lernplattform unseres <em>Training für Mitarbeiter</em></a> zu finden. Er ist völlig kostenlos und die Registrierung kann selbstständig geschehen. Wenn du selbst predigst oder es lernen möchte, schaue doch mal rein. In jedem Fall: Mache gerne Werbung dafür!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Predigtleitfaden ist in erster Linie auf die Sonntagspredigt ausgerichtet. Das allermeiste kann man aber auch eins zu ein übernehmen, wenn man eine Bibelarbeit für die Jugendstunde / Frauenstunde… ausarbeiten möchte. Bei Rückfragen, schreibe mir gerne eine Nachricht.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fneu-predigtleitfaden-von-efa%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dneu-predigtleitfaden-von-efa&amp;action_name=Neu%3A%20Predigtleitfaden%20von%20EfA&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/neu-predigtleitfaden-von-efa/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=neu-predigtleitfaden-von-efa">Neu: Predigtleitfaden von EfA</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>6 neue Podcast-Empfehlungen</title>
		<link>https://jakobhaddick.de/6-neue-podcast-empfehlungen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=6-neue-podcast-empfehlungen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 13:16:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Podcasts sind eine hervorragende Möglichkeit, sich weiterzubilden, besonders unterwegs. Vor einigen Monaten habe ich in einem Beitrag ein paar Empfehlungen ausgesprochen. Die meisten davon höre ich immer noch – nicht immer alle Folgen, aber die, die für mich interessant sind. Es sind aber auch ein paar Neue dazugekommen. Hier stelle euch sechs vor. Leider ist [&#8230;]<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2F6-neue-podcast-empfehlungen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3D6-neue-podcast-empfehlungen&amp;action_name=6%20neue%20Podcast-Empfehlungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/6-neue-podcast-empfehlungen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=6-neue-podcast-empfehlungen">6 neue Podcast-Empfehlungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Podcasts sind eine hervorragende Möglichkeit, sich weiterzubilden, besonders unterwegs. Vor einigen Monaten habe ich in einem Beitrag ein paar Empfehlungen ausgesprochen. Die meisten davon höre ich immer noch – nicht immer alle Folgen, aber die, die für mich interessant sind. Es sind aber auch ein paar Neue dazugekommen. Hier stelle euch sechs vor. Leider ist nur einer ist in deutscher Sprache.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Theologie</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://cbs.mbts.edu/podcast/">Biblical Foundations</a>:</strong> Ein Podcast des Center for Biblical Studies am Midwestern Seminary mit Andreas Köstenberger. Thematisch geht es um Biblische Theologie. Gäste waren zuletzt Abner Chou, Tom Schreiner, Peter Williams und Don Carson. Die einzelnen Folgen sind von der Länge her nicht ganz einheitlich, liegen aber meist um die 20 Minuten. Wer die Botschaft der biblischen Autoren besser verstehen möchte, ist hier genau richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.biblestudymagazine.com/podcast">Bible Study Magazine</a>:</strong> Wie der Name schon sagt, geht es um das Studium der Bibel. Da die <a href="https://de.logos.com/?utm_source=jakobhaddick.de&amp;utm_medium=partner&amp;utm_campaign=departner">Bibelsoftware Logos</a> hinter dem Projekt steht, geht es natürlich häufig auch um die Möglichkeiten, die das Programm bietet. Man muss aber kein Logos-Nutzer sein, um davon profitieren zu können. Die Folgen sind relativ lang, meist um die 60 Minuten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gemeinde</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://practicalshepherding.com/trenchtalk/">Practical Shepherding</a>:</strong> Hier sprechen zwei erfahrene Pastoren über den praktischen Hirtendienst in einer Gemeinde. Der Podcast ist sehr praktisch und kann vor allem für jüngere Pastoren eine große Hilfe sein. Ihre <a href="https://amzn.to/38oZVxt">kleine Buchreihe</a> ist übrigens ebenfalls sehr empfehlenswert. Die Länge liegt hier bei 20-30 Minuten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Produktivität</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.redeemingproductivity.com/podcast/">Redeeming Productivity</a>:</strong> Reagan Rose ist <em>Director of Digital Platforms</em> bei <a href="https://www.gty.org/">Grace to You</a>. In seinem Podcast geht es um Produktivität aus christlicher Perspektive. Gelegentlich hat er interessante Gäste im Studio, aber auch die Folgen, die er alleine gestaltet sind tiefgehend. Es geht nicht bloß um verschiedene Tools, sondern auch darum, wie Christen damit umgehen sollten. Die Folgen sind zwischen 30 und 60 Minuten lang.