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	<title>Gesellschaft &amp; Kultur Archive - Jakobs Blog</title>
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	<title>Gesellschaft &amp; Kultur Archive - Jakobs Blog</title>
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		<title>KI ohne Hype: Was wir nicht delegieren dürfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:36:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
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		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KI erleichtert viele Aufgaben. Doch manche Wege formen unser Denken, unseren Glauben und unsere Verantwortung. Was Christen deshalb nicht delegieren sollten.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fki-ohne-hype%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dki-ohne-hype&amp;action_name=KI%20ohne%20Hype%3A%20Was%20wir%20nicht%20delegieren%20d%C3%BCrfen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ki-ohne-hype/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ki-ohne-hype">KI ohne Hype: Was wir nicht delegieren dürfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz nimmt uns Arbeit ab. Sie fasst Texte zusammen, entwickelt erste Ideen, formuliert Nachrichten und hilft beim Strukturieren. Vieles davon kann tatsächlich nützlich sein.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt dieses Artikels ist eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=L5O38ZSFoa4">aktuelle Folge von Lanz + Precht mit der Frage: „Ist der KI-Hype am Ende?“</a> Markus Lanz und Richard David Precht sprechen darin über die großen Erwartungen, die mit KI verbunden sind, und über die wachsende Skepsis gegenüber diesen Versprechen. Ihr Hauptanliegen liegt jedoch an anderer Stelle: Der öffentliche Diskurs kreist häufig um Wettbewerb, Gewinne und Effizienz, während die Folgen für Bildung, Arbeit und Kultur vergleichsweise wenig bedacht werden.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Besonders nachdenklich macht mich ihre Sorge, dass KI uns das Schreiben, Lernen und Denken so bequem abnimmt, dass wir am Ende über Antworten verfügen, ohne die Wege des Verstehens selbst gegangen zu sein. Zugleich fragen sie, wer von dieser Entwicklung profitiert und was sie für Menschen bedeutet, deren Arbeit oder berufliche Zukunft dadurch unter Druck gerät.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Vieles an diesen Überlegungen ist offen, manches bewusst zugespitzt. Die Grundfrage verdient dennoch Aufmerksamkeit: Was macht diese Entwicklung mit uns?</p>




<p class="wp-block-paragraph">Paulus fordert Christen auf, alles zu prüfen und das Gute zu behalten (1Thess 5,21). Das ist auch für den Umgang mit KI ein guter Ausgangspunkt. Sie kann ein hilfreiches Werkzeug sein. Weisheit, Verantwortung und Gemeinschaft bleiben jedoch Aufgaben, die wir nicht delegieren dürfen.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Unsere Arbeit formt uns</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nutzen von KI ist real. Wer viele Aufgaben trägt, darf technische Hilfe dankbar einsetzen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Es gibt allerdings Arbeitsprozesse, deren Wert über das Ergebnis hinausgeht. Sie prägen den Menschen, der sie durchläuft. Das gilt besonders für Dinge wie Bibelstudium, Predigtvorbereitung, Schreiben und Seelsorge.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Wer einen biblischen Text langsam liest, Beobachtungen sammelt, Fragen stellt und Gedanken ordnet, gewinnt mehr als eine brauchbare Zusammenfassung. Wer um einen seelsorgerlichen Rat ringt, beschäftigt sich mit dem Menschen, dem er dienen will. Wer eine Predigt vorbereitet, sucht nicht bloß nach guten Sätzen. Er setzt sich selbst dem Wort Gottes aus.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Eine KI kann in wenigen Sekunden einen Predigtentwurf erstellen. Die geistliche Arbeit des Predigers nimmt sie ihm damit nicht ab. Aus einer Predigt soll erkennbar werden, dass der Prediger den Text verstanden, durchdacht und auf sein eigenes Leben angewandt hat.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Wie ich KI bei Themenpredigten als Hilfsmittel einsetze und welche Grenzen ich dabei sehe, habe ich <a href="https://jakobhaddick.de/ki-in-der-predigtvorbereitung-themenpredigten/">in einem früheren Beitrag zur KI in der Predigtvorbereitung</a> ausführlicher beschrieben.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Mühsame Arbeit ist keine Tugend an sich. Doch manche Wege lehren uns Geduld, Sorgfalt und Liebe. Bei solchen Aufgaben sollte KI unterstützen, ohne den prägenden Prozess zu ersetzen.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Urteilen und Verantwortung bleiben persönlich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI liefert Informationen und oft auch überzeugend klingende Antworten. Weisheit entsteht dadurch noch nicht.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Biblische Weisheit zeigt sich darin, Gut und Böse unterscheiden und in einer konkreten Situation angemessen handeln zu können. Der Hebräerbrief beschreibt reife Christen als Menschen, deren Urteilsvermögen durch Übung geschult ist (Hebr 5,14). Diese Reife wächst, wenn wir sorgfältig lesen, Fragen prüfen, zuhören und Entscheidungen verantworten.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Gerade im Bibelstudium ist das wichtig. KI kann beim Ordnen von Informationen oder beim Auffinden von Material helfen. Ihre Vorschläge bleiben Hilfen. Wer sie übernimmt, muss sie am Text selbst prüfen und begründen können.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Für Leiter in Gemeinden gilt das ebenso. Ein Werkzeug kann helfen, Gedanken zu sortieren. Die Verantwortung für Lehre, Seelsorge und Entscheidungen bleibt bei den Menschen, die sie treffen. Sie stehen vor Gott und vor der Gemeinde für ihre Worte und ihr Handeln ein.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Das zeigt sich besonders deutlich in persönlichen Begegnungen. In einer schwierigen Situation braucht ein Mensch mehr als eine plausible Antwort. Er braucht jemanden, der zuhört, seine Lage ernst nimmt und mit Liebe und Wahrheit spricht. Ein System kann den Ton eines Trostbriefes nachahmen. Echter Trost wächst allerdings dort, wo jemand eine Last wahrnimmt und mitträgt.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Die Gemeinde lebt von solchen Begegnungen. Sie ist der Leib Christi, in dem Menschen einander sehen, ermahnen, vergeben und im Glauben stärken. Gerade in einer Welt voller schneller Antworten sollte sie ein Ort bleiben, an dem Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern Gemeinschaft erfahren.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Warum Gemeinden in einer digitalen Welt besonders Räume ungeteilter Aufmerksamkeit brauchen, habe ich <a href="https://jakobhaddick.de/ungeteilte-aufmerksamkeit-jonathan-haidts-rat-an-gemeinden/">in diesem Beitrag über Jonathan Haidts Rat an Gemeinden</a> weiter ausgeführt.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Nächstenliebe weitet den Blick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage nach KI endet nicht am eigenen Schreibtisch. Technische Entwicklungen haben gesellschaftliche Folgen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Wie stark sich Arbeitsplätze, Bildung und kreative Berufe verändern werden, lässt sich heute kaum zuverlässig vorhersagen. Manche Prognosen greifen zu weit. Dennoch erleben Menschen bereits, dass sich Anforderungen an ihre Arbeit verändern und Zukunftsfragen drängender werden. Auch die Verteilung von Gewinn, Einfluss und Ressourcen verdient Aufmerksamkeit.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Christliche Nächstenliebe fragt deshalb weiter: Wem dient diese Entwicklung? Wer profitiert von ihr? Wer trägt mögliche Kosten?</p>




<p class="wp-block-paragraph">Der Wert eines Menschen hängt nicht an seiner Produktivität oder daran, wie leicht eine Tätigkeit automatisiert werden kann. Jeder Mensch ist als Ebenbild Gottes geschaffen (Gen 1,27). Das gilt für diejenigen, die neue Technologien entwickeln, ebenso wie für Menschen, deren berufliche Zukunft durch diese Technologien unsicherer wird.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Gemeinden werden die großen Entscheidungen über KI nicht treffen. Sie können aber Menschen mit ihren Sorgen ernst nehmen. Sie können jungen Christen helfen, ihren Wert nicht allein aus Leistung und beruflichem Erfolg abzuleiten. Und sie können daran erinnern, dass technischer Fortschritt dem Menschen dienen soll.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Nüchtern handeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine reife Haltung zu KI beginnt mit ehrlichen Fragen. Dient dieses Werkzeug einer begrenzten Aufgabe? Hilft es mir, sorgfältiger zu arbeiten? Oder gebe ich gerade etwas aus der Hand, das eigenes Denken, persönliche Verantwortung oder echte Begegnung verlangt?</p>




<p class="wp-block-paragraph">Es kann sinnvoll sein, zuerst selbst zu lesen, zu schreiben und zu überlegen. Danach kann KI als Gesprächspartner oder Hilfe zur Überarbeitung hinzukommen. Ebenso hilfreich sind klare Absprachen in Mitarbeiter- und Leitungsteams, bevor sich bestimmte Gewohnheiten unbemerkt festsetzen.</p>




<p class="wp-block-paragraph">KI kann ein gutes Werkzeug sein. Weisheit, Verantwortung und Gemeinschaft lassen sich jedoch nicht delegieren. Deshalb ist die wichtigste Frage auch nicht, ob KI uns schneller macht. Sie lautet: Hilft uns dieser Einsatz, Gott und Menschen treuer zu dienen?</p>
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		<title>Fantasy und Spiritualität – wenn Sehnsucht in die Irre führt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fantasy-Geschichten können Sehnsucht nach Wahrheit, Hoffnung und Erlösung wecken. Aber dieselbe Sehnsucht kann Menschen auch in falsche Spiritualität führen.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffantasy-und-spiritualitat-wenn-sehnsucht-in-die-irre-fuhrt%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dfantasy-und-spiritualitat-wenn-sehnsucht-in-die-irre-fuhrt&amp;action_name=Fantasy%20und%20Spiritualit%C3%A4t%20%E2%80%93%20wenn%20Sehnsucht%20in%20die%20Irre%20f%C3%BChrt&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Hannah Murray, bekannt aus der Serie <em>Game of Thrones</em> (die ich insbesondere wegen ihrer expliziten sexuellen Inhalte ausdrücklich NICHT empfehle), hat <a href="https://www.theguardian.com/film/2026/may/23/hannah-murray-interview-wellness-cult-sectioned">im Guardian</a> von ihrem Weg in eine spirituelle Gruppe, einer schweren Psychose und ihrer späteren Diagnose einer bipolaren Störung erzählt. Dabei beschreibt sie sich selbst als Teil der „Harry-Potter-Generation“. Als Kind habe sie sich gewünscht, dass es hinter unserer sichtbaren Welt wirklich eine verborgene magische Wirklichkeit gebe. Später, während ihrer Psychose, hätten sich solche Vorstellungen mit dem Gedanken verbunden, eine besondere Bestimmung zu haben und die Welt retten zu müssen. Zugleich sagt sie ausdrücklich, dass diese Geschichten deshalb nicht einfach schlecht seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Murrays Geschichte ist deshalb keine einfache Warnung vor Fantasy oder Magie. Sie zeigt vielmehr, wie eng Fantasy und Spiritualität für manche Menschen miteinander verbunden sein können. Der Guardian-Artikel beschreibt vielmehr ein Zusammenspiel aus Verletzlichkeit, Einsamkeit, Schauspielwelt, Selbsthilfe-Kultur, spirituellen Versprechen und psychischer Erkrankung. Gerade diese Mischung macht den Bericht so ernst. Fantasy war nicht die Ursache. Aber bestimmte Motive aus solchen Geschichten konnten bei ihr offenbar eine Sehnsucht verstärken, die später in eine gefährliche Richtung gelenkt wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fantasy ist nicht das Problem</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe gute Geschichten. In meinem <a href="https://jakobhaddick.de/warum-ich-die-wingfeather-saga-liebe/">Artikel über die Wingfeather Saga</a> habe ich beispielsweise geschrieben, warum mich Andrew Petersons Fantasy-Welt begeistert (ich lese den ersten Band gerade zusammen mit meinen großen Jungs, wir sind fast durch). Dort dienen die fantastischen Elemente nicht der Verführung ins Esoterische, sondern sie bringen tiefere Wahrheiten ans Licht: Hoffnung, Erlösung, Mut, Treue und das Ringen zwischen Gut und Böse. Ich bin ebenso ein großer Fan von Narnia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr empfehlen kann ich vor diesem Hintergrund <a href="https://amzn.to/4e1Ff39"><em>Echoes of Eden</em> von Jerram Barrs</a> (<em>Affiliate-Link</em>). Barrs zeigt, dass Literatur und Kunst aus christlicher Sicht nicht zuerst verdächtig sind. Gute Geschichten können Spuren von Wahrheit, Schönheit und Güte enthalten. Sie können Sehnsucht nach Erlösung wecken und helfen, das Gute neu zu lieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So beschreibt auch <a href="https://jotamverlag.de/blogs/jotam-blog/eine-notiz-an-die-eltern-zur-wingfeather-saga">Andrew Peterson in seiner „Notiz an die Eltern“</a> zur Wingfeather Saga, dass er die Fantasie seiner Leser mit Wahrheit, Schönheit und Güte befeuern möchte. Zugleich nimmt er die Macht von Geschichten ernst: Sie prägen unser Denken, unsere Sehnsucht und unser Bild von Gut und Böse.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Sehnsucht kann kippen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Warum faszinieren uns magische Welten überhaupt? Vermutlich, weil sie an eine tiefe menschliche Sehnsucht rühren: Die Welt soll mehr sein als das, was man sieht. Wir wünschen uns Bedeutung, Schönheit, Rettung und eine Geschichte, in der das Gute am Ende stärker ist als das Böse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Sehnsucht ist nicht falsch. Aber sie kann in die Irre gehen. Problematisch wird es dort, wo die Sehnsucht nach einer größeren Wirklichkeit nicht mehr in Geschichten bleibt, sondern in reale spirituelle Praktiken übergeht. Genau das zeigt Murrays Geschichte. Die Gruppe, in die sie geriet, versprach Heilung, verborgenes Wissen, spirituelle Entwicklung und besondere Berufung. Es ging um Energien, Rituale, Chakren, magische Kreise und den nächsten Schritt auf einem angeblich höheren Weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist mehr als harmlose Fantasie. Der Mensch sucht nicht mehr nach Gott, sondern nach einem Schlüssel, mit dem er sich selbst heilen, schützen oder erhöhen kann. Die Bibel warnt davor, geistliche Kräfte außerhalb Gottes zu suchen. Solche Wege sind nicht harmlos.