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://focusonthispodcast.com/">Hallo Fokus!</a>:</strong> Hier geht es um Selbstmanagement und Produktivität. Einige Folgen sind auch speziell für Unternehmer und Selbstständige geeignet, aber wer allgemein Leitungsfunktionen ausübt oder auch nur lernen möchte, sich selbst zu führen, kann hier viele Impulse bekommen. Mit wenigen Ausnahmen liegt die Länge bei ca. 20-30 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://focusonthispodcast.com/">Focus on this</a>:</strong> Ein Podcast mit Courtney Baker und Blake Stratton. Der Podcast ist von Michael Hyatt &amp; Company und bezieht sich immer wieder auf den <a href="https://fullfocusplanner.com/">Full Focus Planner</a>. Ich selbst verwende ihn nicht – spätestens bei der Anzeige der Kosten für den internationalen Versand wird einem schwindelig. Das Prinzip finde ich aber super und habe davon schon viel gelernt.</p>
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		<title>Buchbesprechung: Die Kunst, sich nicht ablenken zu lassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 17:32:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nir Eyal ist Autor des Bestlellers Hooked. Darin legt er dar, wie man Produkte erschafft, die süchtig machen. „Hooked gibt dir den Bauplan für die Produkte der nächsten Generation. Lies Hooked oder die Firma, die deine ablösen wird, wird es tun.“ So jedenfalls Matt Mullenweg, der Gründer und leitende Entwickler von WordPress. Während gute Produkte [&#8230;]<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fbuchbesprechung-die-kunst-sich-nicht-ablenken-zu-lassen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dbuchbesprechung-die-kunst-sich-nicht-ablenken-zu-lassen&amp;action_name=Buchbesprechung%3A%20Die%20Kunst%2C%20sich%20nicht%20ablenken%20zu%20lassen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><a href="https://www.amazon.de/Kunst-nicht-ablenken-lassen-Indistractable-werden/dp/3868817549/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;linkCode=li3&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=3eeef8e8c15a9ffd9932c48c69ab77ba&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3868817549&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt="" width="169" height="250"/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nir Eyal ist Autor des Bestlellers <em><a href="https://amzn.to/2MXICvw">Hooked</a></em>. Darin legt er dar, wie man Produkte erschafft, die süchtig machen. „Hooked gibt dir den Bauplan für die Produkte der nächsten Generation. Lies Hooked oder die Firma, die deine ablösen wird, wird es tun.“ So jedenfalls Matt Mullenweg, der Gründer und leitende Entwickler von WordPress. Während gute Produkte ihren Nutzern das Leben durchaus erleichtern können, bergen sie auch Gefahren in sich. Dementsprechend will Eyal Nutzern mir seinem zweiten Buch <em><a href="https://amzn.to/2BV0jWl">Die Kunst sich nicht ablenken zu lassen</a></em> Werkzeuge an die Hand geben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Aufbau</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in sieben Teile eingeteilt. Die Teile 1-4 bilden die Grundlage. Im ersten Teil geht darum, interne Trigger zu bewältigen. Die Motivation ist hier im Blick. Warum lassen wir uns so leicht ablenken? Im zweiten Teil geht es darum, Zeit für Antrieb zu schaffen. Es werden Techniken vorgestellt, wie man den Wesentlichen Aufgaben mehr Raum geben kann. Im dritten Teil geht es dann darum, externe Trigger abzuwehren. Die unterschiedlichen Arten der Ablenkung werden hier betrachtet und es werden konkrete Methoden vorgestellt, wie man sie in den Griff bekommen kann. Im vierten Teil geht es um Pakte gegen Ablenkungen – um Vereinbarungen mit sich selbst und auch um einzelne technische Hilfsmittel. Die Teile 5-7 enthalten weiterführende Gedanken. Hier geht es dann um einen unablenkbaren Arbeitsplatz, unablenkbaren Kinder und unablenkbaren Beziehungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei wichtige Einsichten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier zwei Dinge, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Das Buch ist nicht aus einer christlichen Perspektive geschrieben, aber manches ist direkt übertragbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die persönliche Motivation ist ganz wesentlich für unseren Umgang mit Ablenkungen. Warum checke ich meine E-Mails so oft / surfe sinnlos im Netz…? Als Christen sollten wir besonders lernen, unsere Motivation zu hinterfragen und auch Buße über sündige Verhaltensmuster zu tun.