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht jede Geschichte ist für jeden geeignet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche Gefahr liegt nicht zuerst in einer Literaturgattung. Sie liegt im menschlichen Herzen. Fantasy kann gute Sehnsucht wecken. Sie kann aber auch Machtfantasien, Fluchtgedanken oder eine ungesunde Faszination für das Verborgene nähren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb reicht die Frage nicht: „Kommt Magie darin vor?“ Besser ist die Frage: „In welche Richtung formt diese Geschichte das Herz?“ Nicht jede Geschichte ist für jede Lebensphase und jeden Menschen gleich gut geeignet. Was für einen Erwachsenen unproblematisch ist, kann ein Kind überfordern. Was für den einen reine Erzählfreude ist, kann beim anderen problematische Sehnsüchte verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade Eltern sollten darum nicht nur erlauben oder verbieten, sondern mit ihren Kindern über Geschichten sprechen. Was ist schön an dieser Geschichte? Was ist traurig? Wer rettet? Was wird als gut dargestellt? Wo wird Macht verführerisch? Wo wird das Böse verharmlost? Solche Gespräche helfen Kindern, nicht nur zu lesen, sondern auch zu unterscheiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Christus erfüllt, was Magie verspricht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falsche Spiritualität lebt von großen Versprechen: Du bist besonders. Du hast verborgenes Wissen. Du kannst dich selbst heilen. Du kannst Zugang zu geheimen Kräften bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Evangelium sagt etwas anderes: Du musst dich nicht selbst erlösen. Du brauchst kein geheimes Wissen. Du musst nicht durch Rituale oder spirituelle Techniken zu dir selbst finden. Christus ist gekommen, um verlorene Menschen zu retten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darum sollten Christen Fantasy weder pauschal verdammen noch unkritisch feiern. Gute Geschichten können helfen, Wahrheit, Schönheit und Hoffnung neu zu sehen. Andere Geschichten können dagegen Sehnsüchte nähren, die Menschen in die Irre führen. Entscheidend ist, wohin sie unser Herz lenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jede Tür in eine andere Welt führt ins Licht. Aber gute Geschichten können uns daran erinnern, dass es Licht gibt. Und dass dieses Licht nicht aus uns selbst kommt, sondern von Christus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen über den Amazon-Link.</em></p>
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		<title>Christfluencer in der Kritik – was der Deutschlandfunk übersieht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 11:37:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Deutschlandfunk über christliche Influencer wie Jasmin Friesen und Leonard Jäger. In meinem Beitrag ordne ich ein – theologisch, kritisch und differenziert.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fchristfluencer-in-der-kritik%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dchristfluencer-in-der-kritik&amp;action_name=Christfluencer%20in%20der%20Kritik%20%E2%80%93%20was%20der%20Deutschlandfunk%20%C3%BCbersieht&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/christfluencer-in-der-kritik/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=christfluencer-in-der-kritik">Christfluencer in der Kritik – was der Deutschlandfunk übersieht</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gestern hat der Deutschlandfunk mal wieder einen kritischen Blick auf Evangelikale geworfen. In <a href="https://www.deutschlandfunk.de/rechts-und-bibeltreu-christfluencer-und-ihr-erzkonservatives-familienbild-100.html">„Rechts und bibeltreu – Christfluencer und ihr erzkonservatives Familienbild“</a> beleuchtet der Sender drei Influencer, die offen über ihren Glauben sprechen: Jasmin Friesen („LIEBEZURBIBEL“), Jana Highholder und Leonard Jäger („Ketzer der Neuzeit“). Der Beitrag konzentriert sich vor allem auf ihre ethischen und politischen Positionen und blendet ihr geistliches Anliegen weitgehend aus. Dabei unterscheiden sich die drei Kanäle deutlich – was in der Sendung kaum zur Sprache kommt. Jasmin Friesen und Jana Highholder greifen zwar ethische Themen wie Sexualität oder Abtreibung auf, richten den Fokus aber klar auf praktische Nachfolge. Leonard Jäger sucht hingegen bewusst die politische Auseinandersetzung. Sein Kanal war ursprünglich stark politisch geprägt, und er ist selbst erst seit Kurzem gläubig – das Geistliche tritt bei ihm daher häufig hinter seinem politischen Anliegen zurück.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Vorsichtige Differenzierung und abwertende Begriffe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Positiv fand ich die Einschätzung des Theologen Martin Fritz: Traditionelle Familienwerte sind zunächst einmal konservativ und können durchaus vertreten werden; problematisch werden sie für ihn erst dann, wenn man sie aggressiv und mit einem Absolutheitsanspruch vorträgt. Dem kann ich einiges abgewinnen. Christen sollten ihre Überzeugungen mutig, aber gleichzeitig sanftmütig vertreten – nicht selten geht eines von beidem verloren, sowohl auf konservativer als auch auf progressiver Seite. Zugleich muss man sagen: Die christliche Botschaft bringt von sich aus einen Anspruch auf Verbindlichkeit mit. Christen können also nicht auf den Wahrheitsanspruch der Bibel verzichten, ohne ihre Botschaft zu verwässern.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Irritierend finde ich allerdings Formulierungen wie „Dauerberieselung“ und „Simplifizierung“ durch „rechts-christlichen Content“. Warum werden geistliche Inhalte abgewertet, nur weil sie nicht dem Zeitgeist entsprechen?</p>




<h3 class="wp-block-heading">Ein Gottesbild auf Sendung?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss schießt der Beitrag dann deutlich übers Ziel hinaus: Durch die große Reichweite der Influencer sei eine „christliche Botschaft ohne Angst – und mit einem inklusiven Gottesbild“ in Gefahr. Damit positioniert sich der Deutschlandfunk selbst als Verteidiger eines bestimmten Gottesbildes. Ist es wirklich Aufgabe eines öffentlich-rechtlichen Senders, festzulegen, welche Theologie „richtig“ ist?</p>