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Wenn wir nicht die eigentlichen Ursachen der Ablenkungen angehen, werden wir uns weiterhin ablenken lassen. Es geht nämlich nicht um die Ablenkung per se, sondern um unsere Reaktion.“ (S.29).</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage der Identität spielt eine entscheidende Rolle. Vegetarier essen kein Fleisch. Punkt. Genauso ist es hilfreich, wenn wir uns an unsere Identität erinnern. Was Psychologen erkannt haben, gilt schon lange für Christen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Indem wir unser Verhalten an unserer Identität ausrichten, treffen wir Entscheidungen basierend auf der Person, die wir glauben zu sein.“ (S.144).</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Vier Dinge, die ich angehen will</h3>



<ol class="wp-block-list"><li>Eyal empfiehlt die Zehn-Minuten-Regel für dem Umgang mit Ablenkungen. Wenn wir herausgefordert sind, einem Impuls nachzugeben (egal, ob es der Griff zum Smartphone oder zur Schokolade ist), sollte man bewusst zehn Minuten verstreichen lassen, bevor man nachgibt. In jedem Fall lernt man, sich nicht von seinen Impulsen kontrollieren zu lassen. Und in vielen Fällen ist das Verlangen dann bereits Vergangenheit.</li><li>Eine Wochenkalendervorlage ist eine gute Grundlage für die persönliche Zeiteinteilung. Man stellt den Wochenablauf einer perfekten Woche dar und räumt von vornherein Zeiten für wichtige Dinge ein (für einen Pastor z. B. Predigtvorbereitung, Besuche, Lesen…). Es können immer Dinge dazwischenkommen und die perfekte Woche wird es so vielleicht nie geben. Aber man kann danach streben.</li><li>Benachrichtigungen habe ich auf meinem Smartphone ohnehin schon auf ein Minimum reduziert und der „Nicht stören“ Modus ist oft aktiviert. Ich will das aber noch stärker umsetzen. Eine wichtige Frage in dieser Hinsicht: „Dient der Trigger mit oder ich ihm?“.</li><li>Mein E-Mail-Programm will ich in Zukunft öfter schließen. Wer eine dringenden Antwort braucht, kann anrufen. Bei einer Mail sollte es kein Problem sein, mal ein paar Stunden zu warten.<br></li></ol>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein hervorragendes Buch für jeden, der lernen möchte, fokussierter zu arbeiten. Ich habe nur ein paar Dinge herausgegriffen. Das Buch ist voll von praktischen Ratschlägen. Die Schriftgröße ist etwas klein geraten und die Übersetzung klingt gelegentlich etwas sperrig (ich habe zuerst <a href="https://amzn.to/2WnTFBj">das englischsprachige Hörbuch</a> gehört). Ansonsten aber sehr empfehlenswert!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Ich danke dem <a href="https://www.m-vg.de/redline/shop/home/">Redline Verlag</a> für die Zusendung eines kostenlosen Rezensionsexemplars. Meine Bewertung hat das nicht beeinflusst. Das Buch kann man auch <a href="https://www.m-vg.de/redline/shop/article/16670-die-kunst-sich-nicht-ablenken-zu-lassen/">direkt über den Verlag bestellen</a>.</em></strong></p>
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		<title>2 Hilfen fürs Gebet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktivität & Lebensführung]]></category>
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		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gebet ist etwas natürliches für einen Christen. Auf der anderen Seite aber auch eine Dauerbaustelle. Der ehemalige Leiter der China-Inland-Mission Oswald Sanders schrieb dementsprechend: „Wenn du einen Christen demütigen willst, dann frage ihn nach seinem Gebetsleben!“ Geistliches Leben lässt sich nicht automatisieren. Und doch gibt es Gewohnheiten und Methoden, die einem helfen können, regelmäßig zu [&#8230;]<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2F2-hilfen-furs-gebet%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3D2-hilfen-furs-gebet&amp;action_name=2%20Hilfen%20f%C3%BCrs%20Gebet&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/2-hilfen-furs-gebet/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=2-hilfen-furs-gebet">2 Hilfen fürs Gebet</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Gebet ist etwas natürliches für einen Christen. Auf der anderen Seite aber auch eine Dauerbaustelle. Der ehemalige Leiter der China-Inland-Mission Oswald Sanders schrieb dementsprechend: „Wenn du einen Christen demütigen willst, dann frage ihn nach seinem Gebetsleben!