<h3 class="wp-block-heading">Zwei Maßstäbe?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nur am Rande wird erwähnt, dass die EKD seit Jahren liberale Influencerprojekte finanziell unterstützt. Wenn das legitim ist – und viele würden das so sehen –, warum sollte es dann problematisch sein, wenn sich konservative Kanäle ebenfalls vernetzen und gegenseitig fördern? Auffällig ist zudem: Viele Landeskirchen verlieren gerade bei Jugendlichen spürbar an Zuspruch. Vielleicht liegt das auch daran, dass ihre Botschaft oft nur noch weichgespült ankommt – und damit kaum noch Orientierung gibt.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Zwischen AfD und Apologetik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich darf im Beitrag das Stichwort AfD nicht fehlen: Jasmin Friesen zeigt an einigen Stellen Sympathien für die Partei, betont aber zum Beispiel im jüngsten <a href="https://realisten.net/jasmin-friesen-liebezurbibel-was-wuerdest-du-alice-weidel-fragen/">Realisten-Podcast</a>, dass sie Björn Höcke durchaus kritisch sieht.</p>




<p class="wp-block-paragraph">Leonard Jäger provoziert gern, hört aber zugleich aufmerksam zu. Kein Geheimnis: Zuspitzungen und klare Kanten bekommen in den sozialen Medien deutlich mehr Reichweite als sachliche Auseinandersetzungen – das gilt für alle politischen Lager. Ich wünschte es wäre anders…</p>




<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich teile nicht jede Meinung der drei und finde manchen Tonfall zu polemisch. In Fragen wie der AfD oder Donald Trump vertrete ich klar andere Überzeugungen als Leonard Jäger. Entscheidend bleibt für mich aber: Der evangelikale Raum ist vielfältig – von ruhigen Bibelauslegern bis hin zu solchen, die politisch deutlich Stellung beziehen, ob eher links oder eher rechts. Wer all das in eine einzige Schublade steckt, verbaut sich die Chance auf ehrliche und fruchtbare Gespräche.</p>
<img decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fchristfluencer-in-der-kritik%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dchristfluencer-in-der-kritik&amp;action_name=Christfluencer%20in%20der%20Kritik%20%E2%80%93%20was%20der%20Deutschlandfunk%20%C3%BCbersieht&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/christfluencer-in-der-kritik/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=christfluencer-in-der-kritik">Christfluencer in der Kritik – was der Deutschlandfunk übersieht</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Warum ich mich habe impfen lassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich meine zweite Impfung gegen Corona (SARS-CoV-2) bekommen. Warum ich mich für eine Impfung entschieden habe, beschreibe ich in diesem Artikel.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwarum-ich-mich-habe-impfen-lassen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwarum-ich-mich-habe-impfen-lassen&amp;action_name=Warum%20ich%20mich%20habe%20impfen%20lassen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche habe ich meine zweite Impfung gegen Corona (SARS-CoV-2) bekommen (als Kontaktperson einer Schwangeren gehörte ich zur priorisieren Gruppe). Aktuell stellen sich natürlich viele Menschen die Frage, ob sie sich impfen lassen sollen. Deshalb möchte ich in diesem Beitrag meine persönlichen Gründe für eine Impfung darlegen. Ich finde es ganz wichtig, dass die Impfung auf freiwilliger Basis stattfindet. Aber man sollte die Argumente abwägen, statt einfach denen zu folgen, die lauter schreien – egal welche Seite das ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die gesellschaftlichen Risiken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das verkürzten Zulassungsverfahren der verschiedenen Impfstoffe, gibt es ein erhöhtes Risiko, dass unerwartete Nebenwirkungen auftreten. Die mRNA-Technologie an sich ist relativ neu und zu den verschiedenen Impfstoffe gibt es selbstverständlich keine Langzeitstudien. Auf diese Tatsache weisen Impfkritiker immer wieder hin. Das ist allerdings nur die eine Seite der Medaille. Abzuwarten würde nämlich ebenfalls erhebliche Risiken bergen. Der aktuelle Rückgang der Fallzahlen hat ziemlich sicher damit zu tun, dass immer mehr Menschen geimpft sind. Vermutlich wären die Fallzahlen in der warmen Jahreszeit auch ohne Impfungen heruntergegangen. Allerdings kaum in dieser Geschwindigkeit. Die bereits erfolgten Öffnungen hätten nicht in dem Tempo stattfinden können. Die Wirtschaftslage wäre noch schwieriger als sie es so schon ist und auch die persönlichen Freiheiten wären noch stärker eingeschränkt. Das ist nicht unerheblich. Außerdem wäre davon auszugehen, dass die Zahlen spätestens im Herbst wieder steigen. Es gibt also auf beiden Seiten Risiken, die abzuwägen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Persönlich halte ich es für klug, auf die Einschätzung von Fachleuten zu vertrauen. Impfkritiker bringen als Argument, es würden in den Medien nur die Fachleute zu Wort kommen, die die Meinung der Regierung unterstützen. Sicher gibt es auch Gegenstimmen. Die sind allerdings kaum in der Mehrzahl. Und auch in meinem persönlichen Umfeld erlebe ich es nicht so. Ich kenne zwar nicht unglaublich viele Ärzte persönlich, aber doch ein paar. Und die weisen deutlich auf die Gefahren von Covid-19 hin und sprechen sich für Impfungen aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die persönlichen Risiken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist Abwägungssache, ob es für die gesellschaftliche Situation in unserem Land gut ist, Impfungen voranzutreiben. Davon bin ich überzeugt. Eine andere Sache ist es aber, die persönlichen Risiken zu bewerten. Es ist offensichtlich so, dass jüngere Menschen kein hohes persönliches Risiko eingehen, schwer an Covid-19 zu erkranken. Ich gehe zwar stark auf die 40 zu, aber ich zähle mich in diesem Fall schon noch zu den Jüngeren. Man könnte argumentieren, dass das unkalkulierbare Risiko von Langzeitfolgen schwerer wiegt als das kalkulierbare Risiko einer schweren Erkrankung. In dem Fall müsste ich dann hoffen, dass sich möglichst viele andere Menschen impfen lassen, sodass wir als Gesellschaft gut durch diese Krise hindurch kommen. Einige Monate oder Jahre später könnte ich dann ggf. selbst diesen Schritt wagen. Als Christ kann ich allerdings nicht erkennen, wie man diese Einstellung mit der Botschaft des Evangeliums in Einklang bringen könnte. Christen folgen jemandem, der sich selbst hingegeben hat, um andere zu retten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben.</p><cite>1.Johannes 3,16</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte Teil der Lösung sein, nicht Teil des Problems. Deshalb habe ich mich impfen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Risiken für andere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Pastor bin ich regelmäßig in Kontakt mit Menschen. Selbstverständlich auch mit solchen, die zur Risiko-Gruppe gehören. Das fällt mir in der aktuellen Situation wesentlich leichter, wenn ich geimpft bin. Ich möchte nicht auf die Kontakte verzichten. Ich möchte andere Menschen aber auch keinem erhöhten Risiko aussetzen. Die Wahrscheinlichkeit, Überträger zu sein und andere anzustecken, geht durch eine Impfung wohl nicht komplett auf null, wird aber deutlich reduziert. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachwort</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie oben geschrieben, es sollte eine persönliche Entscheidung bleiben, ob jemand sich impfen lassen möchte oder nicht. Eine Impfung birgt gewisse Risiken, das ist einfach so. Wer sich nicht impfen lässt, sollte aber bedenken, dass auch sein Handeln Risiken birgt. Nicht nur für ihn, sondern für die gesamte Gesellschaft. Jede Entscheidung – und auch jede Entscheidung, zu der man sich NICHT durchringt – birgt Risiken. Damit müssen wir leben und deshalb müssen wir es lernen, abzuwägen. Als Christen sollten wir eigentlich sehr entspannt damit umgehen können.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.</p><cite>Philipper 1,21</cite></blockquote>
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		<title>Was können wir aus der Coronakrise lernen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt leben wir schon etwa ein Jahr mit Corona. Was haben wir daraus gelernt?<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwas-konnen-wir-aus-der-coronakrise-lernen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwas-konnen-wir-aus-der-coronakrise-lernen&amp;action_name=Was%20k%C3%B6nnen%20wir%20aus%20der%20Coronakrise%20lernen%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Jetzt leben wir schon etwa ein Jahr mit Corona. Was haben wir daraus gelernt? Antworten von Stephan Holthaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Folge des FTH-Podcasts stellt sich Stefan Holthaus dieser Frage. Ich fand seine Gedanken sehr hilfreich, deshalb hier eine kurze Zusammenfassung seiner Antworten. Ich empfehle allerdings auch ausdrücklich <a href="https://www.fthgiessen.de/24-was-koennen-wir-aus-der-coronakrise-lernen/">das gesamte Interview</a> und den <a href="https://www.fthgiessen.de/category/podcast/">Podcast an sich</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zur Rolle der Wissenschaftler</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Corona ist die Stunde der Wissenschaft. Wir sollten vor allem dankbar sein für Wissenschaftler. Selbstverständlich gibt es auch berechtigte Kritik, vieles ist allerdings unberechtigt. Wenn Wissenschaftlern vorgeworfen wird, dass sie ihre Meinung in gewissen Fragen geändert hätten (z.&nbsp;B. in Bezug auf Masken), dann ist die Kritik nicht nachvollziehbar. In den vergangenen Monaten gab es etliche neue Studien in diesen Bereichen. Hoffentlich sind wir alle bereit zu lernen und unseren Standpunkt zu korrigieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Wissenschaftlern gibt es auch Selbstdarsteller, die zum Teil gar nicht mehr aktiv in der Forschung sind, aber sich selbst ins Gespräch bringen wollen. Auch zu beachten: bei allen Wissenschaftlern gibt es eine verengte Sichtweise. Für einen Weg aus der Krise müssen alle Bereiche der Gesellschaft gehört werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zu den unterschiedlichen Reaktionen von Menschen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt in dieser Zeit fünf Gruppen, die ganz unterschiedlich reagieren: (1) Die Überängstlichen, die sich teilweise weit über die Forderungen der Regierung hinaus abschotten. Ähnliches fordern sie dann auch von anderen. (2) Die Verharmloser, die meinen, Corona sei eine stärkere Grippe. Sie regen sich über die Einschränkungen auf. (3) Die Apokalyptiker, die sagen, dass alles sei ein Zeichen der Endzeit. (4) Die Angepassten, die meinen, der Staat macht alles richtig und wir müssen nur unterwürfig sein. (5) Die Wichtigtuer, die ständig im Internet ihre Meinung kundtun.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Corona offenbart vieles, was in uns drinsteckt und es ist ein Charaktertest, auch für uns Christen. Deshalb brauchen wir besonnene Menschen, die bereit sind, Fakten zu prüfen, auf andere hören, aber auch ihren Weg gehen und klug entscheiden.</p><cite>Stephan Holthaus</cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Zur Beteiligung von Christen an der Meinungsbildung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Christen sollten auf jeden Fall nicht meinen, sie seien klüger als alle Experten dieser Welt. Die Hauptaufgabe der Gemeinde ist die theologische Deutung der Krise. Außerdem die Herausforderung, die Liebe Gottes ganz praktisch zu den Menschen zu bringen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Als Christen haben wir einen spezifischen Auftrag in der Coronakrise und das ist nicht, Experte in Virologie zu sein, sondern den Leuten die biblische christliche Botschaft zu bringen. Und die heißt: Es gibt Trost, Hoffnung und Beistand in der Krise.</p><cite>stephan holthaus</cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Zur Beurteilung des Staates</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einschränkungen während des Lockdowns haben uns alle betroffen. Im internationalen Vergleich sind wir aber recht gut weggekommen. In vielen anderen Ländern waren die Einschränkungen wesentlich stärker und dort gab es keinerlei finanzielle Hilfen vonseiten des Staates. Wir klagen auf hohem Niveau. Auch wenn besonders während des zweiten Lockdowns einige Fehler gemacht worden sind, wird die deutsche Corona-Politik international gelobt. Was weniger gut gelaufen ist, war eine oft kurzfristige und nicht ausreichende Kommunikation. Hier ist viel Vertrauen verloren gegangen. Im Nachhinein ist man allerdings immer schlauer. Es ist aktuell viel komplizierter, Politiker zu sein, als Fachwissenschaftler.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Thema Impfungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die schnelle Entwicklung ist grundsätzlich sehr erfreulich und Stefan Holthaus würde sich besonders wegen seiner vielen Kontakten impfen lassen. Die bisherigen Studien zeigen, dass die Nebenwirkungen gering ausfallen, besonders im Vergleich zu den Nachwirkungen von Corona. Das Warten auf Europa muss grundsätzlich positiv bewertet werden. Da Deutschland ein Transitland ist, muss alles mit internationaler Absprache geschehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zu Verschwörungstheorien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Verschwörungstheorien gab es schon immer. Im Zentrum steht ein Sündenbock (früher oft die Juden, heute z.&nbsp;B. Bill Gates) und es wird mit diffusen Ängsten gespielt (z.&nbsp;B. mit der Impfung eingepflanzte Chip). Sie werden vor allem von Menschen aufgenommen, die frustriert und enttäuscht sind und ein grundsätzliches Misstrauen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verschwörungstheorien geben einfache Antworten auf komplizierte Fragen. Die Welt ist heute so komplex, dass man kaum alle Facetten durchschauen kann. Wenn dann jemand kommt, der das Problem scheinbar klar benennt, klatschen alle. Zensur sollte man hier nicht vornehmen. Demokratie muss unterschiedliche Sichtweisen ertragen. Als Christen sollten wir uns dagegen wenden, aufklären, mitunter auch distanzieren. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wir sonst noch lernen können</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Coronakrise zeigt uns: Der Mensch hat Grenzen. Wir haben eben nicht alles im Griff. Wir dürfen aber wissen: Gott sitzt im Regiment und bei ihm dürfen wir geborgen sein. Wenn wir zu Gott rufen, hört er (2Mo 2,24). Diese Botschaft muss zu den Menschen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fwas-konnen-wir-aus-der-coronakrise-lernen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dwas-konnen-wir-aus-der-coronakrise-lernen&amp;action_name=Was%20k%C3%B6nnen%20wir%20aus%20der%20Coronakrise%20lernen%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/was-konnen-wir-aus-der-coronakrise-lernen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=was-konnen-wir-aus-der-coronakrise-lernen">Was können wir aus der Coronakrise lernen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Die Hintergründe von Black Lives Matter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell sprechen alle über Corona, aber die Rassismus-Debatte ist noch lange nicht am Ende. Wie sollen wir die Black Lives Matter-Bewegung (BLM) beurteilen?<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fdie-hintergrunde-von-black-lives-matter%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Ddie-hintergrunde-von-black-lives-matter&amp;action_name=Die%20Hintergr%C3%BCnde%20von%20Black%20Lives%20Matter&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/die-hintergrunde-von-black-lives-matter/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-hintergrunde-von-black-lives-matter">Die Hintergründe von Black Lives Matter</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Aktuell sprechen alle über Corona, aber die Rassismus-Debatte ist noch lange nicht am Ende. Wie sollen wir die Black Lives Matter-Bewegung (BLM) beurteilen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin davon überzeugt, dass das Problem des Rassismus auch in Deutschland präsent ist. Dazu habe ich mich in der Vergangenheit zweimal geäußert (<a href="https://jakobhaddick.de/die-sache-mit-dem-rassismus/">Die Sache mit dem Rassismus</a> und <a href="https://jakobhaddick.de/racial-profiling-aus-christliche">Racial Profiling aus christlicher Perspektive</a>). Da scheint es als Christ nur angebracht, sich hinter die BLM zu stellen. Allerdings müssen wir auch hier aufpassen, nicht zu schnell auf fahrende Züge aufzuspringen. Man sollte sich bewusst machen, dass es bei der Bewegung um mehr geht als um die Abschaffung der Benachteiligung schwarzer Menschen. Es lohnt sich einmal, den <a href="https://www.blacklivesmatterberlin.de/blmb-community-guidelines/">„Gemeinsamem Konsens“ von Black Lives Matter Berlin</a> durchzulesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor wenigen Tagen hat sich John Piper in zwei Folgen von <a href="https://www.desiringgod.org/ask-pastor-john">Ask Pastor John</a> zur Critical Race Theory (CRT) geäußert, die eng mit BLM verwoben ist. Ich fand das sehr hilfreich, und fasse seine Beiträge in Kürze zusammen. Ich empfehle die kompletten Beiträge allerdings ausdrücklich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei biblisch-rationale Prinzipien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem <a href="https://www.desiringgod.org/interviews/critical-race-theory-part-1">ersten Beitrag</a> warnt Piper zum einen davor, Christen, die sich sozial engagieren (in diesem Fall gegen Rassismus), in eine Schublade zu stecken. Es muss möglich sein, Ungerechtigkeit als solche darzustellen, ohne von vornherein abgestempelt zu werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Christen sollten darauf achten, nicht über einen Bruder zu lästern, indem sie ihm ein Etikett aufdrücken, wie z.&nbsp;B. Critical Race Theory.&#8220;</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Zum anderen betont er die Notwendigkeit, sich kritisch über Bewegungen äußern zu dürfen. Das Argument, man dürfe sich nicht kritisch über eine Denkweise äußern, weil es um Menschenleben geht, zählt für Piper nicht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Wenn ein Christ auf eine ehrliche Weise Irrtümer und unbiblische Denkweisen analysiert und darstellt (wie die Critical Race Theory), sollten wir ihn nicht zum Schweigen bringen oder ihn verurteilen, indem wir auf das Blut auf den Straßen hinweisen.&#8220;</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Tendenzen gibt es leider.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Problem der Wurzel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem <a href="https://www.desiringgod.org/interviews/critical-race-theory-part-2">zweiten Beitrag</a> analysiert Piper den Hintergrund der CRT. Dabei unterscheidet er zwischen dem allgemeinen Verständnis und der tiefergehenden Definition.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Critical Race Theory, nach seiner allgemeinen Definition als Streben nach dem Verstehen der Geschichte von Unterdrückung in der Beziehung von Rassen und den gegenwärtigen Einstellungen und Strukturen, die Unterdrückung fortführen, ist eine würdige Aufgabe. Und Critical Race Theory nach seiner tiefergehenden Definition, einschließlich seiner breiten Annahmen und Schlussfolgerungen, ist eine Manifestation der uralten Versklavung des gefallenen menschlichen Herzens zur Selbstvergöttlichung („ich will mein eigener Gott sein“) und Selbstdefinierung („Ich will meine Identität selbst festlegen“), und Selbstbestimmung („Ich will über meine Wahrheit und meine Moral selbst entscheiden, ohne Beachtung einer Autorität von außen“). Und deshalb ist es eine Einbahnstraße, wenn man versucht, Fortschritte in Bezug auf Gerechtigkeit, Respekt und Verständigung zu machen, indem man die Annahmen, die Kategorien, die Schlussfolgerungen und die Strategien der Critical Race Theory aufnimmt.&#8220;</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tun wir als Christen alles dafür, Rassismus keinen Raum zu geben. Hier haben wir noch jede Menge zu tun, auch in unseren Gemeinden und in unseren Herzen. Die Ratschläge von Piper sind sehr praktisch. Vermeiden wir es, sozial engagierte Christen in ein schlechtes Licht zu rücken und nehmen wir uns davor in Acht Christen zu verurteilen, die sich kritisch zu Hintergründen äußern. An dieser Stelle empfehle ich gerne noch einmal John Pipers Buch Bloodnines.</p>



<a href="https://www.amazon.de/Bloodlines-Cross-Christian-John-Piper/dp/1433528525/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&#038;linkCode=li3&#038;tag=jakobsblog06-21&#038;linkId=bda8a4cb3600f634d584a0c4989328e6&#038;language=de_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" border="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=1433528525&#038;Format=_SL250_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=jakobsblog06-21&#038;language=de_DE" ></a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=jakobsblog06-21&#038;language=de_DE&#038;l=li3&#038;o=3&#038;a=1433528525" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Ist die Demokratie in Gefahr?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jakobhaddick.de/?p=1606</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das neue Infektionsschutzgesetz wurde beschlossen. Damit können Behörden Bürgerrechte noch stärker einzuschränken. Und schon kursieren Petitionen aller Art. Unterschreiben oder nicht?<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fist-die-demokratie-in-gefahr%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dist-die-demokratie-in-gefahr&amp;action_name=Ist%20die%20Demokratie%20in%20Gefahr%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ist-die-demokratie-in-gefahr/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ist-die-demokratie-in-gefahr">Ist die Demokratie in Gefahr?