“ Geistliches Leben lässt sich nicht  automatisieren. Und doch gibt es Gewohnheiten und Methoden, die einem helfen können, regelmäßig zu beten. Seit einiger Zeit nutze ich zwei Methoden, die ich hier kurz vorstellen möchte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">PrayerMate</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium is-resized"><a href="https://www.prayermate.net/"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2019/09/prayermate-139x300.jpg" alt="" class="wp-image-1175" width="165" height="356" srcset="https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2019/09/prayermate-139x300.jpg 139w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2019/09/prayermate-768x1662.jpg 768w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2019/09/prayermate-473x1024.jpg 473w, https://jakobhaddick.de/wp-content/uploads/2019/09/prayermate.jpg 828w" sizes="(max-width: 165px) 100vw, 165px" /></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, regelmäßig für etwas zu beten – und habe es dann doch aus dem Blick verloren. Dabei geht es nicht nur um Nebensächlichkeiten, sondern Menschen und Dinge, die mir wichtig sind. Seit ich 2016 einen <a href="https://www.challies.com/articles/4-methods-to-organize-your-prayer-life/">Artikel von Tim Challies</a> las, funktioniert das wesentlich besser. Seitdem nutze ich (fast) täglich die App <a href="https://www.prayermate.net/">PrayerMate</a>. PrayerMate funktioniert im Grunde wie ein Karteikasten. Die verschiedenen Fächer des Kastens bilden verschiedene Kategorien fürs Gebet. Jeden Tag kann ich dann eine beliebige Anzahl an Karten einer Kategorie nehmen, für sie beten, und sie anschließend am Ende des Fachs platzieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Kategorien lauten (1) Persönliches, (2) Meine Frau, (3) Meine Kinder, (4) Meine Familie, (5) Der Leitungskreis der Gemeinde, (6) Die Gemeindeglieder, (7) Akute Anliegen, (8) Besondere Personen, (9) Gemeinden und Mission. In diesen Kategorien sind verschiedene Anliegen oder Personen hinterlegt. Jeden Tag kann ich für 1-2 davon beten (die Anzahl ist bei den Kategorien festgelegt). Wenn ich jeden Tag für zwei Haushalte meiner Gemeinde bete, ist z. B. sichergestellt, dass ich jeden Monat für jeden einmal gebetet habe. Mir hilft das sehr, mein Gebet zu organisieren. PrayerMate ist kostenlos und sowohl für iOS als auch für Android verfügbar. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Beten mit der Bibel</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/1433547848/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;linkCode=li3&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=f0e6ef37b21032febc7e11ae38c84302&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=1433547848&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem Buch <a href="https://amzn.to/2NiOMaV">Praying the Bible</a> beschreibt Donald Whitney, wie man die Bibel als Grundlage für das eigene Gebet nutzen kann. Man liest einen Bibeltext Vers für Vers durch, macht sich die Anliegen zu eigen und wendet sie auf den eigenen Kontext an. Besonders die Psalmen eignen sich dafür, aber auch die anderen Bücher der Bibel. So kommt Abwechslung ins eigene Gebetsleben und so ist gewährleistet, dass man auch für die Dinge betet, die Gott am Herzen liegen. In diesem kleinen Video beschreibt er seine Methode selbst.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="How can I improve my prayer life?" width="1290" height="726" src="https://www.youtube.com/embed/pXXAQW_5vGs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2F2-hilfen-furs-gebet%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3D2-hilfen-furs-gebet&amp;action_name=2%20Hilfen%20f%C3%BCrs%20Gebet&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/2-hilfen-furs-gebet/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=2-hilfen-furs-gebet">2 Hilfen fürs Gebet</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>8 hörenswerte Podcasts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2019 09:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer meinen Blog verfolgt, bekommt mit, dass ich regelmäßig Bücher vorstelle. Ich höre aber auch viele Podcasts – meistens auf dem Weg mit dem Fahrrad ins Büro. Deshalb stelle ich hier 8 Podcasts vor, die ich regelmäßig höre. Nicht unbedingt jede Folge, aber doch die meisten. Ich nutze dabei die die App Overcast, die meine [&#8230;]<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2F8-horenswerte-podcasts%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3D8-horenswerte-podcasts&amp;action_name=8%20h%C3%B6renswerte%20Podcasts&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/8-horenswerte-podcasts/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=8-horenswerte-podcasts">8 hörenswerte