</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am vergangenen Mittwoch haben Bundestag und Bundesrat das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen. Den Behörden werden dadurch mehr Möglichkeiten eingeräumt, die Bürgerrechte einzuschränken. Und schon kursieren Petitionen aller Art. Unterschreiben oder nicht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz sicher sollte die Hürde für die Aussetzung von Bürgerrechten sehr hoch liegen. Ganz sicher muss es auch erlaubt sein, Kritik zu äußern (<a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw46-pa-gesundheit-bevoelkerungsschutz-803156">das ist auch passiert</a>). Was ich allerdings beobachte ist: Evangelikale springen zu schnell auf fahrende Züge auf. Dabei machen sie sich zu selten Gedanken, wer am Steuer sitzt. In der aktuellen Situation häufig Rechtspopulisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Evangelikale sich so leicht vereinnahmen lassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich beobachte zwei Gründe, aus denen sich Evangelikale so leicht vereinnahmen lassen.</p>



<ol class="wp-block-list"><li><em>Es passt ins Weltbild</em>: Das Bild vom kommenden Antichristen sitzt bei vielen Evangelikalen im Hinterkopf. Tatsächlich bin ich auch davon überzeugt, dass es eines Tages so kommen wird. Der Mensch der Gesetzlosigkeit (2Thes 2) wird offenbar werden und die Herrschaft an sich reißen. Aber wann das sein wird, das dürfen wir getrost offen lassen (<a href="https://jakobhaddick.de/wird-er-die-weltherrschaft-an-sich-reissen/">siehe auch hier</a>). Schon zu viele vor uns haben aufs falsche Pferd gesetzt.</li><li><em>Mangelnde Auseinandersetzung mit der Gegenpartei</em>: Kaum jemand, der sich zu Wort meldet, hat das Infektionsschutzgesetz gelesen, geschweige denn sich mit den Argumenten der Gegenpartei beschäftigt (Spr 18,17). Warum wittern wir so schnell eine Verschwörung und gehen so selten von guten Absichten aus?<br></li></ol>



<h3 class="wp-block-heading">Video-Empfehlung: Grundrechte in Gefahr? Fragen und Antworten zum Dritten Infektionsschutzgesetz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche hat sich Uwe Heimowski (Politikbeauftragter der Evangelischen Allianz) mit Frank Heinrich (Mitglied des Deutschen Bundestags) über das Thema unterhalten. Ich empfehle das Video ausdrücklich. Selbstverständlich kann man am Ende eine andere Meinung haben. Aber man hat einmal die Argumente der Befürworter des Gesetzes gehört. Das sind wir einander schuldig.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Grundrechte in Gefahr? Fragen und Antworten zum Dritten Infektionsschutzgesetz" width="1290" height="726" src="https://www.youtube.com/embed/BGygWkRZXYs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fist-die-demokratie-in-gefahr%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dist-die-demokratie-in-gefahr&amp;action_name=Ist%20die%20Demokratie%20in%20Gefahr%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/ist-die-demokratie-in-gefahr/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=ist-die-demokratie-in-gefahr">Ist die Demokratie in Gefahr?</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Evangelikale und Donald Trump</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 08:46:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der letzten Zeit haben deutsche Medien wieder häufiger über die evangelikalen Unterstützer von Donald Trump berichtet. Meine Gedanken dazu.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fevangelikale-und-donald-trump%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Devangelikale-und-donald-trump&amp;action_name=Evangelikale%20und%20Donald%20Trump&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/evangelikale-und-donald-trump/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=evangelikale-und-donald-trump">Evangelikale und Donald Trump</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das amtliche Endergebnis steht noch aus, aber die Wahl scheint entschieden. Joe Biden wird der 46. Präsident der Vereinigten Staaten werden. Was mich beunruhigt ist, dass deutsche Medien recht häufig über Evangelikale sprechen, wenn es um Trump-Unterstützer geht. Erst kürzlich wurde ich von jemandem aus meinem Umfeld darauf angesprochen und ich muss sagen, dass ich mich hier etwas fremd schäme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit man mich recht versteht, ich kann es durchaus nachvollziehen, dass Evangelikale Donald Trump TROTZ Donald Trump gewählt haben, weil sie größere Probleme mit der Politik der Demokraten haben. Hier kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein (gerne empfehle ich an dieser Stelle <a href="https://amzn.to/3lA6XGR">Carl Truemans <em>Republocrat</em></a>). Das Problem sehe ich darin, dass viele Evangelikale Donald Trump scheinbar WEGEN Donald Trump gewählt haben. Es gab nur wenige kritische Stimmen zur Person von Donald Trump (<a href="https://www.desiringgod.org/articles/policies-persons-and-paths-to-ruin">John Piper</a> war eine erfreulich klare Ausnahme).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade aus extrem charismatischen Kreisen gab und gibt es viele Trump-Anhänger. Ich frage mich heute noch, welche Stimmen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AUmMUmLYT1Y">Paula White</a> wohl gehört hat und wünschte mir, Evangelikale würden sich klarer von solchen umnüchternen Aussagen und Personen distanzieren. Vor drei Jahren las ich, aus ernsthaftem Interesse, <em>God and Donald Trump</em>. Ein Plädoyer für den Präsidenten aus evangelikaler Perspektive. Leider eine absolute Enttäuschung. Es ist mir Schleierhaft, wie das Buch eine Bewertung von 4,8 Sternen erreicht hat. <a href="https://amzn.to/3ngxs4s">Hier meine Rezension</a> (KEINE Kaufempfehlung!).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, dass wir deutschen Evangelikalen davor bewahrt bleiben, uns politisch einspannen zu lassen. Nicht von der Linken und auch nicht von der Rechten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fevangelikale-und-donald-trump%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Devangelikale-und-donald-trump&amp;action_name=Evangelikale%20und%20Donald%20Trump&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/evangelikale-und-donald-trump/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=evangelikale-und-donald-trump">Evangelikale und Donald Trump</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Racial Profiling aus christlicher Perspektive</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon seit einigen Wochen wird in den Medien über Racial Profiling diskutiert. Aus christlicher Perspektive habe ich dazu allerdings noch nichts gelesen. Hier meine Gedanken dazu.