Podcasts</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer meinen Blog verfolgt, bekommt mit, dass ich regelmäßig Bücher vorstelle. Ich höre aber auch viele Podcasts – meistens auf dem Weg mit dem Fahrrad ins Büro. Deshalb stelle ich hier 8 Podcasts vor, die ich regelmäßig höre. Nicht unbedingt jede Folge, aber doch die meisten. Ich nutze dabei die die App <a href="https://overcast.fm/">Overcast</a>, die meine abonnierten Podcasts gut organisiert und nützliche Einstellungsmöglichkeiten bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Theologie</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://voice.dts.edu/tablepodcast/">The Table Podcast</a>:</strong> Dieser Podcast gehört zum <em>Hendricks Center</em> des <em>Dallas Theological Seminary</em> und wird in den meisten Fällen von Darrell Bock moderiert. Thematisch dreht er sich um Fragen der Theologie und Kultur. Oft sind interessante Gesprächspartner zu Gast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://secundumscripturas.com/tag/church-grammar/">Church Grammar</a>:</strong> Brandon Smith ist <em>Assistant Professor of Theology and New Testament</em> an der Cedarville University. Bis vor kurzem moderierte er zusammen mit Travin Wax auch den Word Matters-Podcast, der leider nicht mehr weitergeführt wurde. In <em>Church Grammar</em> geht es um ganz verschiedene theologische Themen, die sehr von den Gästen abhängen. In der Vergangenheit waren z. B. Thomas Schreiner, Michael Bird oder Patrick Schreiner mit dabei. In der aktuellen Folge geht es um <em>Theological Interpretation and Pastor Theologians</em> mit Kevin Vanhoozer. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Gemeinde</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.9marks.org/tag/pastors-talk/">Pastors’ Talk</a>:</strong> Dieser Podcast ist von 9Marks und wird von Jonathan Leeman und Mark Dever moderiert. Die Gespräche werden im Dialog geführt. Es geht um praktische Aspekte des christlichen Lebens und des pastoralen Dienstes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://jasonkallen.com/podcast/">Preaching and Preachers</a>:</strong> Der Gastgeber dieses Podcasts ist Jason Allen, President des <em>Midwestern Baptist Theological Seminary</em>. Wie der Name des Podcast schon sagt, geht es ums Predigen. Oft stellen Gäste ihr Bücher vor, die sie über einen Aspekt des Predigens geschrieben haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://replicate.org/resources/making-disciples-with-robby-gallaty-podcast/">Making Disciples</a>:</strong> Hier geht es um gelebte Jüngerschaft in der Gemeinde. Gastgeber ist Robby Gallaty, Pastor und Gründer von <em>Replicate Ministries</em>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leiterschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://thomrainer.com/podcast-2/">Rainer on Leadership</a>:</strong> Thom Rainer war viele Jahre lang President von <em>Lifeway Christian Resources</em>. Vor kurzem gründete er Church Answers, eine Online-Community für Gemeindeleiter. Rainer gibt praktische Ratschläge für die Leitung einer Gemeinde. Moderator ist Jonathan Howie, <em>Director of Strategic Initiatives</em> bei <em>LifeWay</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://michaelhyatt.com/leadtowin/">Lead to Win</a>:</strong> Michael Hyatt war lange Zeit CEO des christlichen Verlags <em>Thomas Nelson</em>. Seit einigen Jahren leitet er sein eigenes Unternehmen, das sich dem Thema Leiterschaft und Produktivität widmet. Darum geht es auch in seinem Podcast, den er zusammen mit einer seiner Töchter aufnimmt. Der Podcast ist nicht explizit christlich, vermittelt aber gute Prinzipien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.schwab.com/resource-center/insights/podcast">Choiceology</a>:</strong> In diesem Podcast geht es darum, gute Entscheidungen zu treffen. Die Wharton-Professorin Katy Milkman spricht über die psychologischen Hintergründe häufiger Entscheidungs-Fehler. In der aktuellen Folge wird z. B. erklärt, warum es in den meisten Aufzügen Knöpfe zum Schließen der Türe gibt, auch wenn diese in der Regel überhaupt nicht mit der Steuerung des Aufzugs verbunden sind.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2F8-horenswerte-podcasts%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3D8-horenswerte-podcasts&amp;action_name=8%20h%C3%B6renswerte%20Podcasts&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/8-horenswerte-podcasts/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=8-horenswerte-podcasts">8 hörenswerte Podcasts</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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