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fracial-profiling-aus-christlicher-perspektive%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dracial-profiling-aus-christlicher-perspektive&amp;action_name=Racial%20Profiling%20aus%20christlicher%20Perspektive&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/racial-profiling-aus-christlicher-perspektive/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=racial-profiling-aus-christlicher-perspektive">Racial Profiling aus christlicher Perspektive</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Schon seit einigen Wochen wird in den Medien über Racial Profiling diskutiert. Aus christlicher Perspektive habe ich dazu allerdings noch nichts gelesen. Hier meine Gedanken dazu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was klar ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es in bestimmten Gegenden eine stärkere Kriminalität gibt, ist eine größere Polizeipräsenz völlig nachvollziehbar. Mehr Kontrollen sind ebenfalls angemessen. Der Staat ist dafür verantwortlich, die öffentliche Ordnung zu erhalten (Röm 13,1-4). Das sollte ganz unabhängig davon sein, welche Bevölkerungsgruppe in der Region am stärksten vertreten ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was zu bedenken ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In einzelnen Bevölkerungsgruppen gibt es einen höheren Grad an Kriminalität. Das muss nichts mit ethnischer Herkunft zu tun haben, kann es aber. Ist es legitim, dass die Polizei einzelne Bevölkerungsgruppen bei Kontrollen stärker in den Fokus nimmt? Wenn es allein darum geht, Verbrechen zu verhindern, scheint die Antwort „ja“ zu sein. Das Problem ist allerdings das, dass dadurch Menschen, die zu einer bestimmten Bevölkerungsgruppe gehören, von vornherein verdächtig erscheinen können. Das ist wenigstens aus zwei Gründen problematisch. Erstens, weil einzelne Personen so unter Generalverdacht gestellt werden, was persönliche Nachteile für sie mit sich bringt. Jesus erfuhr das am eigenen Leib (Joh 1,46). Zweitens, weil eine betreffende Personengruppe infolge dessen eher negative Erfahrungen mit der Polizei macht und durch die Benachteiligung auch mit höherer Wahrscheinlichkeit kriminell werden wird. Petrus ist ein Beispiel für jemanden, der wegen erlittener Ungerechtigkeit mit der Obrigkeit in Konflikt gerät (Lk 22,50; vgl. 22,38). Im wahrsten Sinne des Wortes ist das ein „Teufelskreis“. Ich will damit nicht sagen, die Gesellschaft sei allein Schuld daran, dass eine Person kriminell wird. Jeder Mensch ist verantwortlich für sein Verhalten (Röm 3,23). Die Gesellschaft liefert aber einen Beitrag dazu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich halte ich es für sehr problematisch, Personen wegen ihrer ethnischen Herkunft als verdächtig zu betrachten. Zumindest teilweise scheint das allerdings auch in Deutschland zu passieren. Das mag am menschlichen Herzen liegen, aber auch an bestimmten Strukturen. Weder ethnische Minderheiten, noch Polizisten sollten unter Generalverdacht stehen. Ich würde mir allerdings eine sorgfältige Aufarbeitung des Themas wünschen – und das geht nicht, indem es einfach ausgeblendet wird. Nicht zuletzt sind wir auch als Christen herausgefordert, anderen Menschen ohne Vorbehalte zu begegnen und das auch unseren Kindern zu vermitteln. „Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der HERR sieht auf das Herz.“ (1Sam 16,9).</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fracial-profiling-aus-christlicher-perspektive%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dracial-profiling-aus-christlicher-perspektive&amp;action_name=Racial%20Profiling%20aus%20christlicher%20Perspektive&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/racial-profiling-aus-christlicher-perspektive/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=racial-profiling-aus-christlicher-perspektive">Racial Profiling aus christlicher Perspektive</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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		<title>Die Sache mit dem Rassismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle schauen aktuell in die USA, wenn es um das Thema Rassismus geht, und jeder schüttelt den Kopf. Rassismus ist allerdings kein amerikanisches Problem, sondern ein menschliches.<img src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fdie-sache-mit-dem-rassismus%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Ddie-sache-mit-dem-rassismus&amp;action_name=Die%20Sache%20mit%20dem%20Rassismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/die-sache-mit-dem-rassismus/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-sache-mit-dem-rassismus">Die Sache mit dem Rassismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.amazon.de/Bloodlines-Piper-John-September-2011/dp/B00SQCJSUC/ref=as_li_ss_il?_encoding=UTF8&amp;qid=1592248804&amp;sr=8-1&amp;linkCode=li3&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;linkId=3cab402eabc0168315c6a2c3855f4427&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B00SQCJSUC&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=jakobsblog06-21&amp;language=de_DE" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alle schauen aktuell in die USA, wenn es um das Thema Rassismus geht, und jeder schüttelt den Kopf. Rassismus ist allerdings kein amerikanisches Problem, sondern ein menschliches. Und auch hier gilt, dass man die Sünden der anderen viel eher wahrnimmt, als die eigenen. Warum sonst wird so häufig über die Probleme gesprochen, die man mit bestimmten Flüchtlingsgruppen importiert – während wir blind sind für unsere eigenen Problemfelder (vgl. Mt 7,3-5)? John Piper schreibt in seinem Buch <a href="https://amzn.to/2Bb2Iz7">Bloodlines</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wenn sich sündige Verhaltensmuster in einer Mehrheits-Rasse entwickeln, werden sie nicht mit Rasse in Verbindung gebracht. Weil Mehrheiten nicht eine Rasse im Blick haben, wenn sie über sich selbst nachdenken, wird keins unserer Probleme als Rassenproblem angesehen. Wenn du zur Mehrheit einer Ethnie gehörst, ist nichts was du tust ethnisch begründet – es ist einfach die Art, wie Dinge getan werden. Wenn du zur Minderheit gehörst, hat alles was du tust eine Farbe.</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem des „Rassenbegriffs“ behandelt Piper übrigens an anderer Stelle und ich gehe hier nicht darauf ein. Nur als Randbemerkung wegen der aktuellen Debatte: ich finde ihn (mit Piper!) sehr problematisch und wäre dafür, ihn aus dem Grundgesetz zu streichen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://stats.jakobhaddick.de/piwik.php?idsite=2&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Fdie-sache-mit-dem-rassismus%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Ddie-sache-mit-dem-rassismus&amp;action_name=Die%20Sache%20mit%20dem%20Rassismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Fjakobhaddick.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://jakobhaddick.de/die-sache-mit-dem-rassismus/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-sache-mit-dem-rassismus">Die Sache mit dem Rassismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://jakobhaddick.de">Jakobs Blog</a